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Aktuelles

Guidelplatz-Projekt - Baubeginn Spätsommer 2016
Signal steht auf Grün: Stadtverwaltung hat Baugenehmigung erteilt

Informationen Gold-Kraemer-Stiftung

Das Signal steht auf Grün! Für das Guidelplatz-Projekt im Herzen von Brauweiler hat die Stadtverwaltung Pulheim der Bauherrin, der Gold-Kraemer-Stiftung, die Baugenehmigung erteilt. Errichtet werden sollen eine Tiefgarage und vier Gebäude. Mit den Bauarbeiten wird die Gold-Kraemer- Stiftung nach Auskunft ihres Architekten Ralf Hatzmann im Spätsommer 2016 beginnen. Zurzeit werden die Arbeiten ausgeschrieben. Mit einer Bauzeit von mehr als zwei Jahren muss gerechnet werden.
„Wir sind davon überzeugt, dass am Guidelplatz etwas Zukunftsweisendes für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Besucher des Abteiortes entstehen wird“, so Bürgermeister Frank Keppeler. Johannes Ruland, Vorstandsvorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung, zeigt sich zuversichtlich: „Die Stiftung freut sich darauf, in diesem Jahr mit dem Bau ihres inklusiven Wohn- und Kunstquartiers in Brauweiler zu beginnen. Die Baugenehmigung markiert das Ende eines langen Weges, den das Projekt in den letzten Jahren zurückgelegt hat. Der nun erfolgende Start ist aber nicht nur eine gute Nachricht für unsere Stiftung, sondern für alle, die das Projekt stets unterstützt haben und nicht zuletzt für alle Brauweiler Bürgerinnen und Bürger.“ Johannes Ruland hob besonders das Engagement des zuständigen Bauordnungsamtes der Stadt hervor. Dies habe, so Ruland, in allen Planungsphasen das Projekt immer konstruktiv begleitet. Wirkungsvoller Wegbereiter der Idee der Gold-Kraemer-Stiftung, so der Vorsitzende weiter, sei Dr. Karlheinz Gierden, durch dessen besonderes Engagement auch viele wichtige Partner für das Projekt gewonnen werden konnten.
Die Gold-Kraemer-Stiftung realisiert als Investor den Bau eines »Inklusiven Wohn- und Kunstquartiers«. Herzstück des Gebäudeensembles ist das Kunsthaus, in dem Künstler mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten können und professionelle Begleitung erfahren. Die Stiftung lädt ausdrücklich alle örtlichen Vereine, Gruppierungen und Initiativen zur konstruktiven Mitarbeit ein.
Stadt und Stiftung werden auch in der Bauphase die Bürgerinnen und Bürger durch regelmäßige Informationsveranstaltungen über die aktuellen Entwicklungen informieren, die es auch bereits in der Planungsphase mehrfach gegeben hat.
Die Gold-Kraemer-Stiftung beabsichtigt in der geänderten Konzeption die Hochbebauung innerhalb von vier Baufeldern umzusetzen. Am westlichen Rand des Guidelplatzes befinden sich zwei Solitärbauten (Haus 1 und 2), die eine Gasse zur Langgasse bilden. Haus 3 ist der Kopfbau im Anschluss an die bereits stehenden Guidel-Arkaden. Den nördlichen Abschluss der Platzfläche bildet das langgestreckte Gebäude 4 gegenüber der Guidel-Arkade.
Entstehen werden insgesamt 37 Wohnungen, acht Ladenlokale und ein Kunsthaus sowie eine Tiefgarage mit etwa 80 privaten Stellplätzen für die Bewohner und Nutzer der Gebäude. Die Zufahrt ist von der Kaiser-Otto-Straße aus vorgesehen.
Auf 330 Quadratmetern werden Künstlerwerkstätten entstehen. Ein 50 Quadratmeter großer Musikraum ist in Haus 2 vorgesehen. Neben Lagerflächen sind dort zehn Appartements geplant. In den anderen beiden Gebäuden werden frei vermietbare, barrierefreie Wohnungen und Gastronomie (Haus 1) und Ladenlokale entstehen.
Auf den Baufeldern 5 und 6 wird die Gold-Kraemer-Stiftung keine Häuser errichten. Diese Grundstücke wurden an die Stadt Pulheim zurückgegeben. Die Zu- und Ausfahrten der Tiefgarage in der Kaiser-Otto-Straße werden – im Vergleich zur bisherigen Planung - vom Nachbargrundstück abgerückt. Der Stadt Pulheim wird die Möglichkeit eingeräumt, zu einem späteren Zeitpunkt über die Zufahrt der Tiefgarage der Stiftung eine weitere Tiefgarage unter dem angrenzenden städtischen Eigentumsbereich anbinden zu können.
Der Guidelplatz soll ausgebaut und einheitlich gestaltet werden. Die Platzgestaltung wird über die Ehrenfriedstraße hinweg soweit wie möglich an das Prälatur-Gebäude der ehemaligen Abtei herangeführt. Die Belange des Denkmalschutzes werden berücksichtigt. Der Platzgestaltung liegt die »Gestaltungsvariante 5« des Stadtplanungsbüros Atelier Fritschi und Stahl zugrunde.
Der nach dem Abbruch der Wohn- und Geschäftshäuser in der Kaiser-Otto-Straße und in der Ehrenfriedstraße zurückgebliebene belastete Bauschutt ist abgefahren und entsorgt worden. Seitdem ist eine Fachfirma auf der Baufläche mit der Durchführung von archäologischen Sicherungsmaßnahmen beschäftigt. Die Kosten trägt die Stadt. Der Bau des an dieser Stelle vorgesehenen provisorischen Parkplatzes hat sich deshalb etwas verzögert. Bis zum Baubeginn auf dem Guidelplatz verbleibt genügend Zeit, die Stellplätze anzulegen. Dort entstehen 44 provisorische Autoabstellplätze. Sie ersetzen die Flächen, die in der Bauphase auf dem Guidelplatz wegfallen. Die Bauzeit für den provisorischen Parkplatz wird zwei Wochen betragen. Zur Ehrenfriedstraße wird die Fläche begrünt. Die Oberfläche wird mit Mineralbeton versehen. Eine Asphaltdeckschicht kann nicht aufgetragen werden, weil Anforderungen an die Entwässerung erfüllt werden müssten. Nach der Beendigung der Bauarbeiten auf dem Guidelplatz durch die Gold-Kraemer-Stiftung wird dieser Parkplatz wieder aufgegeben und es werden dort Gebäude errichtet. Bis dahin soll eine endgültige Lösung zur Schaffung von öffentlichen Stellplätzen im Kernbereich von Brauweiler gefunden werden.
Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung vom 17. Dezember 2013 das veränderte Bebauungskonzept für den Bereich des Guidelplatzes und der neuen Verbindung zur Kaiser-Otto-Straße in Brauweiler beschlossen. Die Umsetzung machte detaillierte Anpassungen der vertraglichen Vereinbarungen zwischen der Gold-Kraemer-Stiftung und der Stadt notwendig. In seinen Sitzungen am 13. Mai und 4. November 2014 hatte sich der Stadtrat erneut mit der Neugestaltung des Guidelplatzes befasst und den abschließenden Vertragsdetails zugestimmt. In Bezug auf die Ehrenfriedstraße haben zahlreiche Verhandlungen und hilfreiche Unterstützungsmaßnahmen zur Lösung geführt. In Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßenbau sowie der Denkmalbehörde des Landschaftsverbandes Rheinland haben der Bürgermeister und die Stadtverwaltung die von der Stiftung gewünschte Platzerweiterung über die Straße bis zum Prälatur-Gebäude erörtert und sich über mögliche Planungsansätze ausgetauscht. Dazu war es notwendig geworden, dass sich auch der Rhein-Erft-Kreis beteiligte. Ziel war die Herabstufung der Ehrenfriedstraße von einer Landesstraße zu einer Kreisstraße. Nach einem Gespräch beim Verkehrsministerium in Düsseldorf am 10. November 2011 konnte der Rhein-Erft-Kreis die Ehrenfriedstraße und die Mathildenstraße am 1. Juli 2013 vom Land in die eigene Baulast übernehmen.
Zu weiteren Verzögerungen war es außerdem gekommen, weil gegen den von der Stadt erlassenen Bauvorbescheid Klage erhoben wurde, die am 26. Juni 2013 vor dem Verwaltungsgericht in Köln verhandelt wurde. Zuvor geführte Einigungsgespräche mit den Klägern auf Rücknahme der Klage hatten zu keinem Ergebnis geführt. Das Verwaltungsgericht Köln hat festgestellt, dass der für die Errichtung von Wohn- und Geschäftshäusern und einer Tiefgarage im Zentrum von Brauweiler erteilte Bauvorbescheid rechtswidrig ist. Dies begründete das Gericht damit, dass das von der Verwaltung beauftragte Lärmschutzgutachten insbesondere im Hinblick auf die nächtliche Nutzung der öffentlichen Stellplätze in der Tiefgarage Fragen offen lasse.
Unabhängig vom zunächst angestrengten Berufungsverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Münster hat die Gold-Kraemer-Stiftung ihre Gespräche mit der Stadtverwaltung fortgeführt und Lösungen für die Umsetzung des Guidelplatz-Projektes unter Berücksichtigung der Hinweise und Verbesserungsvorschläge des Verwaltungsgerichtes Köln erarbeitet.

Archäologische Sicherungsmaßnahmen
Herstellung des provisorischen Parkplatzes verzögert sich
Das Amt für Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) hat der Stadtverwaltung Pulheim mitgeteilt, dass die Abbrucharbeiten in der Kaiser-Otto-Straße und der Ehrenfriedstraße in Brauweiler mit Erreichen der Fundamente und Bodenplatten unter Aufsicht und Weisung einer archäologischen Fachfirma stattzufinden haben, weil damit gerechnet wird, dass beim Entfernen der Fundamente Bodendenkmäler aufgedeckt werden. Einschlägig ist in diesem Zusammenhang § 29 DSchG (Denkmalschutzgesetz) NRW. Danach unterliegen u.a. vermutete Bodendenkmäler bei deren Veränderung oder Beseitigung einer Verpflichtung zur vorherigen wissenschaftlichen Untersuchung, Bergung und Dokumentation, verbunden mit einer Kostenübernahme durch den Bauherren (Verursacher). Die Arbeiten sind daraufhin vorübergehend eingestellt worden.
Mit der Durchführung der archäologischen Sicherungsmaßnahmen wird die Stadtverwaltung eine Fachfirma beauftragen. Die Vergabe dieser Leistungen wird derzeit vorbereitet. Die Kosten trägt die Stadt. Sie wird die zu erwartenden Bodendenkmäler durch eine Fachfirma untersuchen und dokumentieren lassen.
Die Abrissarbeiten sind bislang zügig und ohne Probleme vorangeschritten. Weil die Stadtverwaltung die Abbrucharbeiten frühzeitig beauftragt hat, stellen die archäologischen Untersuchungen für den weiteren Fortgang der Baumaßnahmen kein Problem dar. Auch wenn sich die Herstellung des provisorischen Parkplatzes verzögert - der zeitliche Umfang der Verzögerung ist abhängig von Umfang der Erdeingriffe und von der archäologischen Situation – verbleibt bis zum Baubeginn auf dem Guidelplatz genügend Zeit. Dies ist auch in der Bürgerversammlung am 2. Juli in der Abtei thematisiert worden.
Die Grundstücke liegen gegenüber der Abtei innerhalb des historischen Ortskerns von Brauweiler, der erstmalig 1052 urkundlich erwähnt wird. Ausschnitte aus der Tranchotkarte von 1807 mit der Lage der aktuellen Baustelle zeigen dort eine größere Hofanlage.
Die archäologischen Untersuchungen in den Jahren 2001, 2005 und 2010 im Bereich des Guidelplatzes und zwischen der Kaiser-Otto-Straße 4 und 8 lieferten bereits neue Erkenntnisse zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Topografie von Brauweiler. Auf historischen Karten des 19. Jahrhundert ist zu sehen, dass sich in der Neuzeit die Bebauung entlang der Ehrenfriedstraße und der Bernhardstraße orientiert, wobei in den rückwärtigen Parzellen die Wirtschaftsbereiche gelegen haben. Die archäologischen Untersuchungen machen deutlich, dass im Mittelalter die Bebauung zwischen Ehrenfriedstraße und Langgasse lag und sich nicht an Straßenzügen orientierte. Dies bestätigen die Untersuchungen in der Ehrenfriedstraße in Höhe des Guidelplatzes, bei denen die Keller der Häuser Lohscheider und Bücker freigelegt wurden, die 1959 und 1988 abgerissen worden sind.
Im Zuge der Untersuchungen in der Kaiser-Otto-Straße, die unmittelbar an die Grundstücke der jetzt abgerissenen Gebäude grenzen, wurden mehrere hoch- und spätmittelalterliche (11. bis 15. Jahrhundert) Erdkeller, neuzeitliche (16. bis 19.Jahrhundert) Gebäudefundamente sowie mit umfangreichen Fundmaterial verfüllte Abfallgruben gefunden. Diese archäologischen Befunde grenzen direkt bis an die noch nicht untersuchten Grundstücke in der Kaiser-Otto-Straße und belegen, dass sie sich hier fortsetzen.
Nach Ansicht der Denkmalpfleger ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich im Bereich der Grundstücke Kaiser-Otto-Straße 2, 2a, und 4 sowie Ehrenfriedstraße 34 und 36 neben den Kellern und Fundamenten der abgerissenen Häuser noch mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde erhalten haben.
Im Zuge der Abrissarbeiten der Kellerwände und –sohlen sind bereits in den Baugruben archäologische Strukturen, ältere Bauphasen, ältere Erdkeller erkennbar, die dokumentiert werden müssen. Eine archäologische Begleitung der Erdarbeiten ist daher erforderlich.

Gesamtkonzept für Brauweiler beschlossen
Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Pulheim beschlossen, ein Gesamtkonzept für die Ortsmitte von Brauweiler zu entwickeln. Die Verwaltung wird es gemeinsam mit Bürgern und Geschäftsleuten erarbeiten. Dazu gehören die Themen Verkehr, Parken, Einzelhandel, Städtebau und die geplante Bebauung des Guidelplatzes. Einzelne Themen sollen in den jeweiligen Fachausschüssen diskutiert und behandelt werden.

Bürgerinformationsveranstaltung am 2. Juli 2015
Die Stadtverwaltung Pulheim hat zusammen mit der Gold-Kraemer-Stiftung als Bauherrin interessierte Bürgerinnen und Bürger zur zweiten Informationsveranstaltung über die Entwicklung der Infrastruktur für den Brauweiler Ortskern und das Projekt eines inklusiven Kunst- und Wohnquartiers auf dem Guidelplatz eingeladen. Die Veranstaltung hat am Donnerstag, 02. Juli, im Gierden-Saal der Abtei Brauweiler stattgefunden. Stadt und Stiftung sind damit dem insbesondere in der Bürgerinformationsveranstaltung am 15. Januar 2015 geäußerten Wunsch nachgekommen, regelmäßig über den Fortgang der Planungen für das Zentrum von Brauweiler zu informieren.
Mit den Bauarbeiten auf dem Guidelplatz wird die Gold-Kraemer- Stiftung nach Auskunft ihres Architekten Ralf Hatzmann Mitte 2016 beginnen. In der zweiten Bürgerversammlung stellte Hatzmann den Zeitplan vor. Ende 2015 wird der Bauantrag gestellt. Anfang 2016 werden die Arbeiten ausgeschrieben. Mit einer Bauzeit von mehr als zwei Jahren muss gerechnet werden.
Der Technische Beigeordnete Martin Höschen teilte mit, dass es erste Überlegungen gibt, für die wegfallenden Tiefgaragenplätze unter dem Guidelplatz unter dem Parkplatz des Landschaftsverbandes eine neue Tiefgarage zu bauen. Eine Parkpalette ist dort aus Gründen des Denkmalschutzes nicht möglich. Der Parkplatz ist 130 Meter von der Ortsmitte entfernt. Bei den anderen infrage kommenden Flächen auf dem ehemaligen Kinogelände in der Ehrenfriedstraße oder auf einer Wiese hinter der Immunitätsmauer des LVR in der Mathildenstraße sieht Höschen Probleme bei der Umsetzung. Für den Abriss der Häuserzeile in der Kaiser-Otto-Straße 2-4 und in der Ehrenfriedstraße 34-36 müssen nach Auskunft von Bürgermeister Frank Keppeler die Sommerferien genutzt werden. Dort entstehen 44 provisorische Autoabstellplätze. Sie ersetzen die Flächen, die in der Bauphase auf dem Guidelplatz wegfallen.

Gebäudeabriss in der Kaiser-Otto-Straße und in der Ehrenfriedstraße
Der im Zusammenhang mit der Baumaßnahme der Gold-Kraemer-Stiftung auf dem Guidelplatz in Brauweiler vorgesehene Abriss mehrerer städtischer Gebäude in der Kaiser-Otto-Straße 2 bis 4 (gegenüber der Filiale der Kreissparkasse) und in der Ehrenfriedstraße 34 bis 36 hat begonnen. Am Montag, 29. Juni, sind die Arbeiten aufgenommen worden. Ein Bauzaun wurde aufgestellt und die Baustelle ist eingerichtet worden. Zunächst werden die Häuser entkernt. Die Heizungen, Sanitäreinrichtungen, Fußbodenbeläge, Fenster und Türen usw. werden ausgebaut und separat entsorgt. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Freitag, 10. Juli, abgewickelt. Anschließend werden die eigentlichen Abrissarbeiten aufgenommen. Die Fachfirma wird sich vom Parkplatz in Richtung Ehrenfriedstraße vorarbeiten (von Westen nach Osten). Ab Montag, 13. Juli, werden zunächst das Einfamilienhaus und die ehemalige Bäckerei abgerissen. Eine Woche später, am Montag, 20. Juli, starten die Arbeiten in der Ehrenfriedstraße Nr. 34 + 36 mit dem Abriss der Dächer und Obergeschosse. Dafür wird die Ehrenfriedstraße eine Woche halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Ampelanlage geregelt. Der Gehweg auf der westlichen Seite der Ehrenfriedstraße wird für die Dauer der Abrissarbeiten in diesem Bereich ebenfalls gesperrt. Ab Montag, 27. Juli, werden die Arbeiten im Erdgeschoss und in den Kellern fortgesetzt. Zum Schutz der Passanten und der umstehenden Gebäude werden Staubschutzplanen am Bauzaun angebracht. Wegen der Abfuhr der Abrissmaterialien muss mit erheblichem LKW-Verkehr gerechnet werden.
Ein Teil des provisorischen Parkplatzes zwischen Guidelplatz und Kaiser-Otto-Straße wird zum Abstellen von Baufahrzeugen gebraucht und steht als Parkplatz nicht zur Verfügung.
Im Anschluss an die Abbrucharbeiten werden die Keller verfüllt. Nach den archäologischen Untersuchungen, durch die eine zeitlich Verzögerung eingetreten ist, soll der Auftrag für den Bau des provisorischen Parkplatzes vergeben werden. Wann mit der Errichtung der 44 provisorischen Stellplätze begonnen wird, steht noch nicht fest. Die Bauzeit beträgt ca. zwei Wochen. Zur Ehrenfriedstraße wird der Parkplatz begrünt. Die Oberfläche wird mit Mineralbeton versehen. Eine Asphaltdeckschicht kann nicht aufgetragen werden, weil Anforderungen an die Entwässerung erfüllt werden müssten.
Nach der Beendigung der Bauarbeiten auf dem Guidelplatz durch die Gold-Krämer-Stiftung wird dieser Parkplatz wieder aufgegeben und es werden dort Gebäude errichtet. Bis dahin soll eine endgültige Lösung zur Schaffung von öffentlichen Stellplätzen im Kernbereich von Brauweiler gefunden werden.

Bürgerinformationsveranstaltung am 15. Januar 2015
Vor über 300 interessierten Bürgerinnen und Bürgern informierten am Donnerstag, 15. Januar, die Stadt Pulheim und die Gold-Kraemer-Stiftung im Gierden-Saal der Abtei Brauweiler über das Guidelplatz-Projekt. Die Gold-Kraemer-Stiftung plant dort als Investor den Bau eines »Inklusiven Wohn- und Kunstquartiers«. Bürgermeister Frank Keppeler, Vorstandsvorsitzender Johannes Ruland, Staatsminister a. D. Harry K. Voigtsberger, Architekt Ralph Hatzmann und der Technische Beigeordnete Martin Höschen stellten die Planungen im Detail vor. Die Teilnehmer der Bürgerversammlung hatten im Anschluss die Gelegenheit, Fragen an die Stadt und die Stiftung zu stellen. Insbesondere die Entstehung eines Kunst- und Kulturzentrums, in dem sowohl Künstler mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten können als auch alle örtlichen Vereine, Gruppierungen und Initiativen zur konstruktiven Mitarbeit eingeladen sind, fand große Zustimmung in der Bevölkerung.
„Wir sind davon überzeugt, dass am Guidelplatz etwas Zukunftsweisendes für die Bürger und die Besucher des Abteiortes entstehen wird“, so der Bürgermeister. Johannes Ruland zeigte sich zuversichtlich: „Für die Stiftung bedeutet dieses Projekt einen weiteren Meilenstein zur Erreichung unserer Ziele, inklusive gesellschaftliche Veränderungsprozesse im Ortszentrum mitzugestalten.“
Die Gold-Kraemer-Stiftung beabsichtigt in der geänderten Konzeption die Hochbebauung der Baufelder 1, 2, 3 und 4 (alt 5) umzusetzen. Die Häuser 1 und 2 sind die Kopfbauten am westlichen Rand des Guidelplatzes. Haus 3 ist der Kopfbau im Anschluss an die bereits stehenden Guidel-Arkaden. Gebäude 4 ist das Haus gegenüber der Guidel-Arkaden auf der nördlichen Seite der Platzfläche.
Entstehen werden insgesamt 37 Wohnungen, acht Ladenlokale und ein Kunsthaus sowie eine Tiefgarage mit etwa 80 Stellplätzen. Die Zufahrt ist von der Kaiser-Otto-Straße aus vorgesehen. Harry Voigtsberger, ehemaliger Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland, stellte das Kunsthaus in Gebäude 3 als „das Herzstück“ des gesamten Projektes vor. Auf 310 Quadratmetern werden dort Künstlerwerkstätten entstehen. Ein 50 Quadratmeter großes Atelier ist in Haus 2 vorgesehen. Neben Lagerflächen sind dort elf Apartments geplant. In den anderen beiden Gebäuden werden frei vermietbare, barrierefreie Wohnungen und Gastronomie (Haus 1) und Ladenlokale entstehen. Johannes Ruland unterstrich, dass die Gold-Kraemer-Stiftung zusammen mit dem Architekten die neuen Pläne nun umgehend im Detail überarbeiten werde, so dass der Bauantrag schnellstmöglich eingereicht werden könne. Die Stadtverwaltung behandle das Bauprojekt der Gold-Kraemer-Stiftung mit hoher Priorität, erklärte der Bürgermeister.
Auf den Baufeldern 5 und 6 wird die Gold-Kraemer-Stiftung keine Häuser errichten. Diese Grundstücke werden an die Stadt Pulheim zurückgegeben. Die Zu- und Ausfahrten der Tiefgarage in der Kaiser-Otto-Straße werden – im Vergleich zur bisherigen Planung - vom Nachbargrundstück abgerückt. Der Stadt Pulheim wird die Möglichkeit eingeräumt, zu einem späteren Zeitpunkt über die Zufahrt der Tiefgarage der Stiftung eine weitere Tiefgarage unter dem angrenzenden städtischen Eigentumsbereich anbinden zu können.
Sorge äußerten die Bürger und Geschäftsleute hinsichtlich der zukünftigen Parkflächen. Derzeit stellt die Gold-Kraemer-Stiftung auf dem Guidelplatz bis zum Baubeginn provisorisch kostenlos Parkflächen zur Verfügung. Bürgermeister Frank Keppeler machte deutlich, dass sich die Stadtverwaltung bereits intensiv mit diesem Thema beschäftige und nach Lösungen suche. Bevor die Gold-Kraemer-Stiftung mit der Baumaßnahme beginnt, sollen im Zentrum von Brauweiler provisorische Stellplätze entstehen. Möglich ist dies durch den Abriss mehrerer städtischer Gebäude entlang der Kaiser-Otto-Straße gegenüber der Kreissparkassenfiliale sowie durch das von der Gold-Kraemer-Stiftung zurückgegebene Baufeld. Mit dem Abbruch der Gebäude soll die Kaiser-Otto-Straße zudem eine Verbreiterung erfahren.
Der Guidelplatz soll ausgebaut und einheitlich gestaltet werden. Die Platzgestaltung wird über die Ehrenfriedstraße hinweg soweit wie möglich an das Prälatur-Gebäude der ehemaligen Abtei herangeführt. Die Belange des Denkmalschutzes werden berücksichtigt. Der Platzgestaltung liegt die »Gestaltungsvariante 5« des Stadtplanungsbüros Atelier Fritschi und Stahl zugrunde.
Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung vom 17. Dezember 2013 das veränderte Bebauungskonzept für den Bereich des Guidelplatzes und der neuen Verbindung zur Kaiser-Otto-Straße in Brauweiler beschlossen. Die Umsetzung machte detaillierte Anpassungen der vertraglichen Vereinbarungen zwischen Gold-Kraemer-Stiftung und Stadt notwendig. Diese Anpassungsarbeiten haben sich als komplexer und langwieriger herausgestellt, als beide Seiten dies ursprünglich angenommen hatten. Sie sind nun erfolgreich abgeschlossen. In seinen Sitzungen vom 13. Mai und 4. November 2014 hatte sich der Stadtrat erneut mit der Neugestaltung des Guidelplatzes befasst und den abschließenden Vertragsdetails zugestimmt. In Bezug auf die Ehrenfriedstraße haben zahlreiche Verhandlungen und hilfreiche Unterstützungsmaßnahmen zur Lösung geführt. In Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßenbau sowie der Denkmalbehörde des Landschaftsverbandes Rheinland haben der Bürgermeister und die Stadtverwaltung die von der Stiftung gewünschte Platzerweiterung über die Straße bis zum Prälatur-Gebäude erörtert und sich über mögliche Planungsansätze ausgetauscht. Dazu war es notwendig geworden, dass sich auch der Rhein-Erft-Kreis beteiligte. Ziel war die Herabstufung der Ehrenfriedstraße von einer Landesstraße zu einer Kreisstraße. Nach einem Gespräch beim Verkehrsministerium in Düsseldorf am 10. November 2011 konnte der Rhein-Erft-Kreis die Ehrenfriedstraße und die Mathildenstraße am 1. Juli 2013 vom Land in die eigene Baulast übernehmen.
Zu weiteren Verzögerungen war es außerdem gekommen, weil gegen den von der Stadt erlassenen Bauvorbescheid Klage erhoben wurde, die am 26. Juni 2013 vor dem Verwaltungsgericht in Köln verhandelt wurde. Zuvor geführte Einigungsgespräche mit den Klägern auf Rücknahme der Klage hatten zu keinem Ergebnis geführt. Das Verwaltungsgericht Köln hat dann festgestellt, dass der für die Errichtung von Wohn- und Geschäftshäusern und einer Tiefgarage im Zentrum von Brauweiler erteilte Bauvorbescheid rechtswidrig ist. Dies begründete das Gericht damit, dass das von der Verwaltung beauftragte Lärmschutzgutachten insbesondere im Hinblick auf die nächtliche Nutzung der Tiefgarage Fragen offen lasse.
Unabhängig vom zunächst angestrengten Berufungsverfahrens vor dem Oberverwaltungsgericht Münster haben die Gold-Kraemer-Stiftung und die Stadtverwaltung ihre Gespräche stets fortgeführt und die jetzt vorliegenden Lösungen für die Umsetzung des Guidelplatz-Projektes unter Berücksichtigung der Hinweise und Verbesserungsvorschläge des Verwaltungsgerichtes Köln erarbeitet.

Aktuelle Planungen und Ansichten des Architekten Ralf Hatzmann

BMW International Open zum dritten Mal in der Stadt Pulheim

Vom 22. bis 26 Juni findet die BMW International Open zum dritten Mal in der Stadt Pulheim im GC Gut Lärchenhof in Stommelerbusch statt. Einige der weltbesten Golf-Profis werden an den Abschlag gehen und um den Titel kämpfen. Eröffnet wird das einzige European-Tour-Event Deutschlands bereits am Mittwoch, 22. Juni, mit dem Pro-Am Turnier. Ab Donnerstag gehört die Bühne den zahlreichen Top-Spielern der internationalen Golfszene.
Golf-Weltklasse zum Nulltarif – auch das ist in diesem Jahr bei der BMW International Open wieder der Fall. Nur an den beiden Runden am Wochenende ist Eintrittsgeld zu entrichten; von Mittwoch bis Freitag ist der Eintritt frei.
Am Turniergelände (Adresse für Navigationsgeräte: Golf Club Gut Lärchenhof, Am Steinwerk, 50259 Pulheim) stehen bei normalen Wetterbedingungen ausreichend kostenlose Parkplätze zur Verfügung.
Die Public Area bietet auch in diesem Jahr Austeller und Shops aus der Welt des Golfsports und der BMW Fahrfreunde sowie kulinarische Leckerbissen.
Als die BMW International Open 2012 zum ersten Mal im GC Gut Lärchenhof (Köln) ausgetragen wurde, legte Danny Willett mit seinem ersten Titel als Profi den Grundstein zu einem steilen Aufstieg, der ihn mit 28 Jahren bis auf den Golf-Olymp geführt hat: Vor zwei Wochen gewann der Engländer nach einer herausragenden Leistung das Masters in Augusta. Golffans dürfen sich darauf freuen, den amtierenden Masters-Champion in Pulheim sehen zu können. Danny Willett gehört spätestens nach seinem eindrucksvollen Auftritt in Augusta zu den interessantesten Spielern weltweit.
Neben Willett werden der Weltranglisten-Sechste Henrik Stenson (Schweden), der fünfmalige Ryder-Cup-Sieger Sergio García, Publikumsliebling Miguel Ángel Jiménez, Titelverteidiger Pablo Larrazábal (alle Spanien) und Österreichs BMW Golfsport Botschafter Bernd Wiesberger abschlagen. Die deutschen Farben werden unter anderem die BMW Golfsport Botschafter Max Kieffer und Dominic Foos sowie Marcel Siem vertreten.
Ein besonderer Anreiz für alle Spieler ist der diesjährige Hole-in-One Award. Das erste Ass am 16. Loch wird mit dem BMW M760Li xDrive belohnt. Bei den beiden bisherigen Turnieren in Köln wurde der wertvolle BMW Sonderpreis gewonnen: Den Engländern Andrew Marshall (2012, BMW 640i Gran Coupé) und James Heath (2014, BMW i8) gelang jeweils der Schlag ins Glück.

Kunstrasenplatz und Kunststoffbahnen für Brauweiler
Erhebliche Verbesserungen für Schulen und Vereine

In Brauweiler ist mit dem Bau des Kunstrasenplatzes und der Kunststoffbahnen begonnen worden. Die Vereine und Schulen sind informiert, dass die Anlage nicht mehr genutzt werden kann. Die Parkplatzfläche an der Donatusstraße ist ebenfalls gesperrt worden. Sie wird als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt. Im Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und die neuen Anlagen zur Verfügung stehen.
Einstimmig hatten der Haupt- und Finanzausschusses und der Stadtrat im vergangenen Jahr beschlossen, den Tennenplatz und die Aschenlaufbahn im Sportzentrum Brauweiler in der Donatusstraße durch einen Kunstrasenplatz mit umlaufenden Kunststoffbahnen zu ersetzen. Mit der Aufhebung eines Sperrvermerks hatten die Kommunalpolitiker die für die Investition notwendigen 1.409.500 Euro zur Verfügung gestellt. Bürgermeister Frank Keppeler ist froh: „Alle Sporttreibenden in Brauweiler dürfen sich freuen. Besonders für den Schul- und Vereinssport verbessern sich die Bedingungen ganz erheblich. Der mit ihnen abgestimmte Leistungskatalog wird erfüllt.“
Der Brauweiler Kunstrasenplatz wird nach seiner Fertigstellung die zweite Anlage dieser Art im Stadtgebiet sein. Der Kunstrasenplatz in Pulheim ist im vergangenen Jahr fertiggestellt worden. Hier belaufen sich die Kosten auf 730.000 Euro. Der Platz im Abteiort wird teurer, weil die Platzfläche rund 1.000 Quadratmeter größer ist und gleichzeitig die Leichtathletikanlagen Kunststoffbeläge bekommen. Es wird drei Rundbahnen und sechs Bahnen auf der Zielgerade für 100 Meter- und 110 Meter Hürdenläufe geben. In einem der Kreissegmente wird mit einer Tennenfläche von ca.
15 Meter x 22 Meter eine Kugelstoßmöglichkeit angelegt. Für die vier Kleinfeldtore werden Unterstellmöglichkeiten hinter der Laufbahn errichtet. Die Ballfangzäune hinter dem Großspielfeld werden so angeordnet, dass jeweils einseitig die Anläufe für den Schlagballweitwurf möglich werden. Für eine Hochsprunganlage werden Vorkehrungen (Bodenhülsen für die Anlage und die Sprungmatte) geschaffen.
Zunächst müssen der alte Tennenplatz abgetragen (abgefräst) und die alte Drainage beseitigt werden. Tore, Handläufe und Gelände werden ebenfalls entfernt. Anschließend erfolgt der Start für die Aufbauarbeiten des Kunstrasenplatzes. Entstehen wird ein 105 x 68 Meter (7.850 Quadratmeter) großer Platz mit einer Kunststoffrasenoberfläche und entsprechender Linierung für Fußball. An den Längsseiten werden Ausbuchtungen für Jugendfußballtore geschaffen. Die Entwässerung wird komplett erneuert.

In eine Kunstrasenoberfläche zu investieren, lohnt sich aus Sicht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die Pflegekosten sind geringer. Je Quadratmeter Naturrasen pro Jahr beziffert der DFB sie auf 3,90 Euro. Für einen Tennenplatz nennt er 1,80 Euro, für Kunstrasen der aktuellen Generation (mit Sand-/Gummiverfüllung) 1,40 Euro. Den größten Pluspunkt sieht der DFB bei den Nutzungsstunden. Naturrasenplätze könnten zwischen 400 und 800 Stunden bespielt werden, Ascheplätze zwischen 1000 bis 1500 Stunden, bei Kunstrasenplätzen geht der DFB von 2000 bis 2500 Stunden aus. Außerdem ist die aktuelle Generation der Kunstrasenplätze laut DFB qualitativ so gut, „dass sie von den Spieleigenschaften zu 90 Prozent an den Naturrasen herankommt“.
Für einen Kunstrasenplatz spricht die Lebensdauer: Erst nach 15 Jahren sollte der Oberbelag ausgetauscht werden. Der Unterbau kann bestehen bleiben, wenn er nach den empfohlenen Normen angelegt ist. Er könne bis zu 40 Jahre halten, so der DFB.

Aus ehemaliger Kaufringfiliale wird Pulheim-City - Erste Baumaßnahmen beginnen

Rund um die ehemalige Kaufring-Filiale im Zentrum von Pulheim tut sich was. Der Investor, die Bernd-Reiter-Gruppe aus Köln, hat mit der Baustelleneinrichtung und den ersten Baumaßnahmen begonnen. Mitte März ist auf der Farehamstraße ein Bauzaun errichtet worden. Im Bauzaun gibt es ein Tor, durch das Anlieferungs- und Baufahrzeuge von der Farehamstraße in den abgesperrten Bereich über die nach Norden (Richtung Sinnersdorf) führende Fahrspur (Richtung Sinnersdorf) zurücksetzen können. Falls es dadurch zu Beeinträchtigungen im Verkehrsablauf kommen sollte, wird dies rechtzeitig bekannt gegeben.
Ein Gerüst umgibt die Fassade. Teile des Gebäudes sind bereits hinter einem Sichtschutz verschwunden. Bald wird mit dem Ausbau der Fenster begonnen und die Bleiverkleidung des Daches wird abgenommen. Anschließend werden Antennen und Schornsteine entfernt und die Fassade gedämmt.
Ende Mai wird ein zweiter Bauzaun in der Fußgängerzone Auf dem Driesch aufgestellt. Dafür werden Fahrradständer, Müllgefäße, Straßenlaternen, eine Litfaßsäule und zwei Hochbeete abgebaut. Bäume werden durch sogenannte Einhausungen geschützt. Die Straßenlaternen werden durch Leuchten am oberen Rand des Bauzauns ersetzt.
Nach intensiver Ausarbeitung und Vorgesprächen hat die Bernd-Reiter-Gruppe als Investor im vergangenen Jahr einen Antrag auf Umnutzung der ehemaligen Kaufring-Filiale in der Fußgängerzone Auf dem Driesch in Pulheim bei der Stadtverwaltung eingereicht. Der Antrag sieht 3.000 Quadratmeter Einzelhandel, 1.100 Quadratmeter Büros und Praxen, 2.600 Quadratmeter Wohnen (25 Wohnungen) und 95 bewirtschaftete Stellplätze (unverändert) vor. Einen neuen Namen wird das Gebäude ebenfalls haben: Pulheim-City!
Für die Umnutzung sind zahlreiche technische Änderungen wie z.B. die Verlagerung der Heiz- und Lüftungszentrale notwendig. Hinzu kommen neue Aufzüge und Treppenhäuser mit entsprechenden Fluchtwegen. Aktuelle Brandmeldetechnik und eine CO-Warnmeldeanlange in der Tiefgarage sorgen für eine verbesserte Sicherheit.
Durch die Anpassung der Außenhülle an das Nutzungskonzept werden drei Ladenlokale in einer Größenordnung von 430, 700 und 980 Quadratmeter reine Verkaufsfläche mit Ausrichtung „Auf dem Driesch“ entstehen.
Zwei neue Lichthöfe sorgen für ausreichend Lichteinfall im Inneren des Gebäudes. Im
1. Obergeschoss wird die Fassade großflächig geöffnet. Die neue Gebäudeflucht verläuft geradlinig und das Gebäude erhält eine vollständig neue, moderne und zeitgemäße Fassade aus Glas und Metall. Die Gesamtoptik wird insbesondere durch eine vollständige Veränderung des Daches deutlich verbessert und fügt sich ideal in das vorhandene Stadtbild ein.
Die Zufahrt zur Tiefgarage soll mit einer Ampelanlage geregelt werden. Um langes Suchen in der Tiefgarage zu vermeiden, soll an der Christianstraße eine Anzeigetafel installiert werden. Die Plätze in der Tiefgarage sind den Mietern der Wohnungen und den Kunden der Läden, Büros und Praxen vorbehalten. Es wird ein Ticketsystem geben.
Ende 2016 soll das Projekt Pulheim-City fertiggestellt sein.
Interessenten für Büroflächen und Wohnungen sowie Nachbarn können sich auf der Internetseite www.pulheim-city.info über den Projektfortschritt informieren und bei Bedarf Kontakt aufnehmen.

Es geht los! Pulheimer Sommer 2016 hat begonnen
Vier Wochen Sport, Spiel, Spannung auf dem Marktplatz

Andreas Ruether (Amadeus), Schirmherr Bürgermeister Frank Keppeler und Dr. Michael Rosenbaum (Malzmühle) eröffnen den Pulheimer Sommer 2016

Es geht los! Der Pulheimer Sommer 2016 hat begonnen: Vier Wochen Sport, Spiel, Spannung auf dem Marktplatz. Das Brauhaus Zur Malzmühle und das Bistro Amadeus laden mit Unterstützung der Stadt Pulheim alle Fußball begeisterten Menschen bis zum Endspieltermin am Sonntag, 10. Juli, zum gemeinsamen Schauen der Spiele der Fußball- EM ein. Auf einer zehn Quadratmeter großen LED-Leinwand (die nicht von Sonnenlicht beeinträchtigt wird) werden die Begegnungen gezeigt.
Begleitend zur Fußballeuropameisterschaft werden landestypische Speisen und Musik aus jeweils einem der teilnehmenden Länder präsentiert. An spielfreien Abenden bzw. vor oder nach den Spielen wird ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm mit Konzerten, Sommerkino, Pullemer Verzällcher, ein Mitsing-Konzert, ein großes Familienfest sowie viele weitere Events geboten.
Vorgesehen sind:
23.06. Pulheimer Verzällchen
24.06. Pulheimer Konzertabend
28.06. Großer Barbecue und Grillabend
29.06. Sommerkino
03.07. Familienfest auf dem Marktplatz
04.07. Amerikanischer Abend mit Sommerkino
05.07. französischer Kulturabend mit Sommerkino
08.07. MitSingDing mit den Ur-HÖHNERN Peter Werner und Janus Fröhlich
09.07. Holländischer Abend

Die Stadtverwaltung hat den beiden Veranstaltern die erweiterte Erlaubnis zum Betrieb einer Außengastronomie auf öffentlichen Verkehrsflächen erteilt. Bei einer Besucherzahl von mehr als 500 Personen wird die Venloer Straße bei Übertragungen von der Bachstraße bis zur Johannisstraße gesperrt. An Markttagen muss der Marktplatz von 6 bis 15 Uhr frei bleiben.
Bürgermeister und Schirmherr Frank Keppeler freut sich: „Ich möchte mich beim Brauhaus Malzmühle und dem Bistro Amadeus ganz ausdrücklich für ihre Sommer-Europameisterschafts-Initiative bedanken. Die erste Aktion vor zwei Jahren aus Anlass der Fußballweltmeisterschaft ist bereits ein sagenhafter Erfolg gewesen und bei der Bevölkerung hervorragend angekommen. Das wird auch in diesem Jahr wieder so sein. Davon bin ich überzeugt. Hier zeigt sich, was in der Pulheimer City möglich ist.“

Bürgerinnen und Bürger pflegen Grünflächen und Spielplätze

Weitere Paten werden gesucht

Viele Menschen in der Stadt setzten sich nachhaltig für ein sauberes Pulheim ein. Sie übernehmen Verantwortung und kümmern sich regelmäßig um die Beseitigung von Müll und Unrat auf öffentlichen Flächen. 370 Grünflächen werden überall im Pulheimer Stadtgebiet bereits von freundlichen Bürgerinnen und Bürgern gepflegt und gestaltet. Diese offiziellen Grünflächenpatenschaften werden vom städtischen Bauhof betreut. Michael Götten, Leiter des Geschäftsbereichs Öffentliche Grünflächen, würde sich auch noch über weitere Interessenten freuen. Es ist Sommer, die Wachstumsperiode ist in vollem Gange und der Bauhof kann viele Helferinnen und Helfer dringend brauchen.

Michael Götten: „Wer mitmacht, kann den Erfolg vor seiner Haustür oder in der Nachbarschaft miterleben.“ Gepflegte Grünflächen tragen zu einem schöneren Ortsbild bei und verbessern die Wohn- und Lebensqualität merklich. Pflegen kann man Straßenbeete, kleinere Park- und Gartenanlagen, Hochbeete, begrünte Containerstandorte für Glas und Papier und Pflanzkübel oder man gießt in Trockenperioden Bäume. Der Bauhof stellt Material zur Verfügung und steht den Grünflächenpaten als Ansprechpartner zur Seite.

Wer Interesse hat, wendet sich an Michael Götten, Telefon 02238/808-397. Wer lieber schreiben möchte, erreicht den städtischen Bauhof unter folgender Anschrift:
Stadt Pulheim, Zentraler Bauhof, Zum Schwefelberg 4, 50259 Pulheim oder E-Mail:
michael.goetten@pulheim.de

Sehr erfreulich ist auch die Bilanz bei der Betreuung von Spielplätzen. Das städtische Jugendamt teilt mit, dass sich mittlerweile 60 Paten um 71 Spielplätze kümmern. Insgesamt stehen den Pänz im Pulheimer Stadtgebiet 89 Spielflächen zur Verfügung.

Damit werden nahezu 80 Prozent aller Spielplätze von aufmerksamen Bürgerinnen und Bürger betreut. Zu den wichtigen Aufgaben der Spielplatzpaten gehört die soziale Kontrolle. Sie teilen dem Spielplatztelefon des Jugendamtes zum Beispiel mit, wenn sich auf einem Spielplatz Nutzungskonflikte entwickeln, Spielgeräte defekt sind oder der Platz in ungewöhnlich hohem Maße verschmutzt ist. Gegebenenfalls werden die Spielplatznutzer auch direkt auf Fehlverhalten angesprochen, wenn zum Beispiel Hunde mitgeführt werden. Oft werden auch kleinere Mengen Müll und Unrat von den Patinnen und Paten beseitigt. Bei gröberen Verschmutzungen kann der Bauhof durch den Kontakt zum Jugendamt zeitnah reagieren. Spielplatzpaten sind somit für das Jugendamt eine wichtige Informationsquelle über die jeweilige Spielplatzsituation vor Ort.

Wer gerne Spielplatzpate werden möchte und wem der Erhalt von öffentlichen Spielflächen wichtig ist und wer sich vorstellen kann, Spaß an dieser Aufgabe zu haben, meldet sich beim Spielplatztelefon im Jugendamt der Stadt Pulheim, Telefon 02238/808-490.

Kletterkurs für Kinder und Jugendliche

Die Mobile Jugendarbeit Pulheim und die Schulsozialarbeit des Kompetenzzentrums sonderpädagogische Förderung bieten ab August einen Kletterkurs für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren im Chimpanzodrome in Frechen an. Die Kurse finden an acht Tagen jeweils donnerstags von 16.30 Uhr bis 19.15 Uhr statt. Beginn ist am 30. August mit Treffpunkt um 16.30 Uhr im Jugendzentrum Pogo Pulheim, Zur offenen Tür 10. Von dort aus fährt die Gruppe gemeinsam mit einem Bus nach Frechen. Interessenten melden sich bis zum 20. August, bei der Mobilen Jugendarbeit Pulheim, Telefon 0178 4775735. Mit der Anmeldung muss gleichzeitig der Teilnahmebeitrag in Höhe von 65 Euro bezahlt werden.

Stadt Pulheim nimmt an der Aktion Stadtradeln 2016 teil

Zum ersten Mal wird Pulheim bei der bundesweiten Aktion „Stadtradeln – radeln für ein gutes Klima“ teilnehmen. Jeder, der den Klimaschutz in der Stadt vorantreiben möchte, ist herzlich eingeladen, mitzumachen. Die Aktion beginnt am Samstag, 18. Juni und endet am Freitag, 8. Juli. Aufgerufen zur Teilnahme sind alle Pulheimerinnen und Pulheimer. Mitmachen können auch Gruppen, Vereine oder Interessengemeinschaften. Ziele der Kampagne sind, Einwohnerinnen und Einwohner für die Benutzung des Fahrrades im Alltag zu sensibilisieren und die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung verstärkt in die kommunalen Parlamente einzubringen.
Auf der Internetseite www.stadtradeln.de können sich Teilnehmer unkompliziert anmelden. Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich einer Gruppe anzuschließen. Auf der Homepage der Stadt Pulheim www.stadtradeln.de/pulheim2016.html findet man ebenfalls alle notwendigen Informationen zur Registrierung, Teambildung, Ablauf der Aktion usw. Dort stehen auch die Kontaktdaten des Fahrradbeauftragten der Stadt Pulheim, Thomas Wimmer, Straßenbauabteilung, Rathaus, Zimmer 314, Alte Kölner Straße 26 in Pulheim, Telefon 02238/808 238, E-Mail radfahrer@pulheim.de. Herr Wimmer übernimmt die lokale Koordination der Aktion und steht bei Fragen gerne zur Verfügung. Unterstützt wird die Kampagne lokal u.a. von der ADFC Ortsgruppe Pulheim sowie der Lokalen Agenda.
Bürgermeister Frank Keppeler freut sich, dass die Stadt Pulheim dabei ist: „Ich lade Sie alle ein, beim Stadtradeln mitzumachen.“
Neben dem Ziel, möglichst viele Menschen zu motivieren, im Alltag auf das Rad umzusteigen, geht es beim Stadtradeln vor allem auch um Spaß am und beim Fahrradfahren. Dabei ist die Art der Strecke, die mit dem Rad zurückgelegt wird, nicht ausschlaggebend. Es kann der Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, in der Freizeit oder im Urlaub sein. Lediglich Radwettkämpfe sind ausgeschlossen.
Im Mittelpunkt von Stadtradeln steht die Förderung des Fahrrads als Null-Emissions-Fahrzeug im Straßenverkehr. Seit 2008 findet das Stadtradeln, organisiert vom Klima-Bündnis, dem größten europäischen Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, bundesweit statt. Der Aktionszeitraum beinhaltet drei Wochen. Den Städten und Gemeinden ist es freigestellt, wann die drei Wochen zwischen den Monaten Mai und September festgelegt werden.

Walid Raad & SITU Studio - Projekt für die Synagoge Stommeln
Those that are near. Those that are far

2016 wird die Ausstellungsreihe in der Synagoge Stommeln mit dem Projekt „Those that are near. Those that are far.“ von Walid Raad und SITU Studio fortgesetzt. Die offizielle Eröffnung hat in Anwesenheit des Künstlers stattgefunden. Bürgermeister Frank Keppeler hieß Walid Raad und alle Besucherinnen und Besucher willkommen und würdigte die Arbeit: „Der erste Eindruck ist überwältigend. Wer in die Synagoge kommt, dem ist der normale Zugang zum Innenraum verwehrt, man muss auf die Empore ausweichen. Aber von oben erschließt sich ein atemberaubendes Bild. Der Innenraum scheint zu einem „Außen“ geworden zu sein. Mond- oder wüstenartig erstreckt sich etwas, das an eine Trümmerlandschaft, an eine Fluchtsituation oder eine Ausgrabungsstätte erinnert. Mittendrin scheint ein Tunnel in nicht einsehbare Tiefen zu führen. Es ist unklar, wozu er dient. Hier ist unsere Vorstellungskraft gefragt. Es war viel Arbeit. Aber die Anstrengungen haben sich gelohnt.“
Das Synagogenprojekt in Pulheim-Stommeln hat im Verlauf seiner inzwischen 25-jährigen Ausstellungsgeschichte mit zahlreichen künstlerischen Auseinandersetzungen zu einer Kultur der Erinnerung beigetragen und wird regional wie international mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.
Walid Raad ist Künstler und hat eine Professur für Kunst an der Cooper Union (New York, USA). Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören „The Atlas Group“, ein fünfzehnjähriges Projekt zur zeitgenössischen Geschichte des Libanon (1989-2004) und die aktuellen Langzeitprojekte „Scratching on Things I Could Disavow“ und „Sweet Talk.
Raad hatte Soloausstellungen im Louvre (Paris), im Museum of Modern Art (New York), in der Kunsthalle Zürich (Schweiz) und in der Whitechapel Art Gallery (London). Seine Werke wurden außerdem auf der Documenta 11 und 13 in Kassel gezeigt, auf der Biennale von Venedig , auf der Whitney Biennale 2000 und 2002 (New York), sowie in zahlreichen anderen Ausstellungsorten in Europa, dem Nahen Osten und Amerika.
Raad wurde mit dem vielen Preisen ausgezeichnet.
SITU ist ein interdisziplinär arbeitendes Projektstudio für Planung, Visualisierung und Raumanalyse, das 2005 gegründet wurde. Das Unternehmen mit Sitz in Brooklyn, New York, hat sich der Innovation in angewandter Forschung, Materialversuchen und Großkonstruktionen verschrieben. SITU sucht und erforscht in unterschiedlichsten Disziplinen Möglichkeiten, sozial und kulturell relevante Arbeiten zu schaffen, die Neuland in Kunst, Architektur und Design betreten. SITU gliedert sich in drei Abteilungen: ein Architektur- und Designbüro, eine auf digitale Produktionen spezialisierte Werkstatt und eine Forschungsabteilung, die sich interdisziplinär mit Raumfragen und -lösungen auseinandersetzt. Arbeiten von SITU wurden u.a. im Museum of Modern Art und im Guggenheim Museum, New York gezeigt.

Ausstellungsort: Synagoge Stommeln, Hauptstraße 85 a, Pulheim
Laufzeit: bis 25. September 2016
Öffnungszeiten: Freitag, 15-18 Uhr, Samstag, Sonntag 13-18 Uhr und nach Vereinbarung

Das Projekt von Walid Raad und SITU Studio wird von der Kunststiftung NRW und dem Landschaftsverband Rheinland gefördert.

Kontakt

Alte Kölner Straße 26
50259 Pulheim

Telefon: 02238 - 808-0
Telefax: 02238 - 808-345

www.pulheim.de
stadtpulheim@pulheim.de

Öffnungszeiten

Montag - Mittwoch
08.30 Uhr – 12.00 Uhr
14.00 Uhr – 16.00 Uhr

Donnerstag
08.30 Uhr – 12.00 Uhr
14.00 Uhr – 18.00 Uhr

Freitag
08.30 Uhr – 12.00 Uhr

Zusätzlich im Einwohnermeldeamt
Dienstag 16.00 Uhr – 18.00 Uhr
Donnerstag 18.00 Uhr – 19.00 Uhr


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