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Aktuelles

Guidelplatz-Projekt - Baubeginn im Frühjahr 2017

Informationen Gold-Kraemer-Stiftung

Provisorischer Parkplatz in Brauweiler
Parkscheibenpflicht
Der provisorisch angelegte Parkplatz in der Kaiser-Otto-Straße in Brauweiler kann seit zwei Wochen zum Abstellen von PKWs genutzt werden. Die Stadtverwaltung weist daraufhin, dass das Parken auf der Fläche zeitlich begrenzt ist. Es gilt Parkscheibenpflicht (Dauer zwei Stunden). Mit der Maßnahme soll das Dauerparken unterbunden werden.
Es gibt 44 Autoabstellplätze. Sie ersetzen die Flächen, die während der Bauphase der Gold-Kraemer-Stiftung auf dem Guidelplatz wegfallen werden. Die Oberfläche ist als wassergebundene Wegedecke ausgeführt worden. Eine Asphaltdeckschicht konnte nicht aufgetragen werden, weil Anforderungen an die Entwässerung erfüllt werden mussten.

Das Signal steht auf Grün!
Für das Guidelplatz-Projekt im Herzen von Brauweiler hat die Stadtverwaltung Pulheim der Bauherrin, der Gold-Kraemer-Stiftung, die Baugenehmigung erteilt. Errichtet werden sollen eine Tiefgarage und vier Gebäude. Mit den Bauarbeiten wird die Gold-Kraemer- Stiftung nach Auskunft eines Sprechers im Frühjahr 2017 beginnen. Zurzeit werden die Arbeiten ausgeschrieben. Mit einer Bauzeit von mehr als zwei Jahren muss gerechnet werden.
„Wir sind davon überzeugt, dass am Guidelplatz etwas Zukunftsweisendes für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Besucher des Abteiortes entstehen wird“, so Bürgermeister Frank Keppeler. Johannes Ruland, Vorstandsvorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung, zeigt sich zuversichtlich: „Die Stiftung freut sich darauf, in diesem Jahr mit dem Bau ihres inklusiven Wohn- und Kunstquartiers in Brauweiler zu beginnen. Die Baugenehmigung markiert das Ende eines langen Weges, den das Projekt in den letzten Jahren zurückgelegt hat. Der nun erfolgende Start ist aber nicht nur eine gute Nachricht für unsere Stiftung, sondern für alle, die das Projekt stets unterstützt haben und nicht zuletzt für alle Brauweiler Bürgerinnen und Bürger.“ Johannes Ruland hob besonders das Engagement des zuständigen Bauordnungsamtes der Stadt hervor. Dies habe, so Ruland, in allen Planungsphasen das Projekt immer konstruktiv begleitet. Wirkungsvoller Wegbereiter der Idee der Gold-Kraemer-Stiftung, so der Vorsitzende weiter, sei Dr. Karlheinz Gierden, durch dessen besonderes Engagement auch viele wichtige Partner für das Projekt gewonnen werden konnten.
Die Gold-Kraemer-Stiftung realisiert als Investor den Bau eines »Inklusiven Wohn- und Kunstquartiers«. Herzstück des Gebäudeensembles ist das Kunsthaus, in dem Künstler mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten können und professionelle Begleitung erfahren. Die Stiftung lädt ausdrücklich alle örtlichen Vereine, Gruppierungen und Initiativen zur konstruktiven Mitarbeit ein.
Stadt und Stiftung werden auch in der Bauphase die Bürgerinnen und Bürger durch regelmäßige Informationsveranstaltungen über die aktuellen Entwicklungen informieren, die es auch bereits in der Planungsphase mehrfach gegeben hat.
Die Gold-Kraemer-Stiftung beabsichtigt in der geänderten Konzeption die Hochbebauung innerhalb von vier Baufeldern umzusetzen. Am westlichen Rand des Guidelplatzes befinden sich zwei Solitärbauten (Haus 1 und 2), die eine Gasse zur Langgasse bilden. Haus 3 ist der Kopfbau im Anschluss an die bereits stehenden Guidel-Arkaden. Den nördlichen Abschluss der Platzfläche bildet das langgestreckte Gebäude 4 gegenüber der Guidel-Arkade.
Entstehen werden insgesamt 37 Wohnungen, acht Ladenlokale und ein Kunsthaus sowie eine Tiefgarage mit etwa 80 privaten Stellplätzen für die Bewohner und Nutzer der Gebäude. Die Zufahrt ist von der Kaiser-Otto-Straße aus vorgesehen.
Auf 330 Quadratmetern werden Künstlerwerkstätten entstehen. Ein 50 Quadratmeter großer Musikraum ist in Haus 2 vorgesehen. Neben Lagerflächen sind dort zehn Appartements geplant. In den anderen beiden Gebäuden werden frei vermietbare, barrierefreie Wohnungen und Gastronomie (Haus 1) und Ladenlokale entstehen.
Auf den Baufeldern 5 und 6 wird die Gold-Kraemer-Stiftung keine Häuser errichten. Diese Grundstücke wurden an die Stadt Pulheim zurückgegeben. Die Zu- und Ausfahrten der Tiefgarage in der Kaiser-Otto-Straße werden – im Vergleich zur bisherigen Planung - vom Nachbargrundstück abgerückt. Der Stadt Pulheim wird die Möglichkeit eingeräumt, zu einem späteren Zeitpunkt über die Zufahrt der Tiefgarage der Stiftung eine weitere Tiefgarage unter dem angrenzenden städtischen Eigentumsbereich anbinden zu können.
Der Guidelplatz soll ausgebaut und einheitlich gestaltet werden. Die Platzgestaltung wird über die Ehrenfriedstraße hinweg soweit wie möglich an das Prälatur-Gebäude der ehemaligen Abtei herangeführt. Die Belange des Denkmalschutzes werden berücksichtigt. Der Platzgestaltung liegt die »Gestaltungsvariante 5« des Stadtplanungsbüros Atelier Fritschi und Stahl zugrunde.
Der Bau des an dieser Stelle vorgesehenen provisorischen Parkplatzes hatte sich zunächst etwas verzögert. Dort stehen mittlerweile 44 provisorische Autoabstellplätze zur Verfügung. Sie ersetzen die Flächen, die in der Bauphase auf dem Guidelplatz wegfallen. Zur Ehrenfriedstraße ist die Fläche begrünt. Die Oberfläche wurde mit Mineralbeton versehen. Eine Asphaltdeckschicht konnte nicht aufgetragen werden, weil Anforderungen an die Entwässerung erfüllt werden mussten. Nach der Beendigung der Bauarbeiten auf dem Guidelplatz durch die Gold-Kraemer-Stiftung wird dieser Parkplatz wieder aufgegeben und es werden dort Gebäude errichtet. Bis dahin soll eine endgültige Lösung zur Schaffung von öffentlichen Stellplätzen im Kernbereich von Brauweiler gefunden werden.
Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung vom 17. Dezember 2013 das veränderte Bebauungskonzept für den Bereich des Guidelplatzes und der neuen Verbindung zur Kaiser-Otto-Straße in Brauweiler beschlossen. Die Umsetzung machte detaillierte Anpassungen der vertraglichen Vereinbarungen zwischen der Gold-Kraemer-Stiftung und der Stadt notwendig. In seinen Sitzungen am 13. Mai und 4. November 2014 hatte sich der Stadtrat erneut mit der Neugestaltung des Guidelplatzes befasst und den abschließenden Vertragsdetails zugestimmt. In Bezug auf die Ehrenfriedstraße haben zahlreiche Verhandlungen und hilfreiche Unterstützungsmaßnahmen zur Lösung geführt. In Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßenbau sowie der Denkmalbehörde des Landschaftsverbandes Rheinland haben der Bürgermeister und die Stadtverwaltung die von der Stiftung gewünschte Platzerweiterung über die Straße bis zum Prälatur-Gebäude erörtert und sich über mögliche Planungsansätze ausgetauscht. Dazu war es notwendig geworden, dass sich auch der Rhein-Erft-Kreis beteiligte. Ziel war die Herabstufung der Ehrenfriedstraße von einer Landesstraße zu einer Kreisstraße. Nach einem Gespräch beim Verkehrsministerium in Düsseldorf am 10. November 2011 konnte der Rhein-Erft-Kreis die Ehrenfriedstraße und die Mathildenstraße am 1. Juli 2013 vom Land in die eigene Baulast übernehmen.
Zu weiteren Verzögerungen war es außerdem gekommen, weil gegen den von der Stadt erlassenen Bauvorbescheid Klage erhoben wurde, die am 26. Juni 2013 vor dem Verwaltungsgericht in Köln verhandelt wurde. Zuvor geführte Einigungsgespräche mit den Klägern auf Rücknahme der Klage hatten zu keinem Ergebnis geführt. Das Verwaltungsgericht Köln hat festgestellt, dass der für die Errichtung von Wohn- und Geschäftshäusern und einer Tiefgarage im Zentrum von Brauweiler erteilte Bauvorbescheid rechtswidrig ist. Dies begründete das Gericht damit, dass das von der Verwaltung beauftragte Lärmschutzgutachten insbesondere im Hinblick auf die nächtliche Nutzung der öffentlichen Stellplätze in der Tiefgarage Fragen offen lasse.
Unabhängig vom zunächst angestrengten Berufungsverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Münster hat die Gold-Kraemer-Stiftung ihre Gespräche mit der Stadtverwaltung fortgeführt und Lösungen für die Umsetzung des Guidelplatz-Projektes unter Berücksichtigung der Hinweise und Verbesserungsvorschläge des Verwaltungsgerichtes Köln erarbeitet.

Archäologische Sicherungsmaßnahmen
Herstellung des provisorischen Parkplatzes verzögert sich
Das Amt für Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) hat der Stadtverwaltung Pulheim mitgeteilt, dass die Abbrucharbeiten in der Kaiser-Otto-Straße und der Ehrenfriedstraße in Brauweiler mit Erreichen der Fundamente und Bodenplatten unter Aufsicht und Weisung einer archäologischen Fachfirma stattzufinden haben, weil damit gerechnet wird, dass beim Entfernen der Fundamente Bodendenkmäler aufgedeckt werden. Einschlägig ist in diesem Zusammenhang § 29 DSchG (Denkmalschutzgesetz) NRW. Danach unterliegen u.a. vermutete Bodendenkmäler bei deren Veränderung oder Beseitigung einer Verpflichtung zur vorherigen wissenschaftlichen Untersuchung, Bergung und Dokumentation, verbunden mit einer Kostenübernahme durch den Bauherren (Verursacher). Die Arbeiten sind daraufhin vorübergehend eingestellt worden.
Mit der Durchführung der archäologischen Sicherungsmaßnahmen wird die Stadtverwaltung eine Fachfirma beauftragen. Die Vergabe dieser Leistungen wird derzeit vorbereitet. Die Kosten trägt die Stadt. Sie wird die zu erwartenden Bodendenkmäler durch eine Fachfirma untersuchen und dokumentieren lassen.
Die Abrissarbeiten sind bislang zügig und ohne Probleme vorangeschritten. Weil die Stadtverwaltung die Abbrucharbeiten frühzeitig beauftragt hat, stellen die archäologischen Untersuchungen für den weiteren Fortgang der Baumaßnahmen kein Problem dar. Auch wenn sich die Herstellung des provisorischen Parkplatzes verzögert - der zeitliche Umfang der Verzögerung ist abhängig von Umfang der Erdeingriffe und von der archäologischen Situation – verbleibt bis zum Baubeginn auf dem Guidelplatz genügend Zeit. Dies ist auch in der Bürgerversammlung am 2. Juli in der Abtei thematisiert worden.
Die Grundstücke liegen gegenüber der Abtei innerhalb des historischen Ortskerns von Brauweiler, der erstmalig 1052 urkundlich erwähnt wird. Ausschnitte aus der Tranchotkarte von 1807 mit der Lage der aktuellen Baustelle zeigen dort eine größere Hofanlage.
Die archäologischen Untersuchungen in den Jahren 2001, 2005 und 2010 im Bereich des Guidelplatzes und zwischen der Kaiser-Otto-Straße 4 und 8 lieferten bereits neue Erkenntnisse zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Topografie von Brauweiler. Auf historischen Karten des 19. Jahrhundert ist zu sehen, dass sich in der Neuzeit die Bebauung entlang der Ehrenfriedstraße und der Bernhardstraße orientiert, wobei in den rückwärtigen Parzellen die Wirtschaftsbereiche gelegen haben. Die archäologischen Untersuchungen machen deutlich, dass im Mittelalter die Bebauung zwischen Ehrenfriedstraße und Langgasse lag und sich nicht an Straßenzügen orientierte. Dies bestätigen die Untersuchungen in der Ehrenfriedstraße in Höhe des Guidelplatzes, bei denen die Keller der Häuser Lohscheider und Bücker freigelegt wurden, die 1959 und 1988 abgerissen worden sind.
Im Zuge der Untersuchungen in der Kaiser-Otto-Straße, die unmittelbar an die Grundstücke der jetzt abgerissenen Gebäude grenzen, wurden mehrere hoch- und spätmittelalterliche (11. bis 15. Jahrhundert) Erdkeller, neuzeitliche (16. bis 19.Jahrhundert) Gebäudefundamente sowie mit umfangreichen Fundmaterial verfüllte Abfallgruben gefunden. Diese archäologischen Befunde grenzen direkt bis an die noch nicht untersuchten Grundstücke in der Kaiser-Otto-Straße und belegen, dass sie sich hier fortsetzen.
Nach Ansicht der Denkmalpfleger ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich im Bereich der Grundstücke Kaiser-Otto-Straße 2, 2a, und 4 sowie Ehrenfriedstraße 34 und 36 neben den Kellern und Fundamenten der abgerissenen Häuser noch mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde erhalten haben.
Im Zuge der Abrissarbeiten der Kellerwände und –sohlen sind bereits in den Baugruben archäologische Strukturen, ältere Bauphasen, ältere Erdkeller erkennbar, die dokumentiert werden müssen. Eine archäologische Begleitung der Erdarbeiten ist daher erforderlich.

Gesamtkonzept für Brauweiler beschlossen
Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Pulheim beschlossen, ein Gesamtkonzept für die Ortsmitte von Brauweiler zu entwickeln. Die Verwaltung wird es gemeinsam mit Bürgern und Geschäftsleuten erarbeiten. Dazu gehören die Themen Verkehr, Parken, Einzelhandel, Städtebau und die geplante Bebauung des Guidelplatzes. Einzelne Themen sollen in den jeweiligen Fachausschüssen diskutiert und behandelt werden.

Bürgerinformationsveranstaltung am 2. Juli 2015
Die Stadtverwaltung Pulheim hat zusammen mit der Gold-Kraemer-Stiftung als Bauherrin interessierte Bürgerinnen und Bürger zur zweiten Informationsveranstaltung über die Entwicklung der Infrastruktur für den Brauweiler Ortskern und das Projekt eines inklusiven Kunst- und Wohnquartiers auf dem Guidelplatz eingeladen. Die Veranstaltung hat am Donnerstag, 02. Juli, im Gierden-Saal der Abtei Brauweiler stattgefunden. Stadt und Stiftung sind damit dem insbesondere in der Bürgerinformationsveranstaltung am 15. Januar 2015 geäußerten Wunsch nachgekommen, regelmäßig über den Fortgang der Planungen für das Zentrum von Brauweiler zu informieren.
Mit den Bauarbeiten auf dem Guidelplatz wird die Gold-Kraemer- Stiftung nach Auskunft ihres Architekten Ralf Hatzmann Mitte 2016 beginnen. In der zweiten Bürgerversammlung stellte Hatzmann den Zeitplan vor. Ende 2015 wird der Bauantrag gestellt. Anfang 2016 werden die Arbeiten ausgeschrieben. Mit einer Bauzeit von mehr als zwei Jahren muss gerechnet werden.
Der Technische Beigeordnete Martin Höschen teilte mit, dass es erste Überlegungen gibt, für die wegfallenden Tiefgaragenplätze unter dem Guidelplatz unter dem Parkplatz des Landschaftsverbandes eine neue Tiefgarage zu bauen. Eine Parkpalette ist dort aus Gründen des Denkmalschutzes nicht möglich. Der Parkplatz ist 130 Meter von der Ortsmitte entfernt. Bei den anderen infrage kommenden Flächen auf dem ehemaligen Kinogelände in der Ehrenfriedstraße oder auf einer Wiese hinter der Immunitätsmauer des LVR in der Mathildenstraße sieht Höschen Probleme bei der Umsetzung. Für den Abriss der Häuserzeile in der Kaiser-Otto-Straße 2-4 und in der Ehrenfriedstraße 34-36 müssen nach Auskunft von Bürgermeister Frank Keppeler die Sommerferien genutzt werden. Dort entstehen 44 provisorische Autoabstellplätze. Sie ersetzen die Flächen, die in der Bauphase auf dem Guidelplatz wegfallen.

Gebäudeabriss in der Kaiser-Otto-Straße und in der Ehrenfriedstraße
Der im Zusammenhang mit der Baumaßnahme der Gold-Kraemer-Stiftung auf dem Guidelplatz in Brauweiler vorgesehene Abriss mehrerer städtischer Gebäude in der Kaiser-Otto-Straße 2 bis 4 (gegenüber der Filiale der Kreissparkasse) und in der Ehrenfriedstraße 34 bis 36 hat begonnen. Am Montag, 29. Juni, sind die Arbeiten aufgenommen worden. Ein Bauzaun wurde aufgestellt und die Baustelle ist eingerichtet worden. Zunächst werden die Häuser entkernt. Die Heizungen, Sanitäreinrichtungen, Fußbodenbeläge, Fenster und Türen usw. werden ausgebaut und separat entsorgt. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Freitag, 10. Juli, abgewickelt. Anschließend werden die eigentlichen Abrissarbeiten aufgenommen. Die Fachfirma wird sich vom Parkplatz in Richtung Ehrenfriedstraße vorarbeiten (von Westen nach Osten). Ab Montag, 13. Juli, werden zunächst das Einfamilienhaus und die ehemalige Bäckerei abgerissen. Eine Woche später, am Montag, 20. Juli, starten die Arbeiten in der Ehrenfriedstraße Nr. 34 + 36 mit dem Abriss der Dächer und Obergeschosse. Dafür wird die Ehrenfriedstraße eine Woche halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Ampelanlage geregelt. Der Gehweg auf der westlichen Seite der Ehrenfriedstraße wird für die Dauer der Abrissarbeiten in diesem Bereich ebenfalls gesperrt. Ab Montag, 27. Juli, werden die Arbeiten im Erdgeschoss und in den Kellern fortgesetzt. Zum Schutz der Passanten und der umstehenden Gebäude werden Staubschutzplanen am Bauzaun angebracht. Wegen der Abfuhr der Abrissmaterialien muss mit erheblichem LKW-Verkehr gerechnet werden.
Ein Teil des provisorischen Parkplatzes zwischen Guidelplatz und Kaiser-Otto-Straße wird zum Abstellen von Baufahrzeugen gebraucht und steht als Parkplatz nicht zur Verfügung.
Im Anschluss an die Abbrucharbeiten werden die Keller verfüllt. Nach den archäologischen Untersuchungen, durch die eine zeitlich Verzögerung eingetreten ist, soll der Auftrag für den Bau des provisorischen Parkplatzes vergeben werden. Wann mit der Errichtung der 44 provisorischen Stellplätze begonnen wird, steht noch nicht fest. Die Bauzeit beträgt ca. zwei Wochen. Zur Ehrenfriedstraße wird der Parkplatz begrünt. Die Oberfläche wird mit Mineralbeton versehen. Eine Asphaltdeckschicht kann nicht aufgetragen werden, weil Anforderungen an die Entwässerung erfüllt werden müssten.
Nach der Beendigung der Bauarbeiten auf dem Guidelplatz durch die Gold-Krämer-Stiftung wird dieser Parkplatz wieder aufgegeben und es werden dort Gebäude errichtet. Bis dahin soll eine endgültige Lösung zur Schaffung von öffentlichen Stellplätzen im Kernbereich von Brauweiler gefunden werden.

Bürgerinformationsveranstaltung am 15. Januar 2015
Vor über 300 interessierten Bürgerinnen und Bürgern informierten am Donnerstag, 15. Januar, die Stadt Pulheim und die Gold-Kraemer-Stiftung im Gierden-Saal der Abtei Brauweiler über das Guidelplatz-Projekt. Die Gold-Kraemer-Stiftung plant dort als Investor den Bau eines »Inklusiven Wohn- und Kunstquartiers«. Bürgermeister Frank Keppeler, Vorstandsvorsitzender Johannes Ruland, Staatsminister a. D. Harry K. Voigtsberger, Architekt Ralph Hatzmann und der Technische Beigeordnete Martin Höschen stellten die Planungen im Detail vor. Die Teilnehmer der Bürgerversammlung hatten im Anschluss die Gelegenheit, Fragen an die Stadt und die Stiftung zu stellen. Insbesondere die Entstehung eines Kunst- und Kulturzentrums, in dem sowohl Künstler mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten können als auch alle örtlichen Vereine, Gruppierungen und Initiativen zur konstruktiven Mitarbeit eingeladen sind, fand große Zustimmung in der Bevölkerung.
„Wir sind davon überzeugt, dass am Guidelplatz etwas Zukunftsweisendes für die Bürger und die Besucher des Abteiortes entstehen wird“, so der Bürgermeister. Johannes Ruland zeigte sich zuversichtlich: „Für die Stiftung bedeutet dieses Projekt einen weiteren Meilenstein zur Erreichung unserer Ziele, inklusive gesellschaftliche Veränderungsprozesse im Ortszentrum mitzugestalten.“
Die Gold-Kraemer-Stiftung beabsichtigt in der geänderten Konzeption die Hochbebauung der Baufelder 1, 2, 3 und 4 (alt 5) umzusetzen. Die Häuser 1 und 2 sind die Kopfbauten am westlichen Rand des Guidelplatzes. Haus 3 ist der Kopfbau im Anschluss an die bereits stehenden Guidel-Arkaden. Gebäude 4 ist das Haus gegenüber der Guidel-Arkaden auf der nördlichen Seite der Platzfläche.
Entstehen werden insgesamt 37 Wohnungen, acht Ladenlokale und ein Kunsthaus sowie eine Tiefgarage mit etwa 80 Stellplätzen. Die Zufahrt ist von der Kaiser-Otto-Straße aus vorgesehen. Harry Voigtsberger, ehemaliger Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland, stellte das Kunsthaus in Gebäude 3 als „das Herzstück“ des gesamten Projektes vor. Auf 310 Quadratmetern werden dort Künstlerwerkstätten entstehen. Ein 50 Quadratmeter großes Atelier ist in Haus 2 vorgesehen. Neben Lagerflächen sind dort elf Apartments geplant. In den anderen beiden Gebäuden werden frei vermietbare, barrierefreie Wohnungen und Gastronomie (Haus 1) und Ladenlokale entstehen. Johannes Ruland unterstrich, dass die Gold-Kraemer-Stiftung zusammen mit dem Architekten die neuen Pläne nun umgehend im Detail überarbeiten werde, so dass der Bauantrag schnellstmöglich eingereicht werden könne. Die Stadtverwaltung behandle das Bauprojekt der Gold-Kraemer-Stiftung mit hoher Priorität, erklärte der Bürgermeister.
Auf den Baufeldern 5 und 6 wird die Gold-Kraemer-Stiftung keine Häuser errichten. Diese Grundstücke werden an die Stadt Pulheim zurückgegeben. Die Zu- und Ausfahrten der Tiefgarage in der Kaiser-Otto-Straße werden – im Vergleich zur bisherigen Planung - vom Nachbargrundstück abgerückt. Der Stadt Pulheim wird die Möglichkeit eingeräumt, zu einem späteren Zeitpunkt über die Zufahrt der Tiefgarage der Stiftung eine weitere Tiefgarage unter dem angrenzenden städtischen Eigentumsbereich anbinden zu können.
Sorge äußerten die Bürger und Geschäftsleute hinsichtlich der zukünftigen Parkflächen. Derzeit stellt die Gold-Kraemer-Stiftung auf dem Guidelplatz bis zum Baubeginn provisorisch kostenlos Parkflächen zur Verfügung. Bürgermeister Frank Keppeler machte deutlich, dass sich die Stadtverwaltung bereits intensiv mit diesem Thema beschäftige und nach Lösungen suche. Bevor die Gold-Kraemer-Stiftung mit der Baumaßnahme beginnt, sollen im Zentrum von Brauweiler provisorische Stellplätze entstehen. Möglich ist dies durch den Abriss mehrerer städtischer Gebäude entlang der Kaiser-Otto-Straße gegenüber der Kreissparkassenfiliale sowie durch das von der Gold-Kraemer-Stiftung zurückgegebene Baufeld. Mit dem Abbruch der Gebäude soll die Kaiser-Otto-Straße zudem eine Verbreiterung erfahren.
Der Guidelplatz soll ausgebaut und einheitlich gestaltet werden. Die Platzgestaltung wird über die Ehrenfriedstraße hinweg soweit wie möglich an das Prälatur-Gebäude der ehemaligen Abtei herangeführt. Die Belange des Denkmalschutzes werden berücksichtigt. Der Platzgestaltung liegt die »Gestaltungsvariante 5« des Stadtplanungsbüros Atelier Fritschi und Stahl zugrunde.
Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung vom 17. Dezember 2013 das veränderte Bebauungskonzept für den Bereich des Guidelplatzes und der neuen Verbindung zur Kaiser-Otto-Straße in Brauweiler beschlossen. Die Umsetzung machte detaillierte Anpassungen der vertraglichen Vereinbarungen zwischen Gold-Kraemer-Stiftung und Stadt notwendig. Diese Anpassungsarbeiten haben sich als komplexer und langwieriger herausgestellt, als beide Seiten dies ursprünglich angenommen hatten. Sie sind nun erfolgreich abgeschlossen. In seinen Sitzungen vom 13. Mai und 4. November 2014 hatte sich der Stadtrat erneut mit der Neugestaltung des Guidelplatzes befasst und den abschließenden Vertragsdetails zugestimmt. In Bezug auf die Ehrenfriedstraße haben zahlreiche Verhandlungen und hilfreiche Unterstützungsmaßnahmen zur Lösung geführt. In Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßenbau sowie der Denkmalbehörde des Landschaftsverbandes Rheinland haben der Bürgermeister und die Stadtverwaltung die von der Stiftung gewünschte Platzerweiterung über die Straße bis zum Prälatur-Gebäude erörtert und sich über mögliche Planungsansätze ausgetauscht. Dazu war es notwendig geworden, dass sich auch der Rhein-Erft-Kreis beteiligte. Ziel war die Herabstufung der Ehrenfriedstraße von einer Landesstraße zu einer Kreisstraße. Nach einem Gespräch beim Verkehrsministerium in Düsseldorf am 10. November 2011 konnte der Rhein-Erft-Kreis die Ehrenfriedstraße und die Mathildenstraße am 1. Juli 2013 vom Land in die eigene Baulast übernehmen.
Zu weiteren Verzögerungen war es außerdem gekommen, weil gegen den von der Stadt erlassenen Bauvorbescheid Klage erhoben wurde, die am 26. Juni 2013 vor dem Verwaltungsgericht in Köln verhandelt wurde. Zuvor geführte Einigungsgespräche mit den Klägern auf Rücknahme der Klage hatten zu keinem Ergebnis geführt. Das Verwaltungsgericht Köln hat dann festgestellt, dass der für die Errichtung von Wohn- und Geschäftshäusern und einer Tiefgarage im Zentrum von Brauweiler erteilte Bauvorbescheid rechtswidrig ist. Dies begründete das Gericht damit, dass das von der Verwaltung beauftragte Lärmschutzgutachten insbesondere im Hinblick auf die nächtliche Nutzung der Tiefgarage Fragen offen lasse.
Unabhängig vom zunächst angestrengten Berufungsverfahrens vor dem Oberverwaltungsgericht Münster haben die Gold-Kraemer-Stiftung und die Stadtverwaltung ihre Gespräche stets fortgeführt und die jetzt vorliegenden Lösungen für die Umsetzung des Guidelplatz-Projektes unter Berücksichtigung der Hinweise und Verbesserungsvorschläge des Verwaltungsgerichtes Köln erarbeitet.

Aktuelle Planungen und Ansichten des Architekten Ralf Hatzmann

Hallenbad in der Aquarena Pulheim geschlosssen
Sauna ist geöffnet

Die Bäderlandschaft Aquarena ist zum Beginn des Jahres eröffnet worden. Sie wird sehr gut angenommen. Zur Durchführung von Reparaturarbeiten (Revisionszeit) wird das Hallenbad von Heiligabend, 24. Dezember (letzter Badetag), bis Ende Januar 2017, geschlossen. Es werden Mängel beseitigt, die im laufenden Betrieb nicht behoben werden können. Die Becken müssen geleert werden. Der Saunabetrieb läuft in dieser Zeit weiter. Hier macht sich die Verwaltung zurzeit Gedanken, wie die Sauna besser vermarktet werden kann. Der Vorschlag, einen Frauensaunatag einzurichten, ist bereits – zunächst versuchsweise – umgesetzt worden. Er findet einmal wöchentlich montags statt. Sollte sich das Angebot bewähren und das Interesse in der Damenwelt groß sein, soll der Frauensaunatag zu einer festen Einrichtung werden. Außerdem kann die schöne Saunalandschaft zurzeit vier Stunden zum Preis von drei Stunden genutzt werden.

Einbringung des städtischen Haushaltes
Einsparungen und leichte Steuererhöhungen

Bürgermeister Frank Keppeler und Kämmerer Jens Batist haben in der Ratssitzung am Dienstag, 8. November, den zweiten Doppelhaushalt eingebracht. Er gilt für die Jahre 2017 und 2018.
Der Haushalt 2017 sieht 149.467.310 Euro an Einnahmen (Erträgen) und 152.225.970 Euro an Ausgaben vor. Das Defizit in Höhe von 2.758.660 Euro gleicht der Kämmerer mit Geld aus der Ausgleichs- und Allgemeinen Rücklage aus. Deshalb muss der Haushalt für 2017 von der Aufsichtsbehörde genehmigt werden. Der Überschuss für 2018 wird auf rd. 1,4 Millionen Euro geschätzt. Bei der Einkommenssteuer rechnet die Kämmerei mit 35,37 Millionen Euro und bei der Gewerbesteuer mit 20,3 Millionen Euro Einnahmen.
Die Verwaltung schlägt dem Rat vor, die Grundsteuer A und B, die Gewerbesteuer und die Hundesteuer leicht zu erhöhen und zusätzlich eine Steuer auf Vergnügungen sexueller Art zu erheben. Die Hundesteuer wird von 75 Euro auf 90 Euro für den ersten Hund steigen. Die Erhöhungen auf 300 Prozenztpunkte für die Grundsteuer A, 565% für die Grundsteuer B und 485% für die Gewerbesteuer sind maßvoll. Wichtiges Signal: Die Stadt bleibt mit der Grundsteuer B und der Gewerbesteuer unter dem Durchschnitt aller Städte im Rhein-Erft-Kreis.
Das strukturelle Defizit für das Jahr 2013 betrug sechs Millionen Euro. Diese Summe stellt die Orientierungsgröße für die anstehenden Konsolidierungsmaßnahmen dar.
In der Ratssitzung am 5. Mai 2015 ist der Beschluss gefasst worden, ein umfassendes Projekt zur Haushaltskonsolidierung unter Einbeziehung der gesamten Stadtverwaltung mit externer Unterstützung durch die GPA NRW durchzuführen. Ziel ist es, den Haushalt der Stadt Pulheim nachhaltig zu entlasten.
Die Gemeindeprüfungsanstalt (GPA NRW) hat sämtliche Produkte und Leistungen der Stadtverwaltung Pulheim auf den Prüfstand gestellt. Die Ergebnisse liegen vor. Einsparmöglichkeiten werden aufgezeigt. Selbst wenn sie alle ausgeschöpft werden, reichen sie nicht aus, um den Haushalt auszugleichen.
Die GPA schlägt insgesamt 88 Einzelmaßnahmen mit einem Konsolidierungsvolumen von rund 2,8 Millionen Euro vor. Danach kann die Stadt Vorschläge mit einem Volumen von 442.560 Euro kurzfristig umsetzen. Vorschläge mit einem Volumen von 1.129.660 Euro können mittelfristig abgearbeitet werden und Vorschläge mit einem Volumen von 1.214.860 Euro können langfristig erledigt werden. Es verbleibt jedoch eine Lücke, die nach Empfehlung der GPA durch Steuererhöhungen geschlossen werden soll.
Die Grundsteuer B belastet grundsätzlich alle Einwohner, die Grundstückseigentümer unmittelbar und über die Nebenkostenabrechnung die Mieter. Weil die Stadt Pulheim ihren Einwohnern einen vergleichsweise hohen Wohn- und Lebensstandard bietet, so die GPA, sei eine Erhöhung der Grundsteuer B gerechtfertigt. Letztmalig ist der Hebesatz am 1. Januar 2011 von 401% auf 420% angehoben worden. Ausgehend vom aktuellen Aufkommen der Grundsteuer B kann die Stadt Pulheim durch eine Erhöhung des Hebesatzes einen Mehrertrag von 2,9 Millionen Euro erzielen. Bezogen auf die Anzahl der Grundsteuer B Fälle stellt dies eine Erhöhung von rund 138 Euro pro Haushalt und Jahr oder rund 11,50 Euro pro Haushalt und Monat. dar. Durch die gleichzeitige Anpassung der Steuersätze für die Gewerbesteuer und die Grundsteuer A kann die Stadt Pulheim Mehrerträge in Höhe von insgesamt 4,6 Millionen Euro erzielen.
Für neue Bauprojekte kalkuliert die Kämmerei für das Jahr 2017 rund 10,73 Millionen Euro und für das Jahr 2018 10,57 Millionen Euro ein. Bezogen auf das Jahr 2017 werden 35,7 Millionen Euro für Löhne und Gehälter ausgegeben, rund 25,33 Millionen Euro für die Kreisumlage.

Kindertagesstätten-Platzvergabe über das Internet
Online-Vormerksystem „Kita-Navigator“ nutzen

Auch für das Kindergartenjahr 2017/ 2018 erfolgt das Anmeldeverfahren für die Aufnahme von Kindern in Kindertagesstätten auf der Online-Plattform „Kita-Navigator“ https://pulheim.kita-navigator.org. Damit steht den Eltern ein Online-Vormerksystem für Betreuungsplätze in allen Pulheimer Kindertagesstätten zur Verfügung.
Alle Informationen zum Kita-Navigator sind in einem Flyer enthalten. Die Flyer liegen in allen Kindertagesstätten und im Rathaus aus. Das System bietet die Möglichkeit, sich Online über das Angebot der Kindertageseinrichtungen zu informieren. Zahlreiche individuelle Auswahlkriterien erleichtern eine zielgenaue Suche, den Vergleich und die Entscheidung über eine oder mehrere Einrichtungen.
Die Vormerkung für einen Kita-Platz erfolgt durch die Eltern von zu Hause aus und kann auch für spätere Jahre ab der Geburt eines Kindes vorgenommen werden. Für Eltern, die über keinen Zugang zum Internet verfügen, besteht die Möglichkeit der Anmeldung in einer Kindertagesstätte oder im Jugendamt. Es werden nur die Kinder für eine Platzvergabe berücksichtigt, die im Kita-Navigator erfasst sind.
Für das Anmeldeverfahren zum Kindergartenjahr 2017/2018 gelten folgende Termine, die mit allen 29 Kindertagesstätten verbindlich vereinbart worden sind:
Der Online-Anmeldezeitraum für die Vormerkung von Kita-Plätzen endet am Freitag,
11. November 2016. Bis zu diesem Datum müssen alle Vormerkungen für die Wunscheinrichtungen von den Eltern online im Kita-Navigator vorliegen. Am Freitag,
9. Dezember, werden die Platzzusagen (je nach Wunsch per Mail oder mit der Post)
von den Kindertagesstätten verschickt. Es werden keine Absagen versandt. Die Eltern müssen bis Mittwoch, 11.Januar 2017, die Kita darüber informieren, ob sie den angebotenen Platz annehmen. Im Anschluss soll zeitnah der Termin für die Unterzeichnung des Betreuungsvertrages vereinbart werden. Das Nachrückverfahren für die Vergabe noch offener Plätze soll bis Freitag, 3. Februar 2017, abgeschlossen werden. Für die Kinder, die bis zum 15. Februar 2017, keinen Platz erhalten haben, kümmert sich das Jugendamt um die Vermittlung eines Betreuungsplatzes.

Informationen erteilt das Jugendamt der Stadtverwaltung Pulheim
Alte Kölner Str. 26, Rathauscenter, 50259 Pulheim:
Jane Kliesow, Tel.: 02238/808302, Mail: jane.kliesow@pulheim.de
Kathrin Bohnen, Tel.: 02238/808315, Mail: kathrin.bohnen@pulheim.de
Daria Quotschalla, Tel.: 02238/808304, Mail: daria.quotschalla@pulheim.de
Silke Brandt, Tel.: 02238/808304, Mail: silke.brandt@pulheim.de

Neue Kindertagesstätte Am Wäldchen in Pulheim
Inbetriebnahme im Februar 2017

Die neue Kindertagesstätte Am Wäldchen in Pulheim soll nach dem aktuellen Bauzeitenplan an die Nutzer am 15. Februar 2017 übergeben werden. Der Betreiber und die Eltern werden über die verspätete Übergabe informiert. Mehrere Gewerke mussten neu beauftragt werden. Hinzu gekommen ist, dass einzelne Bieter nicht mit einer Beauftragung gerechnet haben und andere Verpflichtungen eingegangen sind. Die Fachplaner mussten daher die Vertragstermine neu verhandeln und mit den Firmen Gespräche zur Umsetzung führen. Ein neuer Bauzeitenplan ist aufgestellt worden.
Eine Teilinbetriebnahme des Gebäudes zu einem früheren Zeitpunkt als Februar 2017 ist aus Gründen des Brandschutzes nicht möglich.
Das Jugendamt hat für alle betroffenen Eltern ein Service-Telefon eingerichtet, das zunächst für eine Woche zu den üblichen Bürozeiten durchgängig besetzt ist. Hier können sich Eltern melden, die auf Grund der verspäteten Eröffnung der Kita am Wäldchen Betreuungsprobleme haben. Die konkreten Bedarfe werden von Mitarbeiterinnen aufgenommen, Telefon 02238/ 808 622. Alternativ kann die Service E-Mail Adresse genutzt werden. Wichtig ist, dass die Eltern ihre Kontaktdaten hinterlassen und möglichst konkret ihre Bedarfe benennen, E.Mail Service-kita-navigator@pulheim.de

Aus ehemaliger Kaufringfiliale wird Pulheim-City - Erste Baumaßnahmen beginnen

Rund um die ehemalige Kaufring-Filiale im Zentrum von Pulheim tut sich was. Der Investor, die Bernd-Reiter-Gruppe aus Köln, hat mit der Baustelleneinrichtung und den ersten Baumaßnahmen begonnen. Mitte März ist auf der Farehamstraße ein Bauzaun errichtet worden. Im Bauzaun gibt es ein Tor, durch das Anlieferungs- und Baufahrzeuge von der Farehamstraße in den abgesperrten Bereich über die nach Norden (Richtung Sinnersdorf) führende Fahrspur (Richtung Sinnersdorf) zurücksetzen können. Falls es dadurch zu Beeinträchtigungen im Verkehrsablauf kommen sollte, wird dies rechtzeitig bekannt gegeben.
Ein Gerüst umgibt die Fassade. Teile des Gebäudes sind bereits hinter einem Sichtschutz verschwunden. Bald wird mit dem Ausbau der Fenster begonnen und die Bleiverkleidung des Daches wird abgenommen. Anschließend werden Antennen und Schornsteine entfernt und die Fassade gedämmt.
Ende Mai wird ein zweiter Bauzaun in der Fußgängerzone Auf dem Driesch aufgestellt. Dafür werden Fahrradständer, Müllgefäße, Straßenlaternen, eine Litfaßsäule und zwei Hochbeete abgebaut. Bäume werden durch sogenannte Einhausungen geschützt. Die Straßenlaternen werden durch Leuchten am oberen Rand des Bauzauns ersetzt.
Nach intensiver Ausarbeitung und Vorgesprächen hat die Bernd-Reiter-Gruppe als Investor im vergangenen Jahr einen Antrag auf Umnutzung der ehemaligen Kaufring-Filiale in der Fußgängerzone Auf dem Driesch in Pulheim bei der Stadtverwaltung eingereicht. Der Antrag sieht 3.000 Quadratmeter Einzelhandel, 1.100 Quadratmeter Büros und Praxen, 2.600 Quadratmeter Wohnen (25 Wohnungen) und 95 bewirtschaftete Stellplätze (unverändert) vor. Einen neuen Namen wird das Gebäude ebenfalls haben: Pulheim-City!
Für die Umnutzung sind zahlreiche technische Änderungen wie z.B. die Verlagerung der Heiz- und Lüftungszentrale notwendig. Hinzu kommen neue Aufzüge und Treppenhäuser mit entsprechenden Fluchtwegen. Aktuelle Brandmeldetechnik und eine CO-Warnmeldeanlange in der Tiefgarage sorgen für eine verbesserte Sicherheit.
Durch die Anpassung der Außenhülle an das Nutzungskonzept werden drei Ladenlokale in einer Größenordnung von 430, 700 und 980 Quadratmeter reine Verkaufsfläche mit Ausrichtung „Auf dem Driesch“ entstehen.
Zwei neue Lichthöfe sorgen für ausreichend Lichteinfall im Inneren des Gebäudes. Im
1. Obergeschoss wird die Fassade großflächig geöffnet. Die neue Gebäudeflucht verläuft geradlinig und das Gebäude erhält eine vollständig neue, moderne und zeitgemäße Fassade aus Glas und Metall. Die Gesamtoptik wird insbesondere durch eine vollständige Veränderung des Daches deutlich verbessert und fügt sich ideal in das vorhandene Stadtbild ein.
Die Zufahrt zur Tiefgarage soll mit einer Ampelanlage geregelt werden. Um langes Suchen in der Tiefgarage zu vermeiden, soll an der Christianstraße eine Anzeigetafel installiert werden. Die Plätze in der Tiefgarage sind den Mietern der Wohnungen und den Kunden der Läden, Büros und Praxen vorbehalten. Es wird ein Ticketsystem geben.
Ende 2016 soll das Projekt Pulheim-City fertiggestellt sein.
Interessenten für Büroflächen und Wohnungen sowie Nachbarn können sich auf der Internetseite www.pulheim-city.info über den Projektfortschritt informieren und bei Bedarf Kontakt aufnehmen.

Oberverwaltungsgericht Münster
Segmüller-Möbelhaus kann eröffnen

Eine sehr gute Nachricht für die Firma Segmüller, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Stadt Pulheim kommt aus Münster! Das Möbelhaus kann mit einer Verkaufsfläche von ca. 30.000 Quadratmeter eröffnet werden. Das hat das Oberverwaltungsgericht am Freitag im Anschluss an einen Erörterungstermin entschieden.
Bürgermeister Frank Keppeler, der an der Verhandlung teilgenommen hat, begrüßte die Entscheidung nicht nur aus der Sicht der Stadt: „Ich freue mich insbesondere für die
450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Segmüller und hoffe, dass unter Berücksichtigung der Hinweise des Oberverwaltungsgerichtes die eingeleiteten Vergleichsgespräche zu einer einvernehmlichen Lösung mit den Nachbarstädten Bergheim und Leverkusen führen.“
Die Städte Bergheim und Leverkusen hatten gegen eine im August dieses Jahres der Firma Segmülller erteilte Baugenehmigung mit einer Verkaufsfläche von 30.000 Quadratmeter Eilrechtsschutz gesucht. Während das Verwaltungsgericht Köln dem Antrag stattgab, korrigierte das Oberverwaltungsgericht diese Entscheidung und ließ die Eröffnung des Möbelhauses zu.
Laut Mitteilung von Segmüller soll die Eröffnung am Mittwoch, 14. Dezember, erfolgen.

Bürgerinnen und Bürger pflegen Grünflächen und Spielplätze

Weitere Paten werden gesucht

Viele Menschen in der Stadt setzten sich nachhaltig für ein sauberes Pulheim ein. Sie übernehmen Verantwortung und kümmern sich regelmäßig um die Beseitigung von Müll und Unrat auf öffentlichen Flächen. 370 Grünflächen werden überall im Pulheimer Stadtgebiet bereits von freundlichen Bürgerinnen und Bürgern gepflegt und gestaltet. Diese offiziellen Grünflächenpatenschaften werden vom städtischen Bauhof betreut. Michael Götten, Leiter des Geschäftsbereichs Öffentliche Grünflächen, würde sich auch noch über weitere Interessenten freuen. Es ist Sommer, die Wachstumsperiode ist in vollem Gange und der Bauhof kann viele Helferinnen und Helfer dringend brauchen.

Michael Götten: „Wer mitmacht, kann den Erfolg vor seiner Haustür oder in der Nachbarschaft miterleben.“ Gepflegte Grünflächen tragen zu einem schöneren Ortsbild bei und verbessern die Wohn- und Lebensqualität merklich. Pflegen kann man Straßenbeete, kleinere Park- und Gartenanlagen, Hochbeete, begrünte Containerstandorte für Glas und Papier und Pflanzkübel oder man gießt in Trockenperioden Bäume. Der Bauhof stellt Material zur Verfügung und steht den Grünflächenpaten als Ansprechpartner zur Seite.

Wer Interesse hat, wendet sich an Michael Götten, Telefon 02238/808-397. Wer lieber schreiben möchte, erreicht den städtischen Bauhof unter folgender Anschrift:
Stadt Pulheim, Zentraler Bauhof, Zum Schwefelberg 4, 50259 Pulheim oder E-Mail:
michael.goetten@pulheim.de

Sehr erfreulich ist auch die Bilanz bei der Betreuung von Spielplätzen. Das städtische Jugendamt teilt mit, dass sich mittlerweile 60 Paten um 71 Spielplätze kümmern. Insgesamt stehen den Pänz im Pulheimer Stadtgebiet 89 Spielflächen zur Verfügung.

Damit werden nahezu 80 Prozent aller Spielplätze von aufmerksamen Bürgerinnen und Bürger betreut. Zu den wichtigen Aufgaben der Spielplatzpaten gehört die soziale Kontrolle. Sie teilen dem Spielplatztelefon des Jugendamtes zum Beispiel mit, wenn sich auf einem Spielplatz Nutzungskonflikte entwickeln, Spielgeräte defekt sind oder der Platz in ungewöhnlich hohem Maße verschmutzt ist. Gegebenenfalls werden die Spielplatznutzer auch direkt auf Fehlverhalten angesprochen, wenn zum Beispiel Hunde mitgeführt werden. Oft werden auch kleinere Mengen Müll und Unrat von den Patinnen und Paten beseitigt. Bei gröberen Verschmutzungen kann der Bauhof durch den Kontakt zum Jugendamt zeitnah reagieren. Spielplatzpaten sind somit für das Jugendamt eine wichtige Informationsquelle über die jeweilige Spielplatzsituation vor Ort.

Wer gerne Spielplatzpate werden möchte und wem der Erhalt von öffentlichen Spielflächen wichtig ist und wer sich vorstellen kann, Spaß an dieser Aufgabe zu haben, meldet sich beim Spielplatztelefon im Jugendamt der Stadt Pulheim, Telefon 02238/808-490.

Kinder haben Weihnachtsbaum geschmückt
Strahlender Mittelpunkt des Rathausinnenhofes

Die Kinder haben ihren Teil der Arbeit erledigt und stellen sich gemeinsam mit Bürgermeister Frank Keppeler, ihren Erzieherinnen und ihrem Erzieher sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung zum Foto auf. Anschließend haben die Bauhof

Strahlender Mittelpunkt des Rathausinnenhofes ist in der Advents- und Weihnachtszeit ein von Kindern aus Pulheimer Kindertagesstätten geschmückter Weihnachtsbaum. Mit viel Sorgfalt und großer Begeisterung haben sie in den zurückliegenden Tagen in ihren Einrichtungen fleißig Baumschmuck gebastelt. In Begleitung ihrer Erzieherinnen haben 54 Jungen und Mädchen die Bastelarbeiten am Freitag vor dem ersten Advent zum Rathaus gebracht. Hier haben sie den gut gewachsenen Baum im unteren Stammbereich mit Strohsternen, Engeln, Spielzeug, Schlitten und kleinen Päckchen behangen. Mitgemacht haben in diesem Jahr Pänz aus den Kitas Eulennest, Hand in Hand, Hoppelhasen und Kinderland.
Die Aufstellung und das Schmücken des Baumes haben die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes, Jochen Walencik und Frank Matthias, organisiert. Sie haben die Tanne geholt, angeliefert und aufgestellt. Mit Hilfe eines Hubwagens haben sie zunächst die Lichterkette angebracht. Nachdem die Kinder ihre Arbeiten beendet hatten, haben die Bauhofmitarbeiter die oberen Baumregionen mit bunten Kugeln gestaltet und den Baumschmuck vollendet.
Bis Anfang Januar wird der Weihnachtsbaum die Besucherinnen und Besucher des Verwaltungsgebäudes mit seinem Lichterglanz erfreuen.
Nach getaner Arbeit waren die großen und kleinen Helfer gleichermaßen begeistert.
Bürgermeister Frank Keppeler freute sich und sprach den Kindern ein großes Lob aus: „Das habt ihr ganz toll gemacht. Mit Eurer Unterstützung steht hier ein Weihnachtsbaum, den man richtig gerne anschaut. Vielen Dank.“ „Mein Dank“, so der Bürgermeister weiter, „gilt auch den Mitarbeiterinnen vom Jugendamt, die die Kinder eingeladen haben und den Bauhofmitarbeitern, die die schöne Idee in die Tat umgesetzt haben.“

Informationen erteilen Michael Funk, Leiter Bauhof und Friedhofswesen, Telefon 02238 – 808 394, und Eberhard Goebel, Institut für kommunale Hauswirtschaft, Telefon 05604 5495.

Kontakt

Alte Kölner Straße 26
50259 Pulheim

Telefon: 02238 - 808-0
Telefax: 02238 - 808-345

www.pulheim.de
stadtpulheim@pulheim.de

Öffnungszeiten

Montag - Mittwoch
08.30 Uhr – 12.00 Uhr
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Freitag
08.30 Uhr – 12.00 Uhr

Zusätzlich im Einwohnermeldeamt
Dienstag 16.00 Uhr – 18.00 Uhr
Donnerstag 18.00 Uhr – 19.00 Uhr


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