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Aktuelles

Startsignal für die Errichtung eines inklusiven Wohn- und Kunstquartiers
1. Spatenstich für das Guidelplatz-Projekt ist am 3. Mai erfolgt

Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Gold-Kraemer Stiftung, Johannes Ruland, Staatsminister a.D. Harry K. Voigtsberger, dem Architekten Ralf Hatzmann und dem Technischen Beigeordneten der Stadtverwaltung Pulheim, Martin Höschen, nahm die stellvertretende Bürgermeisterin den symbolischen Spatenstich vor.

Informationen Gold-Kraemer-Stiftung

„Mit einer kleinen Erdbewegung werden wir gleich Großes anstoßen. Der 1. Spatenstich ist das Startsignal für die Errichtung eines neuen, inklusiven Wohn- und Kunstquartiers im Zentrum von Brauweiler. Unser ganz großer Dank gilt der Gold-Kraemer-Stiftung, die als Investorin und Bauherrin dieses herausragende Projekt realisiert und dem Architekten, Ralph Hatzmann, der diese Pläne entwickelt hat,“ mit diesen Worten hieß die stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Rehmann die Gäste in Vertretung von Bürgermeister Frank Keppeler am Mittwoch, 3. Mai, auf dem Guidelplatz willkommen. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Gold-Kraemer Stiftung, Johannes Ruland, Staatsminister a.D. Harry K. Voigtsberger, dem Technischen Beigeordneten Martin Höschen und dem Architekten Ralf Hatzmann nahm die stellvertretende Bürgermeisterin anschließend den symbolischen Spatenstich vor.
„Wir sind stolz darauf, mit dem Wohn- und Kunstquartier die Idee einer inklusiven Gesellschaft auch im Herzen von Brauweiler zu verwirklichen. Die Gold-Kraemer-Stiftung ist überzeugt davon, dass unser Quartier und auch die Neugestaltung des Guidelplatzes im Schulterschluss vieler Kooperationspartner eine neue Strahlkraft für die Kunst- und Kulturszene in Nordrhein-Westfalen entfachen wird. Insbesondere das Kunsthaus bietet ganz neue Perspektiven für künstlerisch begabte Menschen mit Behinderung“, so der Vorstandsvorsitzende der Gold-Kraemer-Stiftung Johannes Ruland. Für die Stadt Pulheim bedankte sich die stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Rehmann: „Das hier entstehende Wohn- und Kunstquartier wird nicht nur für den Ortsteil Brauweiler und die Stadt Pulheim eine neue Wohn- und Lebensqualität mit sich bringen. Es wird den Abteiort weit über seine Grenzen bekannt machen und Menschen anziehen. Die Stadt wird im engen Schulterschluss mit der Stiftung das Projekt weiterhin mit viel Engagement und Kreativität begleiten.“
In drei Bürgerinformationsveranstaltungen ist das Großprojekt vorgestellt und erläutert worden. Der Ort Brauweiler wird durch die Neugestaltung der Ortsmitte einen wichtigen Schub erfahren. Ende 2019 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Anfang 2020 werden die neuen Gebäude und die gestaltete Platzfläche offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
Die Menschen in Brauweiler, die hier leben, wohnen und arbeiten, und die Besucher des Ortes werden um Verständnis für die Beeinträchtigungen gebeten, die durch die regen Bautätigkeiten entstehen werden.
Die Pläne für die Bebauung und Gestaltung des Guidelplatzes haben eine lange, zum Teil wechselvolle Geschichte erlebt. Denn bereits seit geraumer Zeit hat es den Wunsch gegeben, der altehrwürdigen Abtei eine angemessene Bebauung gegenüber zu stellen. In den 1990iger Jahren hat sich der bedeutende Architekt Professor Böhm mit dem Projekt beschäftigt und u.a. einen Solitärbau gegenüber dem Prälaturgebäude vorgeschlagen. Anfang der 2000er Jahre präsentierte die Historica Baubetreuung eine „kleine“ Lösung mit einer Tiefgarage und vier drei- oder viergeschossigen Gebäuden mit Geschäften und Wohnungen auf städtischen Grundstücken. Das Büro hatte es zunächst abgelehnt, das private Grundstück (auf der Nordseite des Guidelplatzes/ in dem Gebäude befanden sich zuletzt ein Edeka-Markt und eine Bäckerei) einzubeziehen. 2006 konnte Historica bewegt werden, das private Grundstück in ihr Investitionsprogramm aufzunehmen. Eine neue Rechtsprechung führte plötzlich zum Erfordernis einer europaweiten Ausschreibung, die aber leider nicht zu einem Angebot führte; auch nicht durch den Projektentwickler selbst. Nach vielen Gesprächen und Initiativen von Kommunalpolitiken und Verwaltungsbeamten kam schließlich die Gold-Kraemer-Stiftung ins Boot. 2010 wurden die ersten, 2014 die endgültigen Verträge notariell beurkundet. Klagen gegen die Tiefgaragenzufahrt sollten das Projekt noch einmal verzögern. Der Architekt arbeitete neue Pläne mit einer kleineren Tiefgarage und einer veränderten Zufahrt aus, die jetzt umgesetzt werden.
Errichtet werden auf dem Guidelplatz eine Tiefgarage und vier Gebäude. Herzstück des Bauvorhabens ist das Kunsthaus. Es bietet Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung professionelle künstlerische Begleitung mit eigenen Ateliers. Die Konzeption entwickelt die Stiftung zusammen mit Staatsminister a.D. Harry K. Voigtsberger und Melanie Schmitt, die über viele Jahre als stellvertretende künstlerische Leiterin das Atelier Goldstein der Lebenshilfe Frankfurt geführt hat. „Mit dem Kunsthaus entsteht am Kultur-Standort Brauweiler ein Haus, das kreativen und talentierten Menschen mit Behinderung erstmals die Möglichkeit bietet, sich die Kunstwelt als Berufswelt zu erschließen“, erläuterte Harry Voigtsberger das Vorhaben. „Damit entsteht in der Metropolregion Rhein-Ruhr ein neuer Blick auf die Kunst von Menschen mit Behinderung. Denn durch die Inklusion in der Kulturszene wird der Kunst eine neue Achtsamkeit und Bedeutung zukommen“, so der Staatsminister a.D. weiter. 580 Quadratmeter werden der freien Kunst im Kunsthaus für die Bereiche Malerei, Plastik, Grafik und Neue Medien sowie angewandte Kunst auf Produktdesign, im Speziellen auf Schmuckdesign, zur Verfügung stehen. Aber auch die Disziplinen Musik und Literatur sind angedacht. Zum Konzept gehört ein Netzwerk in die etablierte Kunstszene. Kooperationen mit Kunstakademien und Galerien öffnen die Türen, um die künstlerischen Arbeiten einem breiten Publikum vorzustellen.
Die oberirdische Bebauung wird in vier Baufeldern umgesetzt. Am westlichen Rand des Guidelplatzes befinden sich zwei Solitärbauten (Haus 1 und 2), die eine Gasse zur Langgasse bilden. Haus 3 ist der Kopfbau im Anschluss an die bereits bestehenden Guidelarkaden. Den nördlichen Abschluss der Platzfläche bildet das langgestreckte, ca. 60 Meter lange Gebäude 4 gegenüber der Guidelarkade. Entstehen werden insgesamt 35 frei finanzierte Wohnungen, bis zu acht Ladenlokale, das Kunsthaus sowie eine Tiefgarage mit 65 privaten Stellplätzen für die Bewohner und Nutzer des Gebäudes. Die Zufahrt ist von der Kaiser-Otto-Straße aus vorgesehen. Der Guidelplatz soll ausgebaut und einheitlich gestaltet werden. Die Platzgestaltung wird über die Ehrenfriedstraße hinweg so weit wie möglich an das Prälaturgebäude der ehemaligen Abtei herangeführt. Die Belange des Denkmalschutzes werden berücksichtigt. Der Platzgestaltung liegt die Gestaltungsvariante 5 des Stadtplanungsbüros Atelier Fritschi & Stahl zugrunde.
Der provisorisch angelegte Ersatzparkplatz in der Kaiser-Otto-Straße wird bereits seit einiger Zeit zum Abstellen von PKWs genutzt. Die 44 Auto-Abstellplätze ersetzen die Parkplätze, die während der Bauphase auf dem Guidelplatz wegfallen. Nach der Beendigung der Bauarbeiten auf dem Guidelplatz wird dieser Parkplatz wieder aufgegeben und es werden Gebäude errichtet. Bis dahin soll eine endgültige Lösung zur Schaffung von öffentlichen Stellflächen im Kernbereich von Brauweiler gefunden werden.
Das Guidelplatz-Projekt wird den Brauweilerinnen und Brauweilern neue Perspektiven eröffnen. Es bringt deutlich mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität. Mit dem heutigen Spatenstich wird der Grundstein für das wegweisende Projekt gelegt.

Bürgerinformationsveranstaltung im Gierden-Saal
Die Stadtverwaltung Pulheim und die Gold-Kraemer-Stiftung hatten die interessierte Öffentlichkeit in einer Bürgerinformationsveranstaltung im Gierden-Saal der Abtei Brauweiler über den bevorstehenden Baubeginn für das Guidelplatz-Projekt informiert.
Bürgermeister Frank Keppeler begrüßte die mehr als 100 Besucherinnen und Besucher. Er zeigte sich zuversichtlich, dass Brauweiler durch das Projekt einen wichtigen Schub erfährt: „Wir sind davon überzeugt, dass auf dem Guidelplatz etwas Herausragendes für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Besucher des Abteiortes entstehen wird.“ Es tue sich etwas im Ort, so der Bürgermeister weiter. Brauweiler habe enormes Potenzial: „Anstehend gibt es das große Wohnungsprojekt der GWG, die Umgestaltung der Bernhardstraße und den Bau eines Kreisverkehrs im Kreuzungsbereich. Das Künstlerarchiv in der Abtei nimmt Gestalt an und der Kunstrasenplatz im Sportzentrum ist fertiggestellt. Die positive Tendenz muss aufgegriffen und fortgeführt werden.“
Die Gold-Kraemer-Stiftung wird auf dem Guidelplatz als Investor ein »Inklusives Wohn- und Kunstquartier« errichten. Bürgermeister Frank Keppeler, der Hauptgeschäftsführer der Stiftung Peter Michael Soénius, Staatsminister a.D. Harry K. Voigtsberger, Architekt Ralf Hatzmann, Bauleiter Winfried Huth, der Technische Beigeordnete Martin Höschen und Tiefbauamtsleiter Olaf Kleine-Erwig stellten die Planungen und den Bauablauf für das ambitionierte Bauprojekt vor. „Im Mai beginnt die Gold-Kraemer-Stiftung mit den Arbeiten auf dem Guidelplatz“, kündigte Hauptgeschäftsführer Peter Michael Soénius an. „Die Zahl der Parkplätze werden wir nach und nach verringern, so dass bis zum Aushub der Baugrube der Guidelplatz größtenteils weiter als Parkplatz genutzt werden kann“, so der Hauptgeschäftsführer weiter. Die Stiftung rechnet mit einer Bauzeit bis Ende 2019.
In der Bauphase wird auf der Ehrenfriedstraße in Höhe der Baustelle Tempo 30 angeordnet. Der Baustellenverkehr fährt im Kreis über die Kaiser-Otto-Straße rein und die Ehrenfriedstraße wieder raus. Nach der Fertigstellung der Tiefgarage fahren die Baufahrzeuge über den Platz.
Die Langgasse ist vom Baustellenverkehr nicht betroffen. Die Abteigasse wird zum Teil geöffnet bleiben. Der Bürgersteig in der Ehrenfriedstraße kann weiter genutzt werden. Die Belange der Anwohner und Geschäftsleute werden so weit wie möglich berücksichtigt. Es wird eine permanente Bauüberwachung und Ansprechpartner geben.
Neben dem Guidelplatzprojekt sind weitere Baumaßnahmen im Ort vorgesehen. Im Herbst wird am Ortseingang mit der Umgestaltung der Bernhardstraße begonnen. Die Straße wird abschnittsweise und vollständig gesperrt. In der Mühlenstraße wird ebenfalls gebaut. Alle Maßnahmen werden koordiniert.

Provisorischer Parkplatz in Brauweiler
Parkscheibenpflicht
Der provisorisch angelegte Parkplatz in der Kaiser-Otto-Straße in Brauweiler kann seit zwei Wochen zum Abstellen von PKWs genutzt werden. Die Stadtverwaltung weist daraufhin, dass das Parken auf der Fläche zeitlich begrenzt ist. Es gilt Parkscheibenpflicht (Dauer zwei Stunden). Mit der Maßnahme soll das Dauerparken unterbunden werden.
Es gibt 44 Autoabstellplätze. Sie ersetzen die Flächen, die während der Bauphase der Gold-Kraemer-Stiftung auf dem Guidelplatz wegfallen werden. Die Oberfläche ist als wassergebundene Wegedecke ausgeführt worden. Eine Asphaltdeckschicht konnte nicht aufgetragen werden, weil Anforderungen an die Entwässerung erfüllt werden mussten.

Das Signal steht auf Grün!
Für das Guidelplatz-Projekt im Herzen von Brauweiler hat die Stadtverwaltung Pulheim der Bauherrin, der Gold-Kraemer-Stiftung, die Baugenehmigung erteilt. Errichtet werden sollen eine Tiefgarage und vier Gebäude. Mit den Bauarbeiten wird die Gold-Kraemer- Stiftung nach Auskunft eines Sprechers bald beginnen. Zurzeit werden die Arbeiten ausgeschrieben. Mit einer Bauzeit von mehr als zwei Jahren muss gerechnet werden.
„Wir sind davon überzeugt, dass am Guidelplatz etwas Zukunftsweisendes für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Besucher des Abteiortes entstehen wird“, so Bürgermeister Frank Keppeler. Johannes Ruland, Vorstandsvorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung, zeigt sich zuversichtlich: „Die Stiftung freut sich darauf, in diesem Jahr mit dem Bau ihres inklusiven Wohn- und Kunstquartiers in Brauweiler zu beginnen. Die Baugenehmigung markiert das Ende eines langen Weges, den das Projekt in den letzten Jahren zurückgelegt hat. Der nun erfolgende Start ist aber nicht nur eine gute Nachricht für unsere Stiftung, sondern für alle, die das Projekt stets unterstützt haben und nicht zuletzt für alle Brauweiler Bürgerinnen und Bürger.“ Johannes Ruland hob besonders das Engagement des zuständigen Bauordnungsamtes der Stadt hervor. Dies habe, so Ruland, in allen Planungsphasen das Projekt immer konstruktiv begleitet. Wirkungsvoller Wegbereiter der Idee der Gold-Kraemer-Stiftung, so der Vorsitzende weiter, sei Dr. Karlheinz Gierden, durch dessen besonderes Engagement auch viele wichtige Partner für das Projekt gewonnen werden konnten.
Die Gold-Kraemer-Stiftung realisiert als Investor den Bau eines »Inklusiven Wohn- und Kunstquartiers«. Herzstück des Gebäudeensembles ist das Kunsthaus, in dem Künstler mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten können und professionelle Begleitung erfahren. Die Stiftung lädt ausdrücklich alle örtlichen Vereine, Gruppierungen und Initiativen zur konstruktiven Mitarbeit ein.
Stadt und Stiftung werden auch in der Bauphase die Bürgerinnen und Bürger durch regelmäßige Informationsveranstaltungen über die aktuellen Entwicklungen informieren, die es auch bereits in der Planungsphase mehrfach gegeben hat.
Die Gold-Kraemer-Stiftung beabsichtigt in der geänderten Konzeption die Hochbebauung innerhalb von vier Baufeldern umzusetzen. Am westlichen Rand des Guidelplatzes befinden sich zwei Solitärbauten (Haus 1 und 2), die eine Gasse zur Langgasse bilden. Haus 3 ist der Kopfbau im Anschluss an die bereits stehenden Guidel-Arkaden. Den nördlichen Abschluss der Platzfläche bildet das langgestreckte Gebäude 4 gegenüber der Guidel-Arkade.
Entstehen werden insgesamt 37 Wohnungen, acht Ladenlokale und ein Kunsthaus sowie eine Tiefgarage mit etwa 80 privaten Stellplätzen für die Bewohner und Nutzer der Gebäude. Die Zufahrt ist von der Kaiser-Otto-Straße aus vorgesehen.
Auf 330 Quadratmetern werden Künstlerwerkstätten entstehen. Ein 50 Quadratmeter großer Musikraum ist in Haus 2 vorgesehen. Neben Lagerflächen sind dort zehn Appartements geplant. In den anderen beiden Gebäuden werden frei vermietbare, barrierefreie Wohnungen und Gastronomie (Haus 1) und Ladenlokale entstehen.
Auf den Baufeldern 5 und 6 wird die Gold-Kraemer-Stiftung keine Häuser errichten. Diese Grundstücke wurden an die Stadt Pulheim zurückgegeben. Die Zu- und Ausfahrten der Tiefgarage in der Kaiser-Otto-Straße werden – im Vergleich zur bisherigen Planung - vom Nachbargrundstück abgerückt. Der Stadt Pulheim wird die Möglichkeit eingeräumt, zu einem späteren Zeitpunkt über die Zufahrt der Tiefgarage der Stiftung eine weitere Tiefgarage unter dem angrenzenden städtischen Eigentumsbereich anbinden zu können.
Der Guidelplatz soll ausgebaut und einheitlich gestaltet werden. Die Platzgestaltung wird über die Ehrenfriedstraße hinweg soweit wie möglich an das Prälatur-Gebäude der ehemaligen Abtei herangeführt. Die Belange des Denkmalschutzes werden berücksichtigt. Der Platzgestaltung liegt die »Gestaltungsvariante 5« des Stadtplanungsbüros Atelier Fritschi und Stahl zugrunde.
Der Bau des an dieser Stelle vorgesehenen provisorischen Parkplatzes hatte sich zunächst etwas verzögert. Dort stehen mittlerweile 44 provisorische Autoabstellplätze zur Verfügung. Sie ersetzen die Flächen, die in der Bauphase auf dem Guidelplatz wegfallen. Zur Ehrenfriedstraße ist die Fläche begrünt. Die Oberfläche wurde mit Mineralbeton versehen. Eine Asphaltdeckschicht konnte nicht aufgetragen werden, weil Anforderungen an die Entwässerung erfüllt werden mussten. Nach der Beendigung der Bauarbeiten auf dem Guidelplatz durch die Gold-Kraemer-Stiftung wird dieser Parkplatz wieder aufgegeben und es werden dort Gebäude errichtet. Bis dahin soll eine endgültige Lösung zur Schaffung von öffentlichen Stellplätzen im Kernbereich von Brauweiler gefunden werden.
Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung vom 17. Dezember 2013 das veränderte Bebauungskonzept für den Bereich des Guidelplatzes und der neuen Verbindung zur Kaiser-Otto-Straße in Brauweiler beschlossen. Die Umsetzung machte detaillierte Anpassungen der vertraglichen Vereinbarungen zwischen der Gold-Kraemer-Stiftung und der Stadt notwendig. In seinen Sitzungen am 13. Mai und 4. November 2014 hatte sich der Stadtrat erneut mit der Neugestaltung des Guidelplatzes befasst und den abschließenden Vertragsdetails zugestimmt. In Bezug auf die Ehrenfriedstraße haben zahlreiche Verhandlungen und hilfreiche Unterstützungsmaßnahmen zur Lösung geführt. In Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßenbau sowie der Denkmalbehörde des Landschaftsverbandes Rheinland haben der Bürgermeister und die Stadtverwaltung die von der Stiftung gewünschte Platzerweiterung über die Straße bis zum Prälatur-Gebäude erörtert und sich über mögliche Planungsansätze ausgetauscht. Dazu war es notwendig geworden, dass sich auch der Rhein-Erft-Kreis beteiligte. Ziel war die Herabstufung der Ehrenfriedstraße von einer Landesstraße zu einer Kreisstraße. Nach einem Gespräch beim Verkehrsministerium in Düsseldorf am 10. November 2011 konnte der Rhein-Erft-Kreis die Ehrenfriedstraße und die Mathildenstraße am 1. Juli 2013 vom Land in die eigene Baulast übernehmen.
Zu weiteren Verzögerungen war es außerdem gekommen, weil gegen den von der Stadt erlassenen Bauvorbescheid Klage erhoben wurde, die am 26. Juni 2013 vor dem Verwaltungsgericht in Köln verhandelt wurde. Zuvor geführte Einigungsgespräche mit den Klägern auf Rücknahme der Klage hatten zu keinem Ergebnis geführt. Das Verwaltungsgericht Köln hat festgestellt, dass der für die Errichtung von Wohn- und Geschäftshäusern und einer Tiefgarage im Zentrum von Brauweiler erteilte Bauvorbescheid rechtswidrig ist. Dies begründete das Gericht damit, dass das von der Verwaltung beauftragte Lärmschutzgutachten insbesondere im Hinblick auf die nächtliche Nutzung der öffentlichen Stellplätze in der Tiefgarage Fragen offen lasse.
Unabhängig vom zunächst angestrengten Berufungsverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Münster hat die Gold-Kraemer-Stiftung ihre Gespräche mit der Stadtverwaltung fortgeführt und Lösungen für die Umsetzung des Guidelplatz-Projektes unter Berücksichtigung der Hinweise und Verbesserungsvorschläge des Verwaltungsgerichtes Köln erarbeitet.

Archäologische Sicherungsmaßnahmen
Herstellung des provisorischen Parkplatzes verzögert sich
Das Amt für Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) hat der Stadtverwaltung Pulheim mitgeteilt, dass die Abbrucharbeiten in der Kaiser-Otto-Straße und der Ehrenfriedstraße in Brauweiler mit Erreichen der Fundamente und Bodenplatten unter Aufsicht und Weisung einer archäologischen Fachfirma stattzufinden haben, weil damit gerechnet wird, dass beim Entfernen der Fundamente Bodendenkmäler aufgedeckt werden. Einschlägig ist in diesem Zusammenhang § 29 DSchG (Denkmalschutzgesetz) NRW. Danach unterliegen u.a. vermutete Bodendenkmäler bei deren Veränderung oder Beseitigung einer Verpflichtung zur vorherigen wissenschaftlichen Untersuchung, Bergung und Dokumentation, verbunden mit einer Kostenübernahme durch den Bauherren (Verursacher). Die Arbeiten sind daraufhin vorübergehend eingestellt worden.
Mit der Durchführung der archäologischen Sicherungsmaßnahmen wird die Stadtverwaltung eine Fachfirma beauftragen. Die Vergabe dieser Leistungen wird derzeit vorbereitet. Die Kosten trägt die Stadt. Sie wird die zu erwartenden Bodendenkmäler durch eine Fachfirma untersuchen und dokumentieren lassen.
Die Abrissarbeiten sind bislang zügig und ohne Probleme vorangeschritten. Weil die Stadtverwaltung die Abbrucharbeiten frühzeitig beauftragt hat, stellen die archäologischen Untersuchungen für den weiteren Fortgang der Baumaßnahmen kein Problem dar. Auch wenn sich die Herstellung des provisorischen Parkplatzes verzögert - der zeitliche Umfang der Verzögerung ist abhängig von Umfang der Erdeingriffe und von der archäologischen Situation – verbleibt bis zum Baubeginn auf dem Guidelplatz genügend Zeit. Dies ist auch in der Bürgerversammlung am 2. Juli in der Abtei thematisiert worden.
Die Grundstücke liegen gegenüber der Abtei innerhalb des historischen Ortskerns von Brauweiler, der erstmalig 1052 urkundlich erwähnt wird. Ausschnitte aus der Tranchotkarte von 1807 mit der Lage der aktuellen Baustelle zeigen dort eine größere Hofanlage.
Die archäologischen Untersuchungen in den Jahren 2001, 2005 und 2010 im Bereich des Guidelplatzes und zwischen der Kaiser-Otto-Straße 4 und 8 lieferten bereits neue Erkenntnisse zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Topografie von Brauweiler. Auf historischen Karten des 19. Jahrhundert ist zu sehen, dass sich in der Neuzeit die Bebauung entlang der Ehrenfriedstraße und der Bernhardstraße orientiert, wobei in den rückwärtigen Parzellen die Wirtschaftsbereiche gelegen haben. Die archäologischen Untersuchungen machen deutlich, dass im Mittelalter die Bebauung zwischen Ehrenfriedstraße und Langgasse lag und sich nicht an Straßenzügen orientierte. Dies bestätigen die Untersuchungen in der Ehrenfriedstraße in Höhe des Guidelplatzes, bei denen die Keller der Häuser Lohscheider und Bücker freigelegt wurden, die 1959 und 1988 abgerissen worden sind.
Im Zuge der Untersuchungen in der Kaiser-Otto-Straße, die unmittelbar an die Grundstücke der jetzt abgerissenen Gebäude grenzen, wurden mehrere hoch- und spätmittelalterliche (11. bis 15. Jahrhundert) Erdkeller, neuzeitliche (16. bis 19.Jahrhundert) Gebäudefundamente sowie mit umfangreichen Fundmaterial verfüllte Abfallgruben gefunden. Diese archäologischen Befunde grenzen direkt bis an die noch nicht untersuchten Grundstücke in der Kaiser-Otto-Straße und belegen, dass sie sich hier fortsetzen.
Nach Ansicht der Denkmalpfleger ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich im Bereich der Grundstücke Kaiser-Otto-Straße 2, 2a, und 4 sowie Ehrenfriedstraße 34 und 36 neben den Kellern und Fundamenten der abgerissenen Häuser noch mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde erhalten haben.
Im Zuge der Abrissarbeiten der Kellerwände und –sohlen sind bereits in den Baugruben archäologische Strukturen, ältere Bauphasen, ältere Erdkeller erkennbar, die dokumentiert werden müssen. Eine archäologische Begleitung der Erdarbeiten ist daher erforderlich.

Gesamtkonzept für Brauweiler beschlossen
Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Pulheim beschlossen, ein Gesamtkonzept für die Ortsmitte von Brauweiler zu entwickeln. Die Verwaltung wird es gemeinsam mit Bürgern und Geschäftsleuten erarbeiten. Dazu gehören die Themen Verkehr, Parken, Einzelhandel, Städtebau und die geplante Bebauung des Guidelplatzes. Einzelne Themen sollen in den jeweiligen Fachausschüssen diskutiert und behandelt werden.

Bürgerinformationsveranstaltung am 2. Juli 2015
Die Stadtverwaltung Pulheim hat zusammen mit der Gold-Kraemer-Stiftung als Bauherrin interessierte Bürgerinnen und Bürger zur zweiten Informationsveranstaltung über die Entwicklung der Infrastruktur für den Brauweiler Ortskern und das Projekt eines inklusiven Kunst- und Wohnquartiers auf dem Guidelplatz eingeladen. Die Veranstaltung hat am Donnerstag, 02. Juli, im Gierden-Saal der Abtei Brauweiler stattgefunden. Stadt und Stiftung sind damit dem insbesondere in der Bürgerinformationsveranstaltung am 15. Januar 2015 geäußerten Wunsch nachgekommen, regelmäßig über den Fortgang der Planungen für das Zentrum von Brauweiler zu informieren.
Mit den Bauarbeiten auf dem Guidelplatz wird die Gold-Kraemer- Stiftung nach Auskunft ihres Architekten Ralf Hatzmann Mitte 2016 beginnen. In der zweiten Bürgerversammlung stellte Hatzmann den Zeitplan vor. Ende 2015 wird der Bauantrag gestellt. Anfang 2016 werden die Arbeiten ausgeschrieben. Mit einer Bauzeit von mehr als zwei Jahren muss gerechnet werden.
Der Technische Beigeordnete Martin Höschen teilte mit, dass es erste Überlegungen gibt, für die wegfallenden Tiefgaragenplätze unter dem Guidelplatz unter dem Parkplatz des Landschaftsverbandes eine neue Tiefgarage zu bauen. Eine Parkpalette ist dort aus Gründen des Denkmalschutzes nicht möglich. Der Parkplatz ist 130 Meter von der Ortsmitte entfernt. Bei den anderen infrage kommenden Flächen auf dem ehemaligen Kinogelände in der Ehrenfriedstraße oder auf einer Wiese hinter der Immunitätsmauer des LVR in der Mathildenstraße sieht Höschen Probleme bei der Umsetzung. Für den Abriss der Häuserzeile in der Kaiser-Otto-Straße 2-4 und in der Ehrenfriedstraße 34-36 müssen nach Auskunft von Bürgermeister Frank Keppeler die Sommerferien genutzt werden. Dort entstehen 44 provisorische Autoabstellplätze. Sie ersetzen die Flächen, die in der Bauphase auf dem Guidelplatz wegfallen.

Gebäudeabriss in der Kaiser-Otto-Straße und in der Ehrenfriedstraße
Der im Zusammenhang mit der Baumaßnahme der Gold-Kraemer-Stiftung auf dem Guidelplatz in Brauweiler vorgesehene Abriss mehrerer städtischer Gebäude in der Kaiser-Otto-Straße 2 bis 4 (gegenüber der Filiale der Kreissparkasse) und in der Ehrenfriedstraße 34 bis 36 hat begonnen. Am Montag, 29. Juni, sind die Arbeiten aufgenommen worden. Ein Bauzaun wurde aufgestellt und die Baustelle ist eingerichtet worden. Zunächst werden die Häuser entkernt. Die Heizungen, Sanitäreinrichtungen, Fußbodenbeläge, Fenster und Türen usw. werden ausgebaut und separat entsorgt. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Freitag, 10. Juli, abgewickelt. Anschließend werden die eigentlichen Abrissarbeiten aufgenommen. Die Fachfirma wird sich vom Parkplatz in Richtung Ehrenfriedstraße vorarbeiten (von Westen nach Osten). Ab Montag, 13. Juli, werden zunächst das Einfamilienhaus und die ehemalige Bäckerei abgerissen. Eine Woche später, am Montag, 20. Juli, starten die Arbeiten in der Ehrenfriedstraße Nr. 34 + 36 mit dem Abriss der Dächer und Obergeschosse. Dafür wird die Ehrenfriedstraße eine Woche halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Ampelanlage geregelt. Der Gehweg auf der westlichen Seite der Ehrenfriedstraße wird für die Dauer der Abrissarbeiten in diesem Bereich ebenfalls gesperrt. Ab Montag, 27. Juli, werden die Arbeiten im Erdgeschoss und in den Kellern fortgesetzt. Zum Schutz der Passanten und der umstehenden Gebäude werden Staubschutzplanen am Bauzaun angebracht. Wegen der Abfuhr der Abrissmaterialien muss mit erheblichem LKW-Verkehr gerechnet werden.
Ein Teil des provisorischen Parkplatzes zwischen Guidelplatz und Kaiser-Otto-Straße wird zum Abstellen von Baufahrzeugen gebraucht und steht als Parkplatz nicht zur Verfügung.
Im Anschluss an die Abbrucharbeiten werden die Keller verfüllt. Nach den archäologischen Untersuchungen, durch die eine zeitlich Verzögerung eingetreten ist, soll der Auftrag für den Bau des provisorischen Parkplatzes vergeben werden. Wann mit der Errichtung der 44 provisorischen Stellplätze begonnen wird, steht noch nicht fest. Die Bauzeit beträgt ca. zwei Wochen. Zur Ehrenfriedstraße wird der Parkplatz begrünt. Die Oberfläche wird mit Mineralbeton versehen. Eine Asphaltdeckschicht kann nicht aufgetragen werden, weil Anforderungen an die Entwässerung erfüllt werden müssten.
Nach der Beendigung der Bauarbeiten auf dem Guidelplatz durch die Gold-Krämer-Stiftung wird dieser Parkplatz wieder aufgegeben und es werden dort Gebäude errichtet. Bis dahin soll eine endgültige Lösung zur Schaffung von öffentlichen Stellplätzen im Kernbereich von Brauweiler gefunden werden.

Bürgerinformationsveranstaltung am 15. Januar 2015
Vor über 300 interessierten Bürgerinnen und Bürgern informierten am Donnerstag, 15. Januar, die Stadt Pulheim und die Gold-Kraemer-Stiftung im Gierden-Saal der Abtei Brauweiler über das Guidelplatz-Projekt. Die Gold-Kraemer-Stiftung plant dort als Investor den Bau eines »Inklusiven Wohn- und Kunstquartiers«. Bürgermeister Frank Keppeler, Vorstandsvorsitzender Johannes Ruland, Staatsminister a. D. Harry K. Voigtsberger, Architekt Ralph Hatzmann und der Technische Beigeordnete Martin Höschen stellten die Planungen im Detail vor. Die Teilnehmer der Bürgerversammlung hatten im Anschluss die Gelegenheit, Fragen an die Stadt und die Stiftung zu stellen. Insbesondere die Entstehung eines Kunst- und Kulturzentrums, in dem sowohl Künstler mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten können als auch alle örtlichen Vereine, Gruppierungen und Initiativen zur konstruktiven Mitarbeit eingeladen sind, fand große Zustimmung in der Bevölkerung.
„Wir sind davon überzeugt, dass am Guidelplatz etwas Zukunftsweisendes für die Bürger und die Besucher des Abteiortes entstehen wird“, so der Bürgermeister. Johannes Ruland zeigte sich zuversichtlich: „Für die Stiftung bedeutet dieses Projekt einen weiteren Meilenstein zur Erreichung unserer Ziele, inklusive gesellschaftliche Veränderungsprozesse im Ortszentrum mitzugestalten.“
Die Gold-Kraemer-Stiftung beabsichtigt in der geänderten Konzeption die Hochbebauung der Baufelder 1, 2, 3 und 4 (alt 5) umzusetzen. Die Häuser 1 und 2 sind die Kopfbauten am westlichen Rand des Guidelplatzes. Haus 3 ist der Kopfbau im Anschluss an die bereits stehenden Guidel-Arkaden. Gebäude 4 ist das Haus gegenüber der Guidel-Arkaden auf der nördlichen Seite der Platzfläche.
Entstehen werden insgesamt 37 Wohnungen, acht Ladenlokale und ein Kunsthaus sowie eine Tiefgarage mit etwa 80 Stellplätzen. Die Zufahrt ist von der Kaiser-Otto-Straße aus vorgesehen. Harry Voigtsberger, ehemaliger Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland, stellte das Kunsthaus in Gebäude 3 als „das Herzstück“ des gesamten Projektes vor. Auf 310 Quadratmetern werden dort Künstlerwerkstätten entstehen. Ein 50 Quadratmeter großes Atelier ist in Haus 2 vorgesehen. Neben Lagerflächen sind dort elf Apartments geplant. In den anderen beiden Gebäuden werden frei vermietbare, barrierefreie Wohnungen und Gastronomie (Haus 1) und Ladenlokale entstehen. Johannes Ruland unterstrich, dass die Gold-Kraemer-Stiftung zusammen mit dem Architekten die neuen Pläne nun umgehend im Detail überarbeiten werde, so dass der Bauantrag schnellstmöglich eingereicht werden könne. Die Stadtverwaltung behandle das Bauprojekt der Gold-Kraemer-Stiftung mit hoher Priorität, erklärte der Bürgermeister.
Auf den Baufeldern 5 und 6 wird die Gold-Kraemer-Stiftung keine Häuser errichten. Diese Grundstücke werden an die Stadt Pulheim zurückgegeben. Die Zu- und Ausfahrten der Tiefgarage in der Kaiser-Otto-Straße werden – im Vergleich zur bisherigen Planung - vom Nachbargrundstück abgerückt. Der Stadt Pulheim wird die Möglichkeit eingeräumt, zu einem späteren Zeitpunkt über die Zufahrt der Tiefgarage der Stiftung eine weitere Tiefgarage unter dem angrenzenden städtischen Eigentumsbereich anbinden zu können.
Sorge äußerten die Bürger und Geschäftsleute hinsichtlich der zukünftigen Parkflächen. Derzeit stellt die Gold-Kraemer-Stiftung auf dem Guidelplatz bis zum Baubeginn provisorisch kostenlos Parkflächen zur Verfügung. Bürgermeister Frank Keppeler machte deutlich, dass sich die Stadtverwaltung bereits intensiv mit diesem Thema beschäftige und nach Lösungen suche. Bevor die Gold-Kraemer-Stiftung mit der Baumaßnahme beginnt, sollen im Zentrum von Brauweiler provisorische Stellplätze entstehen. Möglich ist dies durch den Abriss mehrerer städtischer Gebäude entlang der Kaiser-Otto-Straße gegenüber der Kreissparkassenfiliale sowie durch das von der Gold-Kraemer-Stiftung zurückgegebene Baufeld. Mit dem Abbruch der Gebäude soll die Kaiser-Otto-Straße zudem eine Verbreiterung erfahren.
Der Guidelplatz soll ausgebaut und einheitlich gestaltet werden. Die Platzgestaltung wird über die Ehrenfriedstraße hinweg soweit wie möglich an das Prälatur-Gebäude der ehemaligen Abtei herangeführt. Die Belange des Denkmalschutzes werden berücksichtigt. Der Platzgestaltung liegt die »Gestaltungsvariante 5« des Stadtplanungsbüros Atelier Fritschi und Stahl zugrunde.
Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung vom 17. Dezember 2013 das veränderte Bebauungskonzept für den Bereich des Guidelplatzes und der neuen Verbindung zur Kaiser-Otto-Straße in Brauweiler beschlossen. Die Umsetzung machte detaillierte Anpassungen der vertraglichen Vereinbarungen zwischen Gold-Kraemer-Stiftung und Stadt notwendig. Diese Anpassungsarbeiten haben sich als komplexer und langwieriger herausgestellt, als beide Seiten dies ursprünglich angenommen hatten. Sie sind nun erfolgreich abgeschlossen. In seinen Sitzungen vom 13. Mai und 4. November 2014 hatte sich der Stadtrat erneut mit der Neugestaltung des Guidelplatzes befasst und den abschließenden Vertragsdetails zugestimmt. In Bezug auf die Ehrenfriedstraße haben zahlreiche Verhandlungen und hilfreiche Unterstützungsmaßnahmen zur Lösung geführt. In Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßenbau sowie der Denkmalbehörde des Landschaftsverbandes Rheinland haben der Bürgermeister und die Stadtverwaltung die von der Stiftung gewünschte Platzerweiterung über die Straße bis zum Prälatur-Gebäude erörtert und sich über mögliche Planungsansätze ausgetauscht. Dazu war es notwendig geworden, dass sich auch der Rhein-Erft-Kreis beteiligte. Ziel war die Herabstufung der Ehrenfriedstraße von einer Landesstraße zu einer Kreisstraße. Nach einem Gespräch beim Verkehrsministerium in Düsseldorf am 10. November 2011 konnte der Rhein-Erft-Kreis die Ehrenfriedstraße und die Mathildenstraße am 1. Juli 2013 vom Land in die eigene Baulast übernehmen.
Zu weiteren Verzögerungen war es außerdem gekommen, weil gegen den von der Stadt erlassenen Bauvorbescheid Klage erhoben wurde, die am 26. Juni 2013 vor dem Verwaltungsgericht in Köln verhandelt wurde. Zuvor geführte Einigungsgespräche mit den Klägern auf Rücknahme der Klage hatten zu keinem Ergebnis geführt. Das Verwaltungsgericht Köln hat dann festgestellt, dass der für die Errichtung von Wohn- und Geschäftshäusern und einer Tiefgarage im Zentrum von Brauweiler erteilte Bauvorbescheid rechtswidrig ist. Dies begründete das Gericht damit, dass das von der Verwaltung beauftragte Lärmschutzgutachten insbesondere im Hinblick auf die nächtliche Nutzung der Tiefgarage Fragen offen lasse.
Unabhängig vom zunächst angestrengten Berufungsverfahrens vor dem Oberverwaltungsgericht Münster haben die Gold-Kraemer-Stiftung und die Stadtverwaltung ihre Gespräche stets fortgeführt und die jetzt vorliegenden Lösungen für die Umsetzung des Guidelplatz-Projektes unter Berücksichtigung der Hinweise und Verbesserungsvorschläge des Verwaltungsgerichtes Köln erarbeitet.

Aktuelle Planungen und Ansichten des Architekten Ralf Hatzmann

Kindertagesstätten und Kindertagespflege: Platzvergabe in zwei Schritten
Online-Vormerksystem „Kita-Navigator“ nutzen

Auch für das Kindergartenjahr 2018/ 2019 ist die Vormerkung auf der Onlineplattform „Kita-Navigator“ https://pulheim.kita-navigator.org Voraussetzung für die Aufnahme von Kindern in Kindertagesstätten und Kindertagespflege.
Alle Informationen zum Kita-Navigator sind in einem Flyer enthalten. Die Flyer liegen in allen Kindertagesstätten und im Rathaus aus. Die wichtigsten Informationen in Kürze:

1. Der Kita-Navigator bietet die Möglichkeit, sich Online über das Angebot der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege zu informieren. Zahlreiche individuelle Auswahlkriterien erleichtern eine zielgenaue Suche, den Vergleich und die Wahl von einer oder mehreren Einrichtungen. Die Vormerkung für einen Kita- Platz erfolgt von zu Hause aus und kann ab der Geburt eines Kindes vorgenommen werden. Für Eltern, die keinen Zugang zum Internet haben, besteht die Möglichkeit der Anmeldung in einer Kindertagesstätte oder im Jugendamt. Es werden nur die Kinder für eine Platzvergabe berücksichtigt, die im Kita-Navigator erfasst sind.

2. Informieren Sie sich, wenn möglich, in den Einrichtungen Ihrer Wahl am Tag der Offenen Tür. Die jeweiligen Termine werden rechtzeitig im Kita-Navigator und in der Presse bekannt gegeben. Falls Sie am Tag der offenen Tür verhindert sind, melden Sie sich am besten telefonisch bei Ihrer Wunscheinrichtung um ihr Interesse an einer Platzvergabe zu bekunden. Die Entscheidung über die Aufnahme Ihres Kindes treffen jeweils die Träger der Kindertageseinrichtungen.

Für das Anmeldeverfahren zum Kindergartenjahr 2018/ 2019 gelten folgende Termine, die mit allen Kindertagesstätten verbindlich vereinbart worden sind:
• Der Online-Anmeldezeitraum für die Vormerkung von Kita-Plätzen für das Kindergartenjahr 2018/19 endet am Freitag, 10. November 2017. Bis zu diesem Datum müssen alle Vormerkungen für die Wunscheinrichtungen von den Eltern online im Kita-Navigator vorliegen.
• Am Freitag, 8. Dezember, werden die Platzzusagen per Mail oder mit der Post von den Kindertagesstätten verschickt. Es werden keine Absagen versandt.
• Die Eltern müssen bis Mittwoch, 10.Januar 2018, die Kita darüber informieren, ob sie den angebotenen Platz annehmen. Im Anschluss wird zeitnah der Termin für die Unterzeichnung des Betreuungsvertrages vereinbart.
• Das Nachrückverfahren für die Vergabe noch offener Plätze wird bis Freitag, 2. Februar 2018, abgeschlossen.
• Sollten Eltern für ihre Kinder bis zum 5. Februar 2018 noch kein Platzangebot erhalten haben, wenden sie sich bitte für die Unterstützung bei der Vermittlung eines Betreuungsplatzes an das Jugendamt.

Kindertagespflege:
Wenn Sie für Ihr 0 – 3 jähriges Kind einen Platz in einer Kindestagespflege oder einer Großtagespflegestelle suchen, können Sie sich über den Kita -Navigator einen Überblick über die verschiedenen Angebote verschaffen, sich danach direkt an die Tagespflegepersonen Ihrer Wahl wenden oder die Beratung des Jugendamtes in Anspruch nehmen.

Jugendamt der Stadt Pulheim
Alte Kölner Str. 26, Rathauscenter, 50259 Pulheim

Für die Vermittlung von Plätzen in Kindertageseinrichtungen:
Jane Kliesow, Tel.: 02238/808302, Mail: jane.kliesow@pulheim.de
Kathrin Bohnen, Tel.: 02238/808315, Mail: kathrin.bohnen@pulheim.de
Für die Vermittlung von Kindertagespflegeplätzen:
Daria Quotschalla / Silke Brandt, Tel.: 02238/808304, Mail: kindertagespflege@pulheim.de

Bau der Westumgehung (L 183n)
Vom 17. Juli bis 29. August: Straßenvollsperrung zwischen Pulheim und Sinnersdorf

Der Bau der Westumgehung (L 183n) von Sinnersdorf schreitet voran. In den Sommerferien wird im Auftrag des Landesbetriebs Straßenbau NRW auf der Straße zwischen Pulheim und Sinnersdorf (L 183, Worringer Straße, Pulheimer Straße) ein Kreisverkehrsplatz errichtet. Aus diesem Anlass wird die Verbindungsstraße zwischen den beiden Stadtteilen von Montag, 17. Juli, bis Dienstag, 29. August, für den Fahrzeugverkehr vollständig gesperrt. Für die Autofahrer wird für beide Fahrtrichtungen eine Umleitung über Stommeln eingerichtet. Radfahrer können den Baustellenbereich mit geringen Umwegen über Wirtschaftswege passieren. Die Busse des ÖPNV werden über Köln-Esch umgeleitet. Der Rettungsdienst ist gewährleistet.
Die 1,1 Kilometer lange Neubaustrecke wird vom bestehenden Kreisel an der L 93 in den neuen Kreisel nahe der Peter-Kanters-Allee in Pulheim münden, der sie mit der L 183 verbindet
Ob die bereits bestehende Vollsperrung der Stommelner Straße bis zum Beginn der Vollsperrung aufgehoben werden kann, ist zurzeit noch offen. Möglicherweise kann eine Überschneidung um wenige Tage nicht verhindert werden.
Rund drei Millionen Euro investiert das Land in die neue Straße, über die Ende 2018 der Verkehr rollen soll. Die Sinnersdorfer Ortsmitte wird durch den Neubau spürbar entlastet. 10.000 Kraftfahrzeuge fahren bislang täglich durch Sinnersdorf. Viele nutzen diese Strecke als Verbindung zwischen der B 59 und A 57 Anschlussstelle Köln-Worringen. Ändern soll dies nun die Westumgehung. Prognosen gehen von 35 bis 45 Prozent weniger Verkehr aus. Lärm- und Abgasimmissionen werden spürbar abnehmen, gleichzeitig wird die Verkehrssicherheit erhöht.
Das Linienverfahren für die neue Umgehungsstraße erfolgte bereits in den Jahren
1999 bis 2002. 2006 wurde der Vorentwurf genehmigt. Im Oktober 2008 wurde das Planfeststellungsverfahren eingeleitet, das am 28. Juni 2013 mit dem Planfeststellungsbeschluss endete. Die Ausführungsplanung wurde von Februar 2014 bis März 2015 erstellt.

Freibad in Stommeln ist eröffnet
Pack die Badehose ein!

Aquarena Pulheim: Öffnungszeiten in den Sommerferien
Weil in den Sommerferien in der Aquarena Pulheim kein Schul- und Vereinsbetrieb stattfindet, werden die Öffnungszeiten für den Zeitraum von Montag, 17. Juli, bis Dienstag, 29. August, wie folgt geändert:

Hallenbad:
Montag: 6.30 – 21 Uhr
Dienstag: 8 – 21 Uhr
Mittwoch: 6.30 – 21 Uhr
Donnerstag: 8 – 21 Uhr
Freitag: 6.30 – 21 Uhr
Samstag: 6.30 – 21 Uhr
Sonntag: 8 – 21 Uhr

Freibad:
Montag: 6.30 – 20 Uhr
Dienstag: 8. – 20 Uhr
Mittwoch: 6.30 – 20 Uhr
Donnerstag: 8 – 20 Uhr
Freitag: 6.30 – 20 Uhr
Samstag: 8 – 20 Uhr
Sonntag: 8. – 20 Uhr

Einlass wird bis eine Stunde vor Betriebsschluss gewährt.

Sauna:
Montag bis Samstag von 9 – 22 Uhr
Sonntag von 9 – 21 Uhr.
Montags ist ausschließlich Damensauna.
Alle anderen Tage gemischt.

Pack die Badehose ein! Seit Samstag, 13. Mai, ist das Freibad in der Aquarena in Pulheim-Stommeln für alle Schwimmerinnen, Schwimmer und Erholungssuchende bis voraussichtlich Ende September geöffnet. Bis dahin besteht ausreichend Gelegenheit, die schmucke Freizeitoase zu nutzen.
Die Aquarena in Stommeln ist zentral gelegen und durch gute Verkehrswege angebunden (5 Minuten zum Bahnhof Stommeln). Parkplätze stehen in großer Zahl zur Verfügung.
Im Freibadbereich kann man vieles mehr tun als nur schwimmen oder planschen. Tischtennisplatten warten auf harte Schmetterbälle, Kleinfeldfußballplätze wollen stramme Torschüsse sehen, es gibt einen Beachvolleyballplatz, einen Kicker und einen Kinderspielplatz. Außerdem bieten die Liegewiesen ausreichend Platz. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt. Ein Kiosk ist auf die Wünsche der Besucherinnen und Besucher eingestellt und bietet Getränke und Speisen an.
Das Badepersonal ist zurzeit intensiv damit beschäftigt, die Anlage auf die Freibadesaison vorzubereiten.
Nach der Eröffnung der Aquarena ist das Freibad bereits im vergangenen Jahr geöffnet gewesen. Davor war es zwei Jahre geschlossen.
Die Umkleiden, die Sanitärbereiche und die große Rutschbahn sind in der Schließungszeit neu gebaut worden.

Die Eintrittspreise:
Freibad
Erwachsene
Tageskarte: 6.00 €
90 Minuten: 3.00 €
Überschreitung je 30 Min.: 1.00 €
Saisonticket: 100.00 €
Ermäßigt
Tageskarte: 3.50 €

Sauna
3 Stunden: 12.50 €
Tageskarte: 17.50 €
Hallenbad
Erwachsene
Tageskarte: 6.50 €
90 Minuten: 3.50 €
Überschreitung je 30 Min.: 1.00 €

Ermäßigt
Tageskarte: 4.00 €
90 Minuten: 3.00 €
Überschreitung je 30 Min.: 0.50 €
90 Minuten: 2.50 €
Überschreitung je 30 Min.: 0.50 €
Saisonticket: 80.00 €
Ermäßigung
Die Ermäßigung gilt für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, Schüler, Studenten, JuLeiCa-Inhaber, Auszubildende, über dieses Alter hinaus bei Vorlage eines gültigen Nachweises: Empfänger von Leistungen nach SBG II, SGB III und SGB XII; Freiwillige im Bundesfreiwilligendienstes; Schwerbehinderte mit Ausweis (GdB ab 70%).

Aus ehemaliger Kaufringfiliale wird Pulheim-City - Die Arbeiten schreiten voran

Die ehemalige Kaufring-Filiale im Zentrum von Pulheim ist eine Großbaustelle. Firmen und ihre Mitarbeiter sind dort intensiv beschäftigt, um das Gebäude zu revitalisieren. Die Arbeiten schreiten voran.
Nach intensiver Ausarbeitung und Vorgesprächen hatte die Bernd-Reiter-Gruppe als Investor einen Antrag auf Umnutzung der ehemaligen Kaufring-Filiale in der Fußgängerzone Auf dem Driesch in Pulheim bei der Stadtverwaltung eingereicht. Der Antrag sieht 3.000 Quadratmeter Einzelhandel, 1.100 Quadratmeter Büros und Praxen, 2.600 Quadratmeter Wohnen (25 Wohnungen) und 95 bewirtschaftete Stellplätze (unverändert) vor. Einen neuen Namen wird das Gebäude ebenfalls haben: Pulheim-City!
Für die Umnutzung sind zahlreiche technische Änderungen wie z.B. die Verlagerung der Heiz- und Lüftungszentrale notwendig. Hinzu kommen neue Aufzüge und Treppenhäuser mit entsprechenden Fluchtwegen. Aktuelle Brandmeldetechnik und eine CO-Warnmeldeanlange in der Tiefgarage sorgen für eine verbesserte Sicherheit.
Durch die Anpassung der Außenhülle an das Nutzungskonzept werden drei Ladenlokale in einer Größenordnung von 430, 700 und 980 Quadratmeter reine Verkaufsfläche mit Ausrichtung „Auf dem Driesch“ entstehen.
Zwei neue Lichthöfe sorgen für ausreichend Lichteinfall im Inneren des Gebäudes. Im
1. Obergeschoss wird die Fassade großflächig geöffnet. Die neue Gebäudeflucht verläuft geradlinig und das Gebäude erhält eine vollständig neue, moderne und zeitgemäße Fassade aus Glas und Metall. Die Gesamtoptik wird insbesondere durch eine vollständige Veränderung des Daches deutlich verbessert und fügt sich ideal in das vorhandene Stadtbild ein.
Die Zufahrt zur Tiefgarage soll mit einer Ampelanlage geregelt werden. Um langes Suchen in der Tiefgarage zu vermeiden, soll an der Christianstraße eine Anzeigetafel installiert werden. Die Plätze in der Tiefgarage sind den Mietern der Wohnungen und den Kunden der Läden, Büros und Praxen vorbehalten. Es wird ein Ticketsystem geben.
Interessenten für Büroflächen und Wohnungen sowie Nachbarn können sich auf der Internetseite www.pulheim-city.info über den Projektfortschritt informieren und bei Bedarf Kontakt aufnehmen.

Einwohnermeldeabteilung mit geänderten Öffnungszeiten

In den Sommerferien (17. Juli bis 29. August) werden die Öffnungszeiten der Einwohnermeldeabteilung im Rathaus-Center in Pulheim aus personellen Gründen eingeschränkt. Dienstags sind die Büros bis 16 Uhr (anstatt bis 18 Uhr) und donnerstags bis 18 Uhr (anstatt bis 19 Uhr) besetzt. Am Donnerstag, 13. Juli, ist die Einwohnermeldeabteilung ebenfalls bereits um 18 Uhr zu. Die Nebenstelle im alten Rathaus in Brauweiler ist in den Ferienwochen geschlossen.

Bürgerinnen und Bürger pflegen Grünflächen und Spielplätze

Weitere Paten werden gesucht

Viele Menschen in der Stadt setzten sich nachhaltig für ein sauberes Pulheim ein. Sie übernehmen Verantwortung und kümmern sich regelmäßig um die Beseitigung von Müll und Unrat auf öffentlichen Flächen. 370 Grünflächen werden überall im Pulheimer Stadtgebiet bereits von freundlichen Bürgerinnen und Bürgern gepflegt und gestaltet. Diese offiziellen Grünflächenpatenschaften werden vom städtischen Bauhof betreut. Michael Götten, Leiter des Geschäftsbereichs Öffentliche Grünflächen, würde sich auch noch über weitere Interessenten freuen. Es ist Sommer, die Wachstumsperiode ist in vollem Gange und der Bauhof kann viele Helferinnen und Helfer dringend brauchen.

Michael Götten: „Wer mitmacht, kann den Erfolg vor seiner Haustür oder in der Nachbarschaft miterleben.“ Gepflegte Grünflächen tragen zu einem schöneren Ortsbild bei und verbessern die Wohn- und Lebensqualität merklich. Pflegen kann man Straßenbeete, kleinere Park- und Gartenanlagen, Hochbeete, begrünte Containerstandorte für Glas und Papier und Pflanzkübel oder man gießt in Trockenperioden Bäume. Der Bauhof stellt Material zur Verfügung und steht den Grünflächenpaten als Ansprechpartner zur Seite.

Wer Interesse hat, wendet sich an Michael Götten, Telefon 02238/808-397. Wer lieber schreiben möchte, erreicht den städtischen Bauhof unter folgender Anschrift:
Stadt Pulheim, Zentraler Bauhof, Zum Schwefelberg 4, 50259 Pulheim oder E-Mail:
michael.goetten@pulheim.de

Sehr erfreulich ist auch die Bilanz bei der Betreuung von Spielplätzen. Das städtische Jugendamt teilt mit, dass sich mittlerweile 60 Paten um 71 Spielplätze kümmern. Insgesamt stehen den Pänz im Pulheimer Stadtgebiet 89 Spielflächen zur Verfügung.

Damit werden nahezu 80 Prozent aller Spielplätze von aufmerksamen Bürgerinnen und Bürger betreut. Zu den wichtigen Aufgaben der Spielplatzpaten gehört die soziale Kontrolle. Sie teilen dem Spielplatztelefon des Jugendamtes zum Beispiel mit, wenn sich auf einem Spielplatz Nutzungskonflikte entwickeln, Spielgeräte defekt sind oder der Platz in ungewöhnlich hohem Maße verschmutzt ist. Gegebenenfalls werden die Spielplatznutzer auch direkt auf Fehlverhalten angesprochen, wenn zum Beispiel Hunde mitgeführt werden. Oft werden auch kleinere Mengen Müll und Unrat von den Patinnen und Paten beseitigt. Bei gröberen Verschmutzungen kann der Bauhof durch den Kontakt zum Jugendamt zeitnah reagieren. Spielplatzpaten sind somit für das Jugendamt eine wichtige Informationsquelle über die jeweilige Spielplatzsituation vor Ort.

Wer gerne Spielplatzpate werden möchte und wem der Erhalt von öffentlichen Spielflächen wichtig ist und wer sich vorstellen kann, Spaß an dieser Aufgabe zu haben, meldet sich beim Spielplatztelefon im Jugendamt der Stadt Pulheim, Telefon 02238/808-490.

Stadt Pulheim nimmt an der Aktion Stadtradeln 2017 teil
Zum zweiten Mal dabei - Anmelden und mitmachen

Zum zweiten Mal wird die Stadt Pulheim bei der bundesweiten Aktion „Stadtradeln – radeln für ein gutes Klima“ teilnehmen. Jeder, der den Klimaschutz in der Stadt vorantreiben möchte, ist herzlich eingeladen, mitzumachen. Die Aktion beginnt am Samstag, 9. September, und endet am Freitag, 29. September. Aufgerufen zur Teilnahme sind alle Pulheimerinnen und Pulheimer sowie alle, die in der Stadt arbeiten, zur Schule gehen oder in Vereinen und Einrichtungen mitwirken. Mitmachen können auch Gruppen oder Interessengemeinschaften. Ziele der Kampagne sind, Einwohnerinnen und Einwohner für die Benutzung des Fahrrades im Alltag zu sensibilisieren und die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung verstärkt
in die kommunalen Parlamente einzubringen. Bürgermeister Frank Keppeler freut sich, dass die Stadt Pulheim wieder dabei ist: „Ich lade Sie alle ein, etwas für sich und die Umwelt zu tun. Machen Sie mit beim Stadtradeln in Pulheim.“
Auf der Internetseite www.stadtradeln.de können sich Teilnehmer unkompliziert anmelden. Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich einer Gruppe oder einem Team anzuschließen.
Auf der Internetseite stehen die Kontaktdaten des Fahrradbeauftragten der Stadt Pulheim, Thomas Wimmer, Straßenbauabteilung, Rathaus, Zimmer 314, Alte Kölner Straße 26 in Pulheim, Telefon 02238/808 238, E-Mail radfahrer@pulheim.de. Herr Wimmer übernimmt die lokale Koordination der Aktion und steht bei Fragen gerne zur Verfügung. Unterstützt wird die Kampagne lokal u.a. von der ADFC Ortsgruppe Pulheim sowie der Lokalen Agenda.
Neben dem Ziel, möglichst viele Menschen zu motivieren, im Alltag auf das Rad umzusteigen, geht es beim Stadtradeln vor allem um Spaß am und beim Fahrradfahren. Dabei ist die Art der Strecke, die mit dem Rad zurückgelegt wird, nicht ausschlaggebend. Es kann der Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, in der Freizeit oder im Urlaub sein. Lediglich Radwettkämpfe sind ausgeschlossen.
Im Mittelpunkt von Stadtradeln steht die Förderung des Fahrrads als Null-Emissions-Fahrzeug im Straßenverkehr. Seit 2008 findet das Stadtradeln, organisiert vom Klima-Bündnis, dem größten europäischen Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, bundesweit statt. Dies ist bereits die 10. Auflage der bundesweit durchgeführten Aktion.
Der Aktionszeitraum dauert drei Wochen. Den Städten und Gemeinden ist es freigestellt, wann die drei Wochen zwischen den Monaten Mai und September festgelegt werden.

Informationen zum Friedhofskonzept
Ergebnis Bürgerentscheid

Bürgerentscheid am Sonntag, 25. Juni
Beim Bürgerentscheid am Sonntag, 25. Juni, musste mit „Ja“ oder „Nein“ über die Frage: „Soll der Ratsbeschluss vom 15. November 2016 der Stadt Pulheim, die gelben Flächen der Friedhöfe mit den Gräbern der Verstorbenen auslaufen zu lassen, nach Ablauf der Grabnutzungsrechte zu entwidmen und einer anderen Nutzung zuzuführen, aufgehoben werden?“ entschieden werden.
Von 44.607 Wahlberechtigten haben 9.914 oder 22,23 Prozent ihre Stimme abgegeben. 8.385 oder 84,77 Prozent haben mit JA gestimmt, 1.506 oder 15,23 Prozent mit NEIN. 23 Stimmen waren ungültig. Damit ist das Quorum von 6.692 Stimmen (15 Prozent) übertroffen worden. Der Ratsbeschluss vom 15. November 2016, die gelben Flächen der Friedhöfe auslaufen zu lassen, ist aufgehoben. Der Stadtrat wird in seiner Sitzung am Dienstag, 11. Juli, das Ergebnis offiziell feststellen. Der Bürgerentscheid hat die Wirkung eines Ratsbeschusses.

Informationen zum Friedhofskonzept erteilen Michael Funk, Leiter Bauhof und Friedhofswesen, Telefon 02238 – 808 394.

Ergebnis Bürgerentscheid

Kontakt

Alte Kölner Straße 26
50259 Pulheim

Telefon: 02238 - 808-0
Telefax: 02238 - 808-345

www.pulheim.de
stadtpulheim@pulheim.de

Öffnungszeiten

Montag - Mittwoch
08.30 Uhr – 12.00 Uhr
14.00 Uhr – 16.00 Uhr

Donnerstag
08.30 Uhr – 12.00 Uhr
14.00 Uhr – 18.00 Uhr

Freitag
08.30 Uhr – 12.00 Uhr

Zusätzlich im Einwohnermeldeamt
Dienstag 16.00 Uhr – 18.00 Uhr
Donnerstag 18.00 Uhr – 19.00 Uhr

Die Friedhöfe im Stadtgebiet
sind durchgehend geöffnet


Das Wetter Pulheim