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Aktuelles

Guidelplatz-Projekt - Baubeginn Spätsommer 2016
Signal steht auf Grün: Stadtverwaltung hat Baugenehmigung erteilt

Informationen Gold-Kraemer-Stiftung

Das Signal steht auf Grün! Für das Guidelplatz-Projekt im Herzen von Brauweiler hat die Stadtverwaltung Pulheim der Bauherrin, der Gold-Kraemer-Stiftung, die Baugenehmigung erteilt. Errichtet werden sollen eine Tiefgarage und vier Gebäude. Mit den Bauarbeiten wird die Gold-Kraemer- Stiftung nach Auskunft ihres Architekten Ralf Hatzmann im Spätsommer 2016 beginnen. Zurzeit werden die Arbeiten ausgeschrieben. Mit einer Bauzeit von mehr als zwei Jahren muss gerechnet werden.
„Wir sind davon überzeugt, dass am Guidelplatz etwas Zukunftsweisendes für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Besucher des Abteiortes entstehen wird“, so Bürgermeister Frank Keppeler. Johannes Ruland, Vorstandsvorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung, zeigt sich zuversichtlich: „Die Stiftung freut sich darauf, in diesem Jahr mit dem Bau ihres inklusiven Wohn- und Kunstquartiers in Brauweiler zu beginnen. Die Baugenehmigung markiert das Ende eines langen Weges, den das Projekt in den letzten Jahren zurückgelegt hat. Der nun erfolgende Start ist aber nicht nur eine gute Nachricht für unsere Stiftung, sondern für alle, die das Projekt stets unterstützt haben und nicht zuletzt für alle Brauweiler Bürgerinnen und Bürger.“ Johannes Ruland hob besonders das Engagement des zuständigen Bauordnungsamtes der Stadt hervor. Dies habe, so Ruland, in allen Planungsphasen das Projekt immer konstruktiv begleitet. Wirkungsvoller Wegbereiter der Idee der Gold-Kraemer-Stiftung, so der Vorsitzende weiter, sei Dr. Karlheinz Gierden, durch dessen besonderes Engagement auch viele wichtige Partner für das Projekt gewonnen werden konnten.
Die Gold-Kraemer-Stiftung realisiert als Investor den Bau eines »Inklusiven Wohn- und Kunstquartiers«. Herzstück des Gebäudeensembles ist das Kunsthaus, in dem Künstler mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten können und professionelle Begleitung erfahren. Die Stiftung lädt ausdrücklich alle örtlichen Vereine, Gruppierungen und Initiativen zur konstruktiven Mitarbeit ein.
Stadt und Stiftung werden auch in der Bauphase die Bürgerinnen und Bürger durch regelmäßige Informationsveranstaltungen über die aktuellen Entwicklungen informieren, die es auch bereits in der Planungsphase mehrfach gegeben hat.
Die Gold-Kraemer-Stiftung beabsichtigt in der geänderten Konzeption die Hochbebauung innerhalb von vier Baufeldern umzusetzen. Am westlichen Rand des Guidelplatzes befinden sich zwei Solitärbauten (Haus 1 und 2), die eine Gasse zur Langgasse bilden. Haus 3 ist der Kopfbau im Anschluss an die bereits stehenden Guidel-Arkaden. Den nördlichen Abschluss der Platzfläche bildet das langgestreckte Gebäude 4 gegenüber der Guidel-Arkade.
Entstehen werden insgesamt 37 Wohnungen, acht Ladenlokale und ein Kunsthaus sowie eine Tiefgarage mit etwa 80 privaten Stellplätzen für die Bewohner und Nutzer der Gebäude. Die Zufahrt ist von der Kaiser-Otto-Straße aus vorgesehen.
Auf 330 Quadratmetern werden Künstlerwerkstätten entstehen. Ein 50 Quadratmeter großer Musikraum ist in Haus 2 vorgesehen. Neben Lagerflächen sind dort zehn Appartements geplant. In den anderen beiden Gebäuden werden frei vermietbare, barrierefreie Wohnungen und Gastronomie (Haus 1) und Ladenlokale entstehen.
Auf den Baufeldern 5 und 6 wird die Gold-Kraemer-Stiftung keine Häuser errichten. Diese Grundstücke wurden an die Stadt Pulheim zurückgegeben. Die Zu- und Ausfahrten der Tiefgarage in der Kaiser-Otto-Straße werden – im Vergleich zur bisherigen Planung - vom Nachbargrundstück abgerückt. Der Stadt Pulheim wird die Möglichkeit eingeräumt, zu einem späteren Zeitpunkt über die Zufahrt der Tiefgarage der Stiftung eine weitere Tiefgarage unter dem angrenzenden städtischen Eigentumsbereich anbinden zu können.
Der Guidelplatz soll ausgebaut und einheitlich gestaltet werden. Die Platzgestaltung wird über die Ehrenfriedstraße hinweg soweit wie möglich an das Prälatur-Gebäude der ehemaligen Abtei herangeführt. Die Belange des Denkmalschutzes werden berücksichtigt. Der Platzgestaltung liegt die »Gestaltungsvariante 5« des Stadtplanungsbüros Atelier Fritschi und Stahl zugrunde.
Der nach dem Abbruch der Wohn- und Geschäftshäuser in der Kaiser-Otto-Straße und in der Ehrenfriedstraße zurückgebliebene belastete Bauschutt ist abgefahren und entsorgt worden. Seitdem ist eine Fachfirma auf der Baufläche mit der Durchführung von archäologischen Sicherungsmaßnahmen beschäftigt. Die Kosten trägt die Stadt. Der Bau des an dieser Stelle vorgesehenen provisorischen Parkplatzes hat sich deshalb etwas verzögert. Bis zum Baubeginn auf dem Guidelplatz verbleibt genügend Zeit, die Stellplätze anzulegen. Dort entstehen 44 provisorische Autoabstellplätze. Sie ersetzen die Flächen, die in der Bauphase auf dem Guidelplatz wegfallen. Die Bauzeit für den provisorischen Parkplatz wird zwei Wochen betragen. Zur Ehrenfriedstraße wird die Fläche begrünt. Die Oberfläche wird mit Mineralbeton versehen. Eine Asphaltdeckschicht kann nicht aufgetragen werden, weil Anforderungen an die Entwässerung erfüllt werden müssten. Nach der Beendigung der Bauarbeiten auf dem Guidelplatz durch die Gold-Kraemer-Stiftung wird dieser Parkplatz wieder aufgegeben und es werden dort Gebäude errichtet. Bis dahin soll eine endgültige Lösung zur Schaffung von öffentlichen Stellplätzen im Kernbereich von Brauweiler gefunden werden.
Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung vom 17. Dezember 2013 das veränderte Bebauungskonzept für den Bereich des Guidelplatzes und der neuen Verbindung zur Kaiser-Otto-Straße in Brauweiler beschlossen. Die Umsetzung machte detaillierte Anpassungen der vertraglichen Vereinbarungen zwischen der Gold-Kraemer-Stiftung und der Stadt notwendig. In seinen Sitzungen am 13. Mai und 4. November 2014 hatte sich der Stadtrat erneut mit der Neugestaltung des Guidelplatzes befasst und den abschließenden Vertragsdetails zugestimmt. In Bezug auf die Ehrenfriedstraße haben zahlreiche Verhandlungen und hilfreiche Unterstützungsmaßnahmen zur Lösung geführt. In Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßenbau sowie der Denkmalbehörde des Landschaftsverbandes Rheinland haben der Bürgermeister und die Stadtverwaltung die von der Stiftung gewünschte Platzerweiterung über die Straße bis zum Prälatur-Gebäude erörtert und sich über mögliche Planungsansätze ausgetauscht. Dazu war es notwendig geworden, dass sich auch der Rhein-Erft-Kreis beteiligte. Ziel war die Herabstufung der Ehrenfriedstraße von einer Landesstraße zu einer Kreisstraße. Nach einem Gespräch beim Verkehrsministerium in Düsseldorf am 10. November 2011 konnte der Rhein-Erft-Kreis die Ehrenfriedstraße und die Mathildenstraße am 1. Juli 2013 vom Land in die eigene Baulast übernehmen.
Zu weiteren Verzögerungen war es außerdem gekommen, weil gegen den von der Stadt erlassenen Bauvorbescheid Klage erhoben wurde, die am 26. Juni 2013 vor dem Verwaltungsgericht in Köln verhandelt wurde. Zuvor geführte Einigungsgespräche mit den Klägern auf Rücknahme der Klage hatten zu keinem Ergebnis geführt. Das Verwaltungsgericht Köln hat festgestellt, dass der für die Errichtung von Wohn- und Geschäftshäusern und einer Tiefgarage im Zentrum von Brauweiler erteilte Bauvorbescheid rechtswidrig ist. Dies begründete das Gericht damit, dass das von der Verwaltung beauftragte Lärmschutzgutachten insbesondere im Hinblick auf die nächtliche Nutzung der öffentlichen Stellplätze in der Tiefgarage Fragen offen lasse.
Unabhängig vom zunächst angestrengten Berufungsverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Münster hat die Gold-Kraemer-Stiftung ihre Gespräche mit der Stadtverwaltung fortgeführt und Lösungen für die Umsetzung des Guidelplatz-Projektes unter Berücksichtigung der Hinweise und Verbesserungsvorschläge des Verwaltungsgerichtes Köln erarbeitet.

Archäologische Sicherungsmaßnahmen
Herstellung des provisorischen Parkplatzes verzögert sich
Das Amt für Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) hat der Stadtverwaltung Pulheim mitgeteilt, dass die Abbrucharbeiten in der Kaiser-Otto-Straße und der Ehrenfriedstraße in Brauweiler mit Erreichen der Fundamente und Bodenplatten unter Aufsicht und Weisung einer archäologischen Fachfirma stattzufinden haben, weil damit gerechnet wird, dass beim Entfernen der Fundamente Bodendenkmäler aufgedeckt werden. Einschlägig ist in diesem Zusammenhang § 29 DSchG (Denkmalschutzgesetz) NRW. Danach unterliegen u.a. vermutete Bodendenkmäler bei deren Veränderung oder Beseitigung einer Verpflichtung zur vorherigen wissenschaftlichen Untersuchung, Bergung und Dokumentation, verbunden mit einer Kostenübernahme durch den Bauherren (Verursacher). Die Arbeiten sind daraufhin vorübergehend eingestellt worden.
Mit der Durchführung der archäologischen Sicherungsmaßnahmen wird die Stadtverwaltung eine Fachfirma beauftragen. Die Vergabe dieser Leistungen wird derzeit vorbereitet. Die Kosten trägt die Stadt. Sie wird die zu erwartenden Bodendenkmäler durch eine Fachfirma untersuchen und dokumentieren lassen.
Die Abrissarbeiten sind bislang zügig und ohne Probleme vorangeschritten. Weil die Stadtverwaltung die Abbrucharbeiten frühzeitig beauftragt hat, stellen die archäologischen Untersuchungen für den weiteren Fortgang der Baumaßnahmen kein Problem dar. Auch wenn sich die Herstellung des provisorischen Parkplatzes verzögert - der zeitliche Umfang der Verzögerung ist abhängig von Umfang der Erdeingriffe und von der archäologischen Situation – verbleibt bis zum Baubeginn auf dem Guidelplatz genügend Zeit. Dies ist auch in der Bürgerversammlung am 2. Juli in der Abtei thematisiert worden.
Die Grundstücke liegen gegenüber der Abtei innerhalb des historischen Ortskerns von Brauweiler, der erstmalig 1052 urkundlich erwähnt wird. Ausschnitte aus der Tranchotkarte von 1807 mit der Lage der aktuellen Baustelle zeigen dort eine größere Hofanlage.
Die archäologischen Untersuchungen in den Jahren 2001, 2005 und 2010 im Bereich des Guidelplatzes und zwischen der Kaiser-Otto-Straße 4 und 8 lieferten bereits neue Erkenntnisse zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Topografie von Brauweiler. Auf historischen Karten des 19. Jahrhundert ist zu sehen, dass sich in der Neuzeit die Bebauung entlang der Ehrenfriedstraße und der Bernhardstraße orientiert, wobei in den rückwärtigen Parzellen die Wirtschaftsbereiche gelegen haben. Die archäologischen Untersuchungen machen deutlich, dass im Mittelalter die Bebauung zwischen Ehrenfriedstraße und Langgasse lag und sich nicht an Straßenzügen orientierte. Dies bestätigen die Untersuchungen in der Ehrenfriedstraße in Höhe des Guidelplatzes, bei denen die Keller der Häuser Lohscheider und Bücker freigelegt wurden, die 1959 und 1988 abgerissen worden sind.
Im Zuge der Untersuchungen in der Kaiser-Otto-Straße, die unmittelbar an die Grundstücke der jetzt abgerissenen Gebäude grenzen, wurden mehrere hoch- und spätmittelalterliche (11. bis 15. Jahrhundert) Erdkeller, neuzeitliche (16. bis 19.Jahrhundert) Gebäudefundamente sowie mit umfangreichen Fundmaterial verfüllte Abfallgruben gefunden. Diese archäologischen Befunde grenzen direkt bis an die noch nicht untersuchten Grundstücke in der Kaiser-Otto-Straße und belegen, dass sie sich hier fortsetzen.
Nach Ansicht der Denkmalpfleger ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich im Bereich der Grundstücke Kaiser-Otto-Straße 2, 2a, und 4 sowie Ehrenfriedstraße 34 und 36 neben den Kellern und Fundamenten der abgerissenen Häuser noch mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde erhalten haben.
Im Zuge der Abrissarbeiten der Kellerwände und –sohlen sind bereits in den Baugruben archäologische Strukturen, ältere Bauphasen, ältere Erdkeller erkennbar, die dokumentiert werden müssen. Eine archäologische Begleitung der Erdarbeiten ist daher erforderlich.

Gesamtkonzept für Brauweiler beschlossen
Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Pulheim beschlossen, ein Gesamtkonzept für die Ortsmitte von Brauweiler zu entwickeln. Die Verwaltung wird es gemeinsam mit Bürgern und Geschäftsleuten erarbeiten. Dazu gehören die Themen Verkehr, Parken, Einzelhandel, Städtebau und die geplante Bebauung des Guidelplatzes. Einzelne Themen sollen in den jeweiligen Fachausschüssen diskutiert und behandelt werden.

Bürgerinformationsveranstaltung am 2. Juli 2015
Die Stadtverwaltung Pulheim hat zusammen mit der Gold-Kraemer-Stiftung als Bauherrin interessierte Bürgerinnen und Bürger zur zweiten Informationsveranstaltung über die Entwicklung der Infrastruktur für den Brauweiler Ortskern und das Projekt eines inklusiven Kunst- und Wohnquartiers auf dem Guidelplatz eingeladen. Die Veranstaltung hat am Donnerstag, 02. Juli, im Gierden-Saal der Abtei Brauweiler stattgefunden. Stadt und Stiftung sind damit dem insbesondere in der Bürgerinformationsveranstaltung am 15. Januar 2015 geäußerten Wunsch nachgekommen, regelmäßig über den Fortgang der Planungen für das Zentrum von Brauweiler zu informieren.
Mit den Bauarbeiten auf dem Guidelplatz wird die Gold-Kraemer- Stiftung nach Auskunft ihres Architekten Ralf Hatzmann Mitte 2016 beginnen. In der zweiten Bürgerversammlung stellte Hatzmann den Zeitplan vor. Ende 2015 wird der Bauantrag gestellt. Anfang 2016 werden die Arbeiten ausgeschrieben. Mit einer Bauzeit von mehr als zwei Jahren muss gerechnet werden.
Der Technische Beigeordnete Martin Höschen teilte mit, dass es erste Überlegungen gibt, für die wegfallenden Tiefgaragenplätze unter dem Guidelplatz unter dem Parkplatz des Landschaftsverbandes eine neue Tiefgarage zu bauen. Eine Parkpalette ist dort aus Gründen des Denkmalschutzes nicht möglich. Der Parkplatz ist 130 Meter von der Ortsmitte entfernt. Bei den anderen infrage kommenden Flächen auf dem ehemaligen Kinogelände in der Ehrenfriedstraße oder auf einer Wiese hinter der Immunitätsmauer des LVR in der Mathildenstraße sieht Höschen Probleme bei der Umsetzung. Für den Abriss der Häuserzeile in der Kaiser-Otto-Straße 2-4 und in der Ehrenfriedstraße 34-36 müssen nach Auskunft von Bürgermeister Frank Keppeler die Sommerferien genutzt werden. Dort entstehen 44 provisorische Autoabstellplätze. Sie ersetzen die Flächen, die in der Bauphase auf dem Guidelplatz wegfallen.

Gebäudeabriss in der Kaiser-Otto-Straße und in der Ehrenfriedstraße
Der im Zusammenhang mit der Baumaßnahme der Gold-Kraemer-Stiftung auf dem Guidelplatz in Brauweiler vorgesehene Abriss mehrerer städtischer Gebäude in der Kaiser-Otto-Straße 2 bis 4 (gegenüber der Filiale der Kreissparkasse) und in der Ehrenfriedstraße 34 bis 36 hat begonnen. Am Montag, 29. Juni, sind die Arbeiten aufgenommen worden. Ein Bauzaun wurde aufgestellt und die Baustelle ist eingerichtet worden. Zunächst werden die Häuser entkernt. Die Heizungen, Sanitäreinrichtungen, Fußbodenbeläge, Fenster und Türen usw. werden ausgebaut und separat entsorgt. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Freitag, 10. Juli, abgewickelt. Anschließend werden die eigentlichen Abrissarbeiten aufgenommen. Die Fachfirma wird sich vom Parkplatz in Richtung Ehrenfriedstraße vorarbeiten (von Westen nach Osten). Ab Montag, 13. Juli, werden zunächst das Einfamilienhaus und die ehemalige Bäckerei abgerissen. Eine Woche später, am Montag, 20. Juli, starten die Arbeiten in der Ehrenfriedstraße Nr. 34 + 36 mit dem Abriss der Dächer und Obergeschosse. Dafür wird die Ehrenfriedstraße eine Woche halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Ampelanlage geregelt. Der Gehweg auf der westlichen Seite der Ehrenfriedstraße wird für die Dauer der Abrissarbeiten in diesem Bereich ebenfalls gesperrt. Ab Montag, 27. Juli, werden die Arbeiten im Erdgeschoss und in den Kellern fortgesetzt. Zum Schutz der Passanten und der umstehenden Gebäude werden Staubschutzplanen am Bauzaun angebracht. Wegen der Abfuhr der Abrissmaterialien muss mit erheblichem LKW-Verkehr gerechnet werden.
Ein Teil des provisorischen Parkplatzes zwischen Guidelplatz und Kaiser-Otto-Straße wird zum Abstellen von Baufahrzeugen gebraucht und steht als Parkplatz nicht zur Verfügung.
Im Anschluss an die Abbrucharbeiten werden die Keller verfüllt. Nach den archäologischen Untersuchungen, durch die eine zeitlich Verzögerung eingetreten ist, soll der Auftrag für den Bau des provisorischen Parkplatzes vergeben werden. Wann mit der Errichtung der 44 provisorischen Stellplätze begonnen wird, steht noch nicht fest. Die Bauzeit beträgt ca. zwei Wochen. Zur Ehrenfriedstraße wird der Parkplatz begrünt. Die Oberfläche wird mit Mineralbeton versehen. Eine Asphaltdeckschicht kann nicht aufgetragen werden, weil Anforderungen an die Entwässerung erfüllt werden müssten.
Nach der Beendigung der Bauarbeiten auf dem Guidelplatz durch die Gold-Krämer-Stiftung wird dieser Parkplatz wieder aufgegeben und es werden dort Gebäude errichtet. Bis dahin soll eine endgültige Lösung zur Schaffung von öffentlichen Stellplätzen im Kernbereich von Brauweiler gefunden werden.

Bürgerinformationsveranstaltung am 15. Januar 2015
Vor über 300 interessierten Bürgerinnen und Bürgern informierten am Donnerstag, 15. Januar, die Stadt Pulheim und die Gold-Kraemer-Stiftung im Gierden-Saal der Abtei Brauweiler über das Guidelplatz-Projekt. Die Gold-Kraemer-Stiftung plant dort als Investor den Bau eines »Inklusiven Wohn- und Kunstquartiers«. Bürgermeister Frank Keppeler, Vorstandsvorsitzender Johannes Ruland, Staatsminister a. D. Harry K. Voigtsberger, Architekt Ralph Hatzmann und der Technische Beigeordnete Martin Höschen stellten die Planungen im Detail vor. Die Teilnehmer der Bürgerversammlung hatten im Anschluss die Gelegenheit, Fragen an die Stadt und die Stiftung zu stellen. Insbesondere die Entstehung eines Kunst- und Kulturzentrums, in dem sowohl Künstler mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten können als auch alle örtlichen Vereine, Gruppierungen und Initiativen zur konstruktiven Mitarbeit eingeladen sind, fand große Zustimmung in der Bevölkerung.
„Wir sind davon überzeugt, dass am Guidelplatz etwas Zukunftsweisendes für die Bürger und die Besucher des Abteiortes entstehen wird“, so der Bürgermeister. Johannes Ruland zeigte sich zuversichtlich: „Für die Stiftung bedeutet dieses Projekt einen weiteren Meilenstein zur Erreichung unserer Ziele, inklusive gesellschaftliche Veränderungsprozesse im Ortszentrum mitzugestalten.“
Die Gold-Kraemer-Stiftung beabsichtigt in der geänderten Konzeption die Hochbebauung der Baufelder 1, 2, 3 und 4 (alt 5) umzusetzen. Die Häuser 1 und 2 sind die Kopfbauten am westlichen Rand des Guidelplatzes. Haus 3 ist der Kopfbau im Anschluss an die bereits stehenden Guidel-Arkaden. Gebäude 4 ist das Haus gegenüber der Guidel-Arkaden auf der nördlichen Seite der Platzfläche.
Entstehen werden insgesamt 37 Wohnungen, acht Ladenlokale und ein Kunsthaus sowie eine Tiefgarage mit etwa 80 Stellplätzen. Die Zufahrt ist von der Kaiser-Otto-Straße aus vorgesehen. Harry Voigtsberger, ehemaliger Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland, stellte das Kunsthaus in Gebäude 3 als „das Herzstück“ des gesamten Projektes vor. Auf 310 Quadratmetern werden dort Künstlerwerkstätten entstehen. Ein 50 Quadratmeter großes Atelier ist in Haus 2 vorgesehen. Neben Lagerflächen sind dort elf Apartments geplant. In den anderen beiden Gebäuden werden frei vermietbare, barrierefreie Wohnungen und Gastronomie (Haus 1) und Ladenlokale entstehen. Johannes Ruland unterstrich, dass die Gold-Kraemer-Stiftung zusammen mit dem Architekten die neuen Pläne nun umgehend im Detail überarbeiten werde, so dass der Bauantrag schnellstmöglich eingereicht werden könne. Die Stadtverwaltung behandle das Bauprojekt der Gold-Kraemer-Stiftung mit hoher Priorität, erklärte der Bürgermeister.
Auf den Baufeldern 5 und 6 wird die Gold-Kraemer-Stiftung keine Häuser errichten. Diese Grundstücke werden an die Stadt Pulheim zurückgegeben. Die Zu- und Ausfahrten der Tiefgarage in der Kaiser-Otto-Straße werden – im Vergleich zur bisherigen Planung - vom Nachbargrundstück abgerückt. Der Stadt Pulheim wird die Möglichkeit eingeräumt, zu einem späteren Zeitpunkt über die Zufahrt der Tiefgarage der Stiftung eine weitere Tiefgarage unter dem angrenzenden städtischen Eigentumsbereich anbinden zu können.
Sorge äußerten die Bürger und Geschäftsleute hinsichtlich der zukünftigen Parkflächen. Derzeit stellt die Gold-Kraemer-Stiftung auf dem Guidelplatz bis zum Baubeginn provisorisch kostenlos Parkflächen zur Verfügung. Bürgermeister Frank Keppeler machte deutlich, dass sich die Stadtverwaltung bereits intensiv mit diesem Thema beschäftige und nach Lösungen suche. Bevor die Gold-Kraemer-Stiftung mit der Baumaßnahme beginnt, sollen im Zentrum von Brauweiler provisorische Stellplätze entstehen. Möglich ist dies durch den Abriss mehrerer städtischer Gebäude entlang der Kaiser-Otto-Straße gegenüber der Kreissparkassenfiliale sowie durch das von der Gold-Kraemer-Stiftung zurückgegebene Baufeld. Mit dem Abbruch der Gebäude soll die Kaiser-Otto-Straße zudem eine Verbreiterung erfahren.
Der Guidelplatz soll ausgebaut und einheitlich gestaltet werden. Die Platzgestaltung wird über die Ehrenfriedstraße hinweg soweit wie möglich an das Prälatur-Gebäude der ehemaligen Abtei herangeführt. Die Belange des Denkmalschutzes werden berücksichtigt. Der Platzgestaltung liegt die »Gestaltungsvariante 5« des Stadtplanungsbüros Atelier Fritschi und Stahl zugrunde.
Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung vom 17. Dezember 2013 das veränderte Bebauungskonzept für den Bereich des Guidelplatzes und der neuen Verbindung zur Kaiser-Otto-Straße in Brauweiler beschlossen. Die Umsetzung machte detaillierte Anpassungen der vertraglichen Vereinbarungen zwischen Gold-Kraemer-Stiftung und Stadt notwendig. Diese Anpassungsarbeiten haben sich als komplexer und langwieriger herausgestellt, als beide Seiten dies ursprünglich angenommen hatten. Sie sind nun erfolgreich abgeschlossen. In seinen Sitzungen vom 13. Mai und 4. November 2014 hatte sich der Stadtrat erneut mit der Neugestaltung des Guidelplatzes befasst und den abschließenden Vertragsdetails zugestimmt. In Bezug auf die Ehrenfriedstraße haben zahlreiche Verhandlungen und hilfreiche Unterstützungsmaßnahmen zur Lösung geführt. In Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßenbau sowie der Denkmalbehörde des Landschaftsverbandes Rheinland haben der Bürgermeister und die Stadtverwaltung die von der Stiftung gewünschte Platzerweiterung über die Straße bis zum Prälatur-Gebäude erörtert und sich über mögliche Planungsansätze ausgetauscht. Dazu war es notwendig geworden, dass sich auch der Rhein-Erft-Kreis beteiligte. Ziel war die Herabstufung der Ehrenfriedstraße von einer Landesstraße zu einer Kreisstraße. Nach einem Gespräch beim Verkehrsministerium in Düsseldorf am 10. November 2011 konnte der Rhein-Erft-Kreis die Ehrenfriedstraße und die Mathildenstraße am 1. Juli 2013 vom Land in die eigene Baulast übernehmen.
Zu weiteren Verzögerungen war es außerdem gekommen, weil gegen den von der Stadt erlassenen Bauvorbescheid Klage erhoben wurde, die am 26. Juni 2013 vor dem Verwaltungsgericht in Köln verhandelt wurde. Zuvor geführte Einigungsgespräche mit den Klägern auf Rücknahme der Klage hatten zu keinem Ergebnis geführt. Das Verwaltungsgericht Köln hat dann festgestellt, dass der für die Errichtung von Wohn- und Geschäftshäusern und einer Tiefgarage im Zentrum von Brauweiler erteilte Bauvorbescheid rechtswidrig ist. Dies begründete das Gericht damit, dass das von der Verwaltung beauftragte Lärmschutzgutachten insbesondere im Hinblick auf die nächtliche Nutzung der Tiefgarage Fragen offen lasse.
Unabhängig vom zunächst angestrengten Berufungsverfahrens vor dem Oberverwaltungsgericht Münster haben die Gold-Kraemer-Stiftung und die Stadtverwaltung ihre Gespräche stets fortgeführt und die jetzt vorliegenden Lösungen für die Umsetzung des Guidelplatz-Projektes unter Berücksichtigung der Hinweise und Verbesserungsvorschläge des Verwaltungsgerichtes Köln erarbeitet.

Aktuelle Planungen und Ansichten des Architekten Ralf Hatzmann

art’pu:l – Messe für zeitgenössische Kunst in Pulheim
100 Künstlerinnen und Künstler stellen sich vor

Zum 6. Mal präsentiert die art’pu:l von Donnerstag, 26., bis Sonntag, 29. Mai, aktuelle internationale Kunst in den ehemaligen Industriehallen des Walzwerks in Pulheim. Die erfolgreiche Verbindung zwischen exklusivem Teilnehmerfeld und einem außergewöhnlich atmosphärischen Ort wird durch die stetig wachsende Besucherzahl bestätigt. Inzwischen ist die Messe mit 100 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern aus dem In- und Ausland eine feste Größe im rheinischen Kunstgeschehen. Die Veranstalter haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 300 europaweiten Bewerbungen ausgewählt. Die Kunstfirma a2b freut sich, gemeinsam mit dem lokalen Partner WzK01 auf spannende Messetage in den 4.000 qm großen Hallen des Walzwerks. Die Stadt Pulheim trägt das Projekt mit, indem sie einen Kunstpreis auslobt und ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro zur Verfügung stellt. Eine Jury wird die Arbeiten bewerten und über die Preisverleihung entscheiden.
Weitere Informationen findet man auf der Homepage: www.artpul.de
In der Sonderausstellung art’pu:l spot mit dem Titel „Im Moment“ steht die Veränderung im Vordergrund.
Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf Künstlerinnen und Künstler freuen, deren Werke und Vorgehensweisen bewusst mit dem Moment des Werdens und Vergehens, dem Vergänglichen arbeiten. Man darf gespannt sein.
Musikalisch wird es Darbietungen unter der Überschrift „art’pu:l performing – Tonkunst fernab vom Mainstream“ geben. Nach den visuellen Eindrücken der bildenden Kunst können die Besucher die musikalischen Impressionen auf sich wirken lassen. Dann heißt es: Augen zu und genießen.
Zu den Höhepunkten gehören die Messeführungen von Jo Pellenz, der mit viel Hintergrundwissen Kontakt zu Künstlern und Werken vermittelt und damit Brücken zwischen Kunstschaffenden und Kunstinteressierten baut.
Die Messe art’pu:l Pulheim ist eine Kunstmesse für zeitgenössische Kunst. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler präsentieren Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Skulptur, Fotografie und Installation in Einzel- und Galeriekojen. Die art’pu:l Pulheim versteht sich als Verkaufsmesse wie auch als Informations-und Kontaktstelle für Kunstinteressierte, Käufer und Kunstschaffende.
Die Veranstalter der art’pu:l – allesamt selbst Künstler und mit den Marktbegebenheiten vertraut - haben einen Kunstmarktplatz für zeitgenössische Kunst geschaffen, der sich an den existentiellen Bedürfnissen von Künstlern und Vermittlern orientiert. Entstanden ist eine gut frequentierte, qualitativ hochwertige Plattform zur Selbstvermarktung mit Teilnahmekonditionen, die für jedermann bezahlbar sind.
Das Walzwerk Pulheim fördert den Austausch von kreativen und konstruktiven Köpfen im Kölner Nordwesten. Es bietet zahlreichen Künstlern und Unternehmen Raum, so z.B. Kunst- und Kulturveranstaltungen, einem überregional renommierten Theater, der Walzwerk Kunst Kommune Wzk01 ebenso wie einer Weingalerie und einem Bistro, einem Schwimmbad und einer technischen Fachhochschule. Noch bis Anfang der 90er Jahre wurde hinter den 100 Jahre alten stilgetreuen Gründerzeitfassaden und den puristisch-transparenten Dachkonstruktionen aus Glas- und Stahl kaltgewalztes Bandeisen hergestellt.
Veranstalter ist die kunstfirma a2b, Gummersbacher Straße 27, 50679 Köln, Tel., 0151 217 803 95;
E-Mail: artpul@kunstfirma.eu
VERANSTALTUNGSORT: Walzwerk Pulheim, Rommerskirchener Straße 21.

Kunstrasenplatz und Kunststoffbahnen für Brauweiler
Erhebliche Verbesserungen für Schulen und Vereine

In Brauweiler ist mit dem Bau des Kunstrasenplatzes und der Kunststoffbahnen begonnen worden. Die Vereine und Schulen sind informiert, dass die Anlage nicht mehr genutzt werden kann. Die Parkplatzfläche an der Donatusstraße ist ebenfalls gesperrt worden. Sie wird als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt. Im Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und die neuen Anlagen zur Verfügung stehen.
Einstimmig hatten der Haupt- und Finanzausschusses und der Stadtrat im vergangenen Jahr beschlossen, den Tennenplatz und die Aschenlaufbahn im Sportzentrum Brauweiler in der Donatusstraße durch einen Kunstrasenplatz mit umlaufenden Kunststoffbahnen zu ersetzen. Mit der Aufhebung eines Sperrvermerks hatten die Kommunalpolitiker die für die Investition notwendigen 1.409.500 Euro zur Verfügung gestellt. Bürgermeister Frank Keppeler ist froh: „Alle Sporttreibenden in Brauweiler dürfen sich freuen. Besonders für den Schul- und Vereinssport verbessern sich die Bedingungen ganz erheblich. Der mit ihnen abgestimmte Leistungskatalog wird erfüllt.“
Der Brauweiler Kunstrasenplatz wird nach seiner Fertigstellung die zweite Anlage dieser Art im Stadtgebiet sein. Der Kunstrasenplatz in Pulheim ist im vergangenen Jahr fertiggestellt worden. Hier belaufen sich die Kosten auf 730.000 Euro. Der Platz im Abteiort wird teurer, weil die Platzfläche rund 1.000 Quadratmeter größer ist und gleichzeitig die Leichtathletikanlagen Kunststoffbeläge bekommen. Es wird drei Rundbahnen und sechs Bahnen auf der Zielgerade für 100 Meter- und 110 Meter Hürdenläufe geben. In einem der Kreissegmente wird mit einer Tennenfläche von ca.
15 Meter x 22 Meter eine Kugelstoßmöglichkeit angelegt. Für die vier Kleinfeldtore werden Unterstellmöglichkeiten hinter der Laufbahn errichtet. Die Ballfangzäune hinter dem Großspielfeld werden so angeordnet, dass jeweils einseitig die Anläufe für den Schlagballweitwurf möglich werden. Für eine Hochsprunganlage werden Vorkehrungen (Bodenhülsen für die Anlage und die Sprungmatte) geschaffen.
Zunächst müssen der alte Tennenplatz abgetragen (abgefräst) und die alte Drainage beseitigt werden. Tore, Handläufe und Gelände werden ebenfalls entfernt. Anschließend erfolgt der Start für die Aufbauarbeiten des Kunstrasenplatzes. Entstehen wird ein 105 x 68 Meter (7.850 Quadratmeter) großer Platz mit einer Kunststoffrasenoberfläche und entsprechender Linierung für Fußball. An den Längsseiten werden Ausbuchtungen für Jugendfußballtore geschaffen. Die Entwässerung wird komplett erneuert.

In eine Kunstrasenoberfläche zu investieren, lohnt sich aus Sicht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die Pflegekosten sind geringer. Je Quadratmeter Naturrasen pro Jahr beziffert der DFB sie auf 3,90 Euro. Für einen Tennenplatz nennt er 1,80 Euro, für Kunstrasen der aktuellen Generation (mit Sand-/Gummiverfüllung) 1,40 Euro. Den größten Pluspunkt sieht der DFB bei den Nutzungsstunden. Naturrasenplätze könnten zwischen 400 und 800 Stunden bespielt werden, Ascheplätze zwischen 1000 bis 1500 Stunden, bei Kunstrasenplätzen geht der DFB von 2000 bis 2500 Stunden aus. Außerdem ist die aktuelle Generation der Kunstrasenplätze laut DFB qualitativ so gut, „dass sie von den Spieleigenschaften zu 90 Prozent an den Naturrasen herankommt“.
Für einen Kunstrasenplatz spricht die Lebensdauer: Erst nach 15 Jahren sollte der Oberbelag ausgetauscht werden. Der Unterbau kann bestehen bleiben, wenn er nach den empfohlenen Normen angelegt ist. Er könne bis zu 40 Jahre halten, so der DFB.

Aus ehemaliger Kaufringfiliale wird Pulheim-City - Erste Baumaßnahmen beginnen

Rund um die ehemalige Kaufring-Filiale im Zentrum von Pulheim tut sich was. Der Investor, die Bernd-Reiter-Gruppe aus Köln, hat mit der Baustelleneinrichtung und den ersten Baumaßnahmen begonnen. Mitte März ist auf der Farehamstraße ein Bauzaun errichtet worden. Im Bauzaun gibt es ein Tor, durch das Anlieferungs- und Baufahrzeuge von der Farehamstraße in den abgesperrten Bereich über die nach Norden (Richtung Sinnersdorf) führende Fahrspur (Richtung Sinnersdorf) zurücksetzen können. Falls es dadurch zu Beeinträchtigungen im Verkehrsablauf kommen sollte, wird dies rechtzeitig bekannt gegeben.
Ein Gerüst umgibt die Fassade. Teile des Gebäudes sind bereits hinter einem Sichtschutz verschwunden. Bald wird mit dem Ausbau der Fenster begonnen und die Bleiverkleidung des Daches wird abgenommen. Anschließend werden Antennen und Schornsteine entfernt und die Fassade gedämmt.
Ende Mai wird ein zweiter Bauzaun in der Fußgängerzone Auf dem Driesch aufgestellt. Dafür werden Fahrradständer, Müllgefäße, Straßenlaternen, eine Litfaßsäule und zwei Hochbeete abgebaut. Bäume werden durch sogenannte Einhausungen geschützt. Die Straßenlaternen werden durch Leuchten am oberen Rand des Bauzauns ersetzt.
Nach intensiver Ausarbeitung und Vorgesprächen hat die Bernd-Reiter-Gruppe als Investor im vergangenen Jahr einen Antrag auf Umnutzung der ehemaligen Kaufring-Filiale in der Fußgängerzone Auf dem Driesch in Pulheim bei der Stadtverwaltung eingereicht. Der Antrag sieht 3.000 Quadratmeter Einzelhandel, 1.100 Quadratmeter Büros und Praxen, 2.600 Quadratmeter Wohnen (25 Wohnungen) und 95 bewirtschaftete Stellplätze (unverändert) vor. Einen neuen Namen wird das Gebäude ebenfalls haben: Pulheim-City!
Für die Umnutzung sind zahlreiche technische Änderungen wie z.B. die Verlagerung der Heiz- und Lüftungszentrale notwendig. Hinzu kommen neue Aufzüge und Treppenhäuser mit entsprechenden Fluchtwegen. Aktuelle Brandmeldetechnik und eine CO-Warnmeldeanlange in der Tiefgarage sorgen für eine verbesserte Sicherheit.
Durch die Anpassung der Außenhülle an das Nutzungskonzept werden drei Ladenlokale in einer Größenordnung von 430, 700 und 980 Quadratmeter reine Verkaufsfläche mit Ausrichtung „Auf dem Driesch“ entstehen.
Zwei neue Lichthöfe sorgen für ausreichend Lichteinfall im Inneren des Gebäudes. Im
1. Obergeschoss wird die Fassade großflächig geöffnet. Die neue Gebäudeflucht verläuft geradlinig und das Gebäude erhält eine vollständig neue, moderne und zeitgemäße Fassade aus Glas und Metall. Die Gesamtoptik wird insbesondere durch eine vollständige Veränderung des Daches deutlich verbessert und fügt sich ideal in das vorhandene Stadtbild ein.
Die Zufahrt zur Tiefgarage soll mit einer Ampelanlage geregelt werden. Um langes Suchen in der Tiefgarage zu vermeiden, soll an der Christianstraße eine Anzeigetafel installiert werden. Die Plätze in der Tiefgarage sind den Mietern der Wohnungen und den Kunden der Läden, Büros und Praxen vorbehalten. Es wird ein Ticketsystem geben.
Ende 2016 soll das Projekt Pulheim-City fertiggestellt sein.
Interessenten für Büroflächen und Wohnungen sowie Nachbarn können sich auf der Internetseite www.pulheim-city.info über den Projektfortschritt informieren und bei Bedarf Kontakt aufnehmen.

Neues Nutzungskonzept für die Friedhöfe in der Stadt Pulheim
Keine Schließung von Friedhöfen
Fünf Bürgerinformationsveranstaltungen

Die Stadtverwaltung Pulheim lädt interessierte Einwohnerinnen und Einwohner zu Bürgerinformationsveranstaltungen zum neuen Nutzungskonzept für die Friedhöfe ein.
Es wird insgesamt fünf Veranstaltungen in den jeweiligen Stadtbezirken geben.
Begonnen wird in Pulheim am Dienstag, 17. Mai, 18 Uhr, im kleinen Saal des Kultur- und Medienzentrums. Weiter geht es in Sinnersdorf, 20. Mai, 18 Uhr, in der Horion-Schule. Es folgen die Veranstaltungen für die Stadtteile Brauweiler, Dansweiler und Freimersdorf am Montag, 23. Mai, 18 Uhr, im Schützenhaus in der Bernhardstraße und für die Stadtteile Stommeln, Stommelerbusch und Ingendorf am Mittwoch 25. Mai, 18 Uhr im Schützenhaus, Venloer Straße. In Geyen, Sinthern und Manstedten kann man sich am Mittwoch, 08. Juni, 18 Uhr, in der Grundschule Am Fronhof informieren.
Im Sommer 2014 ist vom Institut für Kommunale Haushaltswirtschaft ein Gutachten für die Entwicklung der Friedhöfe vorgelegt worden. Die Friedhofsverwaltung hat das Gutachten auf der städtischen Homepage www.pulheim.de unter Rat und Verwaltung/ Stadtverwaltung/ Bauhof/ Friedhofskonzept zur Einsicht als PDF-Datei eingestellt. Alle, die sich für dieses Thema interessieren und an der Diskussion beteiligen wollten, waren gebeten, das Gutachten zu lesen und ihre Stellungnahmen abzugeben. Die eingegangenen rund 100 Stellungnahmen sind gesammelt und aufgearbeitet worden. Vertretern der Ratsfaktionen sind sie in einer ersten Veranstaltung vorgestellt worden. Nach den Bürgerversammlungen trifft der Stadtrat die abschließenden Entscheidungen.
Die Stadtverwaltung hat die Stellungnahmen aus der Bürgerschaft, von Institutionen,
Interessenverbänden und Gewerbetreibenden gemeinsam mit dem Gutachter ausgewertet und das Konzept überarbeitet. So sollen keine Friedhöfe geschlossen werden. Ursprünglich war vorgesehen, in Sinnersdorf und Sinthern je einen Friedhof zu schließen. Des Weiteren werden weiterhin Zweitbelegungen zum Beispiel von Ehe- und Lebenspartnern auf Flächen zugelassen, die perspektivisch nicht mehr für Bestattungen genutzt werden sollen.
Ziel des neuen Friedhofskonzeptes ist es, die ständig steigenden Friedhofsgebühren mindestens konstant zu halten und einer neuen Friedhofskultur gerecht zu werden. Weil die Nachfrage nach Urnenbeisetzungen und pflegefreien Gräbern ständig steigt, sollen neue Grabtypen angeboten werden.
Informationen zum neuen Friedhofskonzept erteilen der Leiter des Bauhofes und des Friedhofwesens, Michael Funk, Telefon: 02238/ 808394, und Eberhard Goebel vom Institut für Kommunale Haushaltswirtschaft, Telefon: 05604/ 5495.

Bürgerinnen und Bürger pflegen Grünflächen und Spielplätze

Weitere Paten werden gesucht

Viele Menschen in der Stadt setzten sich nachhaltig für ein sauberes Pulheim ein. Sie übernehmen Verantwortung und kümmern sich regelmäßig um die Beseitigung von Müll und Unrat auf öffentlichen Flächen. 370 Grünflächen werden überall im Pulheimer Stadtgebiet bereits von freundlichen Bürgerinnen und Bürgern gepflegt und gestaltet. Diese offiziellen Grünflächenpatenschaften werden vom städtischen Bauhof betreut. Michael Götten, Leiter des Geschäftsbereichs Öffentliche Grünflächen, würde sich auch noch über weitere Interessenten freuen. Es ist Sommer, die Wachstumsperiode ist in vollem Gange und der Bauhof kann viele Helferinnen und Helfer dringend brauchen.

Michael Götten: „Wer mitmacht, kann den Erfolg vor seiner Haustür oder in der Nachbarschaft miterleben.“ Gepflegte Grünflächen tragen zu einem schöneren Ortsbild bei und verbessern die Wohn- und Lebensqualität merklich. Pflegen kann man Straßenbeete, kleinere Park- und Gartenanlagen, Hochbeete, begrünte Containerstandorte für Glas und Papier und Pflanzkübel oder man gießt in Trockenperioden Bäume. Der Bauhof stellt Material zur Verfügung und steht den Grünflächenpaten als Ansprechpartner zur Seite.

Wer Interesse hat, wendet sich an Michael Götten, Telefon 02238/808-397. Wer lieber schreiben möchte, erreicht den städtischen Bauhof unter folgender Anschrift:
Stadt Pulheim, Zentraler Bauhof, Zum Schwefelberg 4, 50259 Pulheim oder E-Mail:
michael.goetten@pulheim.de

Sehr erfreulich ist auch die Bilanz bei der Betreuung von Spielplätzen. Das städtische Jugendamt teilt mit, dass sich mittlerweile 60 Paten um 71 Spielplätze kümmern. Insgesamt stehen den Pänz im Pulheimer Stadtgebiet 89 Spielflächen zur Verfügung.

Damit werden nahezu 80 Prozent aller Spielplätze von aufmerksamen Bürgerinnen und Bürger betreut. Zu den wichtigen Aufgaben der Spielplatzpaten gehört die soziale Kontrolle. Sie teilen dem Spielplatztelefon des Jugendamtes zum Beispiel mit, wenn sich auf einem Spielplatz Nutzungskonflikte entwickeln, Spielgeräte defekt sind oder der Platz in ungewöhnlich hohem Maße verschmutzt ist. Gegebenenfalls werden die Spielplatznutzer auch direkt auf Fehlverhalten angesprochen, wenn zum Beispiel Hunde mitgeführt werden. Oft werden auch kleinere Mengen Müll und Unrat von den Patinnen und Paten beseitigt. Bei gröberen Verschmutzungen kann der Bauhof durch den Kontakt zum Jugendamt zeitnah reagieren. Spielplatzpaten sind somit für das Jugendamt eine wichtige Informationsquelle über die jeweilige Spielplatzsituation vor Ort.

Wer gerne Spielplatzpate werden möchte und wem der Erhalt von öffentlichen Spielflächen wichtig ist und wer sich vorstellen kann, Spaß an dieser Aufgabe zu haben, meldet sich beim Spielplatztelefon im Jugendamt der Stadt Pulheim, Telefon 02238/808-490.

Kletterkurs für Kinder und Jugendliche

Die Mobile Jugendarbeit Pulheim und die Schulsozialarbeit des Kompetenzzentrums sonderpädagogische Förderung bieten ab August einen Kletterkurs für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren im Chimpanzodrome in Frechen an. Die Kurse finden an acht Tagen jeweils donnerstags von 16.30 Uhr bis 19.15 Uhr statt. Beginn ist am 30. August mit Treffpunkt um 16.30 Uhr im Jugendzentrum Pogo Pulheim, Zur offenen Tür 10. Von dort aus fährt die Gruppe gemeinsam mit einem Bus nach Frechen. Interessenten melden sich bis zum 20. August, bei der Mobilen Jugendarbeit Pulheim, Telefon 0178 4775735. Mit der Anmeldung muss gleichzeitig der Teilnahmebeitrag in Höhe von 65 Euro bezahlt werden.

Stadt Pulheim nimmt an der Aktion Stadtradeln 2016 teil

Zum ersten Mal wird Pulheim bei der bundesweiten Aktion „Stadtradeln – radeln für ein gutes Klima“ teilnehmen. Jeder, der den Klimaschutz in der Stadt vorantreiben möchte, ist herzlich eingeladen, mitzumachen. Die Aktion beginnt am Samstag, 18. Juni und endet am Freitag, 8. Juli. Aufgerufen zur Teilnahme sind alle Pulheimerinnen und Pulheimer. Mitmachen können auch Gruppen, Vereine oder Interessengemeinschaften. Ziele der Kampagne sind, Einwohnerinnen und Einwohner für die Benutzung des Fahrrades im Alltag zu sensibilisieren und die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung verstärkt in die kommunalen Parlamente einzubringen.
Auf der Internetseite www.stadtradeln.de können sich Teilnehmer unkompliziert anmelden. Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich einer Gruppe anzuschließen. Auf der Homepage der Stadt Pulheim www.stadtradeln.de/pulheim2016.html findet man ebenfalls alle notwendigen Informationen zur Registrierung, Teambildung, Ablauf der Aktion usw. Dort stehen auch die Kontaktdaten des Fahrradbeauftragten der Stadt Pulheim, Thomas Wimmer, Straßenbauabteilung, Rathaus, Zimmer 314, Alte Kölner Straße 26 in Pulheim, Telefon 02238/808 238, E-Mail radfahrer@pulheim.de. Herr Wimmer übernimmt die lokale Koordination der Aktion und steht bei Fragen gerne zur Verfügung. Unterstützt wird die Kampagne lokal u.a. von der ADFC Ortsgruppe Pulheim sowie der Lokalen Agenda.
Bürgermeister Frank Keppeler freut sich, dass die Stadt Pulheim dabei ist: „Ich lade Sie alle ein, beim Stadtradeln mitzumachen.“
Neben dem Ziel, möglichst viele Menschen zu motivieren, im Alltag auf das Rad umzusteigen, geht es beim Stadtradeln vor allem auch um Spaß am und beim Fahrradfahren. Dabei ist die Art der Strecke, die mit dem Rad zurückgelegt wird, nicht ausschlaggebend. Es kann der Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, in der Freizeit oder im Urlaub sein. Lediglich Radwettkämpfe sind ausgeschlossen.
Im Mittelpunkt von Stadtradeln steht die Förderung des Fahrrads als Null-Emissions-Fahrzeug im Straßenverkehr. Seit 2008 findet das Stadtradeln, organisiert vom Klima-Bündnis, dem größten europäischen Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, bundesweit statt. Der Aktionszeitraum beinhaltet drei Wochen. Den Städten und Gemeinden ist es freigestellt, wann die drei Wochen zwischen den Monaten Mai und September festgelegt werden.

Neugestaltung Bäderlandschaft Stommeln

Der Abriss der Gebäude (Eingangsbereich und Sportlertrakt) im Freibad Stommeln, der Mitte November begonnen hat, ist abgeschlossen. Die Arbeiten mussten sehr sorgfältig durchgeführt werden, weil zahlreiche technische Anlagen für die neuen Gebäude erhalten worden sind. Die Kosten für die Abbrucharbeiten belaufen sich auf 155.000 Euro (brutto). Mit dem Beginn der Rohbauarbeiten ist im Februar oder März 2014 zu rechnen.
Das Freibad ist im Sommer 2014 und im Sommer 2015 geschlossen. Bis zur Fertigstellung der neuen Bäderlandschaft im Herbst 2015 kann das Pulheimer Hallenbad genutzt werden.
Die Ausschreibungen für die Hauptgewerke sind als Anfragen verschickt. Die ersten Bauleistungen zu den Vorabmaßnahmen wurden bereits vergeben und zum Teil begonnen. Hierzu gehören die Rückbau- und Abbrucharbeiten, Tief-und Erbarbeiten und die notwendigen Büro- und Umkleidecontainer für die Baustelle und die Sportlervereine.
Auf dem Gelände „In den Benden“ wird ein neues Hallenbad mit Saunabereich gebaut. Das Freibad wird saniert, die technischen Anlagen neu geschaffen und der bestehende Sportlertrakt durch einen Neubau ersetzt. Rund 14,5 Millionen Euro werden die Gesamtmaßnahmen kosten. Für den Abbruch des alten Hallenbades in Pulheim müssen 500.000 Euro aufgebracht werden.
Das Freibad bleibt so erhalten, wie es ist: Mit Springerbecken und Sprungturm, Nichtschwimmerbecken mit Rutsche, Sportlerbecken und Kleinkinderplanschbecken. Das Hallenbad wird ein 25m-Schwimmerbecken mit fünf Bahnen und einem integrierten Sprungturm bekommen. Der Sprungturm wird ein 1m–Brett sowie eine 3m–Plattform haben. Im Sprungbereich wird das Becken 3,80 m tief sein. Außerdem wird im Hallenbad ein Lehrschwimmbecken mit durchgehendem Hubboden errichtet. Eine Verbindung zwischen den Hallen- und Freibadbereichen soll eine optimale Nutzung der Wasserflächen und der Einrichtungen gewährleisten. Als Verbindung ist hier kein Schwimmkanal gemeint, sondern die Möglichkeit, die vordere Fassade des Hallenbadgebäudes großflächig zu öffnen und eine fußläufige Verbindung mit Durchschreitbecken zu nutzen.
Zudem wird im Obergeschoss eine Sauna errichtet, die mit einem Aufzug auch behindertengerecht zu erreichen ist. Sie wird nicht den Charakter einer Wellnesslandschaft haben. Vielmehr wird es sich um eine zweckmäßige Einrichtung handeln. Der sogenannte Sportlertrakt und der Eingangsbereich werden abgerissen und neu errichtet. In dem Neubau werden die Umkleiden und Gruppenräume genau so groß sein wie die alten Räume.
r Stadt Pulheim hat in seiner Sitzung am 19. März mit großer Mehrheit die Präsentation der Planerbüros WSP (Projektleitung und –steuerung) und Dr. Krieger Architekten (Generalplaner) zum Entwurfskonzept, zur Qualitätsbeschreibung, zur Kostenberechnung und zum Generalterminplan für die Neugestaltung der Bäderlandschaft in Stommeln zustimmend zur Kenntnis genommen.

Folgende (bislang unberücksichtigte) Kosten müssen in die Finanzplanung aufgenommen werden:
a)Techn. Einbindung des Springerbeckens 70.000 €
b)Sanierung des Sprungturms im Freibad 90.000 €
c)Erneuerung der Rutsche im Freibad 160.000 €
d)Schaffung von Interimsumkleiden für die Sportvereine während der Bauphase 90.000 €
e)Einrichtung von Reisemobilstellplätzen 25.000 €

Die aktuell fehlenden Finanzmittel (3,67 Mio. Euro) müssen im Haushalt für das Jahr 2014 bzw. in der Finanzplanung für 2015 dargestellt werden. Die Folgekosten für das Bad betragen jährlich 1.207.000 Euro.

Tony Cragg in der Synagoge Stommeln

Der in Wuppertal lebende englische Bildhauer Tony Cragg setzt das Synagogenprojekt 2015 fort. Bis Sonntag, 27. September, ist seine Arbeit freitags von 15 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 13 bis 18 Uhr zu sehen.
Cragg ist der inzwischen 23. Künstler, der der Einladung gefolgt ist, ein Werk für die Synagoge zu entwickeln. Nach Gregor Schneider, der im Vorjahr die Außenfassade der Synagoge zur Unkenntlichkeit verändert hat, geht Cragg wieder in den Innenraum, wo er mit zwei neuen Werken überrascht: „Line of thought“ und „Pair“- eine zweiteilige Arbeit, die nicht nur durch ihre Größe beeindruckt, sondern auch dadurch, wie sie in einen spannungsvollen Dialog mit dem kleinen Raum stehen.
Cragg wurde 1949 in Liverpool geboren, studierte u. a. am Royal College of Art, London. Ende der 70er Jahre siedelte er nach Wuppertal um. Seit den 1980er Jahren ist er auf internationalen Ausstellungen vertreten wie der Kasseler documenta 1982 und 1988. Bedeutende Solo-Ausstellungen hatte er u.a. im CAFA Museum in Beijing (2012), im Louvre, Paris (2011), der Tate Gallery Liverpool, UK (2000), im Museo Nacional Centro de Arte, Reina Sofia, Madrid (1995), im Stedelijk van Abbemuseum, Eindhoven (1991) und in der Tate Gallery, London (1989). 1988 vertrat er England auf der Biennale in Venedig und wurde mit dem Turner-Preis (Tate Gallery, London) ausgezeichnet, 2008 mit dem Praemium Imperiale für Skulptur (Japan). Von 2009 bis 2013 war er Rektor der Kunstakademie Düsseldorf, zu deren Ehrenmitglied er Anfang Februar ernannt wurde. 2006 erwarb Cragg in Wuppertal einen 15 Hektar großen verwilderten Park mit der denkmalgeschützten Villa Waldfrieden und eröffnete darin im September 2008 den von ihm aufgebauten Skulpturenpark Waldfrieden.
Craggs frühe Skulpturen sind von den Umbrüchen geprägt, die Arte Povera, Minimal und Land Art in der plastischen Kunst ihrer Zeit verursachten – er stand zunächst vor allem der Konzeptkunst nahe. Fundstücke und Fragmente – Holz oder Plastikscherben – wurden zu Stapeln getürmt, auf dem Boden oder der Wand zu neuen Formen arrangiert – als Skulpturen, die Prinzipien der Malerei folgen. Mitte der 80er Jahre beginnt Cragg, neue Wege zu suchen, er wendete sich verstärkt der Natur und organischen Gebilden zu. Statt vom Material, das er vorfindet, geht er nun von Material aus das er formend gestaltet. Prozesshaftes, Bewegung, Veränderung und Wandel werden dabei zu zentralen Gestaltungselementen, die biomorph anmutende Formen entstehen lassen, - gedrehte, durchbrochene, gestauchte Formen. In all ihrer Abstraktheit wirken seine Skulpturen wie organische Gebilde, die noch nicht vollständig durch die Natur ausgeformt wurden, sondern sich in einem Prozess der Metamorphose befinden und an evolutionäre Prozesse denken lassen.

300 Eltern besuchten die Informationsveranstaltung zur Gesamtschule
Freude über das neue Angebot

Die Stadt Pulheim bekommt eine vierzügige Gesamtschule. Am Standort Brauweiler wird sie im Schulzentrum mit dem Schuljahresbeginn 2014/ 2015 an den Start gehen.
Im Rahmen einer Veranstaltung am Mittwoch, 25. September, im Dr.-Hans-Köster-Saal ist allen Eltern Gelegenheit gegeben worden, sich über das Konzept dieser Schule zu informieren und Fragen zu stellen. Das Angebot ist auf sehr großes Interesse gestoßen. 300 Väter und Mütter konnte Schuldezernent Florian Herpel willkommen heißen. Ursula Liendgens, Leiterin der Schulverwaltungsabteilung, erläuterte Power-Point unterstützt das Verfahren zur Einführung der Gesamtschule und ihr pädagogisches Rahmenkonzept. Die zahlreichen Fragen der Eltern beantworteten auch Joachim Eßer aus dem Schulleitungsteam der Gesamtschule Kerpen und Dieter Höhnen aus dem Schulleitungsteam der Gesamtschule Leverkusen. Die allermeisten Eltern äußerten sich am Ende der Veranstaltung äußerst positiv und machten deutlich, dass sie sich über das neue Schulangebot freuen. Kritische Stimmen – z.B. in Bezug auf die (nur) Vierzügigkeit des Gymnasiums - wurden nur im geringen Maß laut
Eine Mutter stellte im Anschluss an die Veranstaltung fest: „Die Reden und Antworten von der Bühne haben mich restlos überzeugt. Ich hatte das Gefühl, dass alle zu 100 Prozent hinter der „neuen“ Schulform stehen. Mit Freude werden wir an der Elternbefragung teilnehmen und unser Kind im kommenden Jahr hoffentlich an der Gesamtschule anmelden können. Vielen Dank für die ganze Mühe, die es kostet, eine vielfach erprobte und moderne Schulform durchzusetzen.“
Nach dem Gesetz ist jetzt die Elternbefragung durchzuführen, um festzustellen, ob die Väter und Mütter diese Schule für ihre Kinder aussuchen werden. Die Befragung wird zur Zeit durchgeführt. Sie richtet sich an alle Erziehungsberechtigten, deren Kinder aktuell die 3. oder 4. Klassen der Grundschulen in Pulheim besuchen. Die ausgehändigten Fragebögen müssen ausgefüllt bis Montag, 07. Oktober, über die Grundschulen zurückgegeben werden.
Dem Rat wird das Ergebnis in der Sitzung am 05. November vorgelegt. Gleichzeitig werden das pädagogische Rahmenkonzept und die Antragstellung beschlossen. Der Antrag muss der Bezirksregierung bis zum 30. November 2013 vorliegen. Die Genehmigung erfolgt Anfang 2014. Im Februar 2014 wird die Bezirksregierung eine kommissarische Schulleitung bestellen und das Anmeldeverfahren wird gestartet. Bereits Anfang des Jahres 2014 werden die organisatorischen und pädagogischen Vorbereitungen aufgenommen. Die Bezirksregierung entscheidet über personelle Maßnahmen. Der 18. August 2014 ist der erste Schultag in der neuen Gesamtschule.
In der Sitzung am Dienstag, 24. September, hat der Rat das vorbehaltliche Auslaufen der Hauptschule Pulheim und der Arthur-Koepchen-Realschule Brauweiler beschlossen. Das Abtei-Gymnasium bleibt bestehen und soll vierzügig weitergeführt werden.
Schulentwicklungsplaner Wolf Krämer-Mandeau hatte sich im Vorfeld für eine Gesamtschule am Standort Brauweiler ausgesprochen.

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Telefon: 02238 - 808-0
Telefax: 02238 - 808-345

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