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Stadt Pulheim

Die Spuren sind noch sichtbar: Josef Wißkirchen präsentiert sein neues Buch

31.8.2022: Drei junge Mädchen schauen erwartungsvoll in die Kamera, alle in ihren guten Kleidern und hübsch frisiert. Eine der Schwestern wird die Verfolgung durch die Nationalsozialisten nicht überleben.

  • Es sind diese menschlichen Schicksale, die Josef Wißkirchen in seinem neuen Buch „Auf jüdischen Spuren in Pulheim-Stommeln“ nachzeichnet und die den Zuhörerinnen und Zuhörer bei der Präsentation des Werks in der Aula der Papst-Johannes XXIII.-Schule merklich nahegingen. In seinem kurzen Vortrag berichtete Josef Wißkirchen, der seit 40 Jahren zur Geschichte der Juden in Stommeln forscht, von den Lebenswegen von Menschen, die einst hier ihre Heimat hatten. Ihre Spuren sind bis heute sichtbar – so stehen noch einige ihrer ehemaligen Wohnhäuser im Mühlenort.

    Eindrucksvoll schilderte der ehemalige Lehrer von Leid, Folter, Verlust von Heimat und Familie. Dabei knüpfte er die Verbindung zur Gegenwart und erläuterte die Kontakte, die er seit Jahren zu Überlebenden und ihren Nachfahren pflegt. Auch an diesem Abend waren Nachkommen Stommelner Juden im Publikum.

    „Mit seiner Arbeit sorgt Josef Wißkirchen dafür, dass wir alle die Grausamkeiten nicht vergessen und mahnt uns, achtsam zu sein. Dies gelingt ihm, weil er die Menschen in den Mittelpunkt stellt und so historischen Zahlen und Fakten ein Gesicht gibt“, sagte Bürgermeister Frank Keppeler bei der Vorstellung des Buchs. Die Stadt Pulheim hat das Projekt gefördert. Zu den Unterstützern gehörten unter anderem auch der Rotary Club Pulheim sowie der Lions Club Pulheim.

  • „Auf jüdischen Spuren in Pulheim-Stommeln“ heißt das neue Werk von Josef Wißkirchen (Mitte), das der Autor im Beisein von Bürgermeister Frank Keppeler vorgestellt hat. Carsten Mayer (1.v.r.), Pädagogischer Leiter der Papst-Johannes XXIII.-Schule, moderierte die Veranstaltung.

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