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Zukunftskonzept „Stadt Umland Netzwerk S.U.N.“ ausgezeichnet
Rhein-Erft-Kreis und Partner eines von landesweit drei prämierten Netzwerken

Im Sommer des vergangenen Jahres haben sich die Stadt Köln, der Rhein-Erft-Kreis und zwölf weitere Kommunen des linksrheinischen Umlands zum Stadt Umland Netzwerk – kurz S.U.N. – zusammengeschlossen. Unter Beteiligung vieler Akteure wurde ein
Zukunftskonzept für die Stadtregion erarbeitet, das im April 2017 als Beitrag beim Wettbewerb „StadtUmland.NRW“ eingereicht und nun ausgezeichnet wurde.
„Dies ist ein großer Schritt in die richtige Richtung“ lobt Landrat Michael Kreuzberg und verbindet damit seinen Dank an alle Beteiligten. „Das Zukunftskonzept bündelt die Kräfte unserer Region und trägt zu ihrer zielgerichteten Entwicklung maßgeblich bei,“ führt er weiter aus.
Im Wettbewerb sollten Großstädte und ihre Nachbarkommunen innovative Konzepte für mehr Kooperation erarbeiten. Acht Stadt-Umland-Verbünde in NRW reichten Konzepte ein. Am 10. Mai tagte eine vom Ministerium beauftragte Fachjury in Düsseldorf und würdigte das Zukunftskonzept des S.U.N. als „Konzept mit besonderem Vorbildcharakter“.
Im Zukunftskonzept geht es unter dem Leitthema und Ziel „zusammenWACHSEN“ um neue Wohnformen, zukunftsfähige Mobilität, aber auch Wirtschafts- und Freiraumentwicklung. Das klassische Rollenmuster von Kernstadt und Speckgürtel soll durchbrochen werden. Der Anlass: Die Kernstadt Köln mit ihrem linksrheinischen Umland ist von dynamischem Wachstum geprägt. Die Stadtregion mit ihren steigenden Zuwanderungszahlen, großen Pendlerströmen und zunehmender Flächen- und Wohnraumknappheit steht vor großen Herausforderungen, die nicht an den Stadt- und Kreisgrenzen haltmachen.
Gemeinsam haben die Partner des S.U.N. im Zukunftskonzept aufgezeigt, wie diese Herausforderungen als Chance erkannt und gezielt kommunenübergreifende Projekte auf den Weg gebracht werden können.
In der Würdigung lobt die Jury, dass das Konzept an bestehende interkommunale und regionale Prozesse anknüpft und die hohe Qualität des Erarbeitungsprozesses, der bereits eine gemeinsam unterzeichnete Charta hervorgebracht hat. Ebenfalls wurde betont, dass die Verknüpfung von Siedlungsentwicklung, Wohnen, Mobilität und Infrastrukturen – aber auch Freiraum und Wirtschaft – im Konzept des S.U.N. exemplarisch hervorragend gelungen sei. „Das Konzept zeigt zudem auf, wie Wachstum in der Region verteilt werden kann mit der Schaffung von neuen Qualitäten in den Bereichen Wohnen und Mobilität.“, so die Jury.
Darüber hinaus wurden die zwei Zukunftskonzepte der Stadtregion Duisburg, Düsseldorf, Krefeld („RegioNetzWerk“) und der Stadtregion Düsseldorf, Leverkusen, Wuppertal, Solingen, Remscheid („Zwischen Rhein und Wupper: zusammen – wach-sen“) ebenfalls als Konzepte mit besonderem Vorbildcharakter gewürdigt. Auf einem Ergebniskongress im Juli 2017 werden alle Konzepte einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Prämierung des Zukunftskonzeptes durch das Ministerium frischt den Wind in den Segeln noch einmal auf: Durch die gemeinsame Arbeit an dem Zukunftskonzept ist das S.U.N.-Netzwerk bereits auf Kurs und erste Projekte des S.U.N. für die Stadtregion stehen bereits in den Startlöchern.
Weitere Infos zum Zukunftskonzept des S.U.N. gibt es auf der Website www.stadt-umland-netzwerk.de, Informationen zum Wettbewerb auf der Homepage www.stadtumland-nrw.de.

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