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Das FUKS – Projekt

Jung unterrichtet Alt

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So lautet eine mögliche Anweisung eines jungen Lehrers oder einer jungen Lehrerin im Fach Computer für Anfänger. In anderen Klassenräumen wird Englisch oder Französisch gesprochen, der Umgang mit dem Handy gelehrt oder das Gedächtnis trainiert. So in etwa kann man sich den Schulalltag für die TeilnehmerInnen des FUKS-Projektes vorstellen.

Was ist das FUKS - Projekt?

Es handelt sich dabei um ein Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Geschwister Scholl Gymnasium, dem Jugendamt und der Seniorenbeauftragten der Stadt Pulheim im Herbst 1999 nach dem Vorbild des 'Eule-Projektes' am Rietberger Gymnasium entstanden ist. Die Buchstaben des Namens FUKS stehen hierbei für Forschen, Unterrichten, Kennenlernen und Staunen.

Das FUKS-Projekt ist ein generationenübergreifendes Projekt, bei dem Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse in die Rolle des Lehrers schlüpfen und Seniorinnen und Senioren ab dem 50. Lebensjahr wieder die Schulbank drücken dürfen.

Die Schülerinnen und Schüler unterrichten die älteren Menschen in Fremdsprachen, Computerkursen, Gedächtnistraining u.v.m., je nach Interesse und Fähigkeiten der jugendlichen Lehrer.

Das FUKS-Projekt ist auch bei Schülerinnen und Schüler anderer Schulen im Pulheimer Stadtgebiet auf großes Interesse gestoßen. Kurz nach der Einführung des Projektes im Schuljahr 1999/2000 ist die Marion-Dönhoff-Realschule in die Projektkoordination eingestiegen. In der Vergangenheit haben zudem auch einige Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Pulheim das Projekt einige Jahre mit großem Engagement unterstützt.

Aktuell wird das FUKS-Projekt gemeinschaftlich vom Geschwister-Scholl-Gymnasium, der Marion-Dönhoff-Realschule, dem Jugendamt und der Seniorenbeauftragten der Stadt Pulheim koordiniert.

Was ist das Besondere am FUKS - Projekt?

Beim FUKS - Projekt steht nicht die Wissensvermittlung sondern die Begegnung zwischen Jung und Alt im Mittelpunkt. Der Dialog zwischen den Generationen wird auf eine ganz besondere Art und Weise gefördert.

Die älteren Menschen lernen die Jugendlichen besser zu verstehen, sie können Anteil nehmen an dem, was Jugendliche bewegt. Umgekehrt entwickeln Jugendliche ein viel größeres Verständnis für die ältere Generation.

Das FUKS - Projekt konkurriert nicht mit der Volkshochschule. Es wendet sich an Seniorinnen und Senioren, die ohne Zeitdruck lernen wollen, kein Zertifikat anstreben und den Kontakt zur Jugend suchen.

In lockerer Atmosphäre kann früher Gelerntes aufgefrischt und/oder etwas Neues ausprobiert werden. Das Miteinander von Jung und Alt ist hierbei genauso wichtig, wie die Wissensvermittlung.

Wie und wo findet das FUKS - Projekt statt?

Der Unterricht findet im jeweiligen Schuljahr freitags zu bestimmten Terminen in den Räumen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums statt.

An den Unterrichtstagen gestaltet sich der Zeitablauf folgendermaßen:

ab 13.40 Uhr: Zeit der Begegnung zwischen Jung und Alt im "FUKS-Cafe" in der alten Cafeteria des Gymnasiums (neben der Hausmeisterloge),

ab 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr findet der FUKS-Unterricht statt.

Eine Anmeldung für dieses Projekt ist im Herbst eines jeden Jahres erforderlich.

Weitere Auskünfte über das Projekt erhalten Sie bei:

  • Frau Barbara Vollmer, Seniorenbeauftragte der Stadt Pulheim, unter der Rufnummer 02238/808-186
  • Frau Ute Jumpertz, Jugendamt der Stadt Pulheim, unter der Rufnummer 02238/808-490

Alle Informationen rund um das Projekt können auch über die Schulhomepage des Gymnasiums www.scholl-gymnasium.de abgerufen werden.

Kontakt

Alte Kölner Straße 26
50259 Pulheim

Telefon: 02238 - 808-0
Telefax: 02238 - 808-345

www.pulheim.de
stadtpulheim@pulheim.de

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag
08.30 Uhr – 12.00 Uhr
14.00 Uhr – 16.00 Uhr

Donnerstag zusätzlich
16.00 Uhr – 18.00 Uhr

Freitag
08.30 Uhr – 12.00 Uhr

Einwohnermeldeamt:
Mo., 11. Februar, geschlossen

Zusätzliche Öffnungszeit
Dienstag 16.00 - 18.00 Uhr

Wartemarkenspender bei
großem Publikumsandrang
ausgeschaltet

Nebenstelle in Brauweiler
2. und 4. Mittwoch im Monat
14.30 bis 18 Uhr geöffnet

Die Friedhöfe im Stadtgebiet
sind durchgehend auf