Alte Kölner Straße 26
50259 Pulheim
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Vormittags:
Montag - Freitag
von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Nachmittags:
Montag - Mittwoch
von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Donnerstag
von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Jedes Jahr sind freie Theater aus NRW und dem benachbarten Ausland aufgefordert, ihre jüngsten Produktionen für Kinder und Jugendliche vorzustellen. Der Name ist Programm: Die unterschiedlichen Spielarten des Genres sollen präsentiert werden.
Ergänzend zu den Aufführungen wird ein umfangreiches pädagogisches Programm zur Vor- und Nachbereitung des Theaterbesuchs für Schulklassen oder Kindergartengruppen angeboten.
In diesem Jahr finden die Spielarten zum 17. Mal statt und werden von den Städten Bergheim, Düsseldorf, Duisburg, Köln, Leverkusen, Mettmann, Mönchengladbach, Pulheim und Viersen unter der Federführung der Comedia Colonia durchgeführt.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.spielarten-nrw.de
Eine Schauspielerin und zwei Musiker erzählen Geschichten: von dem Garten in einem fernen Land, in dem die Kinder spielten, bis eines Tages die Feuervögel kamen, von dem König, der die Musik nicht mochte, von dem Scheich und der Schlange und von dem kleinen Kamel, das nur vorübergehend beim Löwen geduldet war. Es sind ihre Geschichten, Geschichten von dem Zuhause, das sie verlassen haben, Geschichten vom Aufbruch und Unterwegssein, von der Fremde und dem Neubeginn, die humorvoll und poetisch mit einfühlsamer Musik erzählt werden.
Mit: Adriana Kocijan, Saad Thamir, Bassem Hawar
Konzept und Inszenierung: Claus Overkamp
Komposition: Saad Thamir
Kostüme: Regina Rösing
Das Theater Marabu bringt Geschichten auf die Bühne, die humorvoll mit den existenziellen Fragen des Lebens umgehen, die sich stark machen für die Bedürfnisse von jungen Menschen und für ein tolerantes Miteinander. Dabei experimentieren die Theatermacher mit neuen Erzähl- und Darstellungsweisen und vertrauen auf einen aktiven Zuschauer. Das Theater Marabu ist mit seinen Produktionen auf den wichtigsten regionalen und überregionalen Theaterfestivals vertreten und mehrfach ausgezeichnet worden. www.theater-marabu.de
Mit einem großen Blitzlicht erwacht Die laufende Linie zum Leben. Zwei Tänzer und eine Tänzerin spielen mit dem Lauf der Ereignisse und – eine Linie spielt mit. Eine Tanzvorstellung mit Soli, Duetten und Trios in einer Welt ganz aus Papier. Es werden kleine Geschichten erzählt. Das Spiel der drei Tänzer mit Papierobjekten, einem geheimnisvollen weißen Band und Projektionen zusammen mit Musik und Licht nimmt die Kinder mit auf eine Reise von der konkreten alltäglichen in eine fantastische magische Welt. Es geht um den Lauf der Dinge, wie sie sich verändern und manchmal doch so bleiben, wie sie sind. Die Aufführung führt auch kleine Kinder in die Formenvielfalt und assoziative Erzählweise des zeitgenössischen Tanzes ein.
Mit: Christopher Havner, Yevgenia Kasatkina und Gleen Orlando Mardenborough
Choreographie: Jack Timmermans
Video und Requisiten: Bert Vogels Bühnenbild: Jack Timmermans, Bert Vogels
Musik: Timothy van der Holst
Licht: Uri Rapaport
Die Tanzcompanie De Stilte aus den Niederlanden, 1994 von ihrem Leiter Jack Timmermans gegründet, produziert vornehmlich Tanzstücke für Kinder und Jugendliche und gastiert inzwischen weltweit auf Festivals. Neben Tanzproduktionen für Kinder bietet die Gruppe mit dem Ziel, über die wortlose und daher internationale Sprache des Tanzes die kindliche Kreativität zu wecken und zu entwickeln, auch Tanz-Workshops und Tanz-Projekte für Kinder an. www.destilte.nl
Bomboldt und Humpland sind Weltvermesser. Mit ganz eigenen Methoden messen, untersuchen, betasten, umspannen, durchkreuzen, überspringen, schätzen, zählen und kartieren sie Neuland: zum Beispiel Schulhöfe oder Klassenzimmer, Turnhallen oder Theaterfoyers und halten die unendlichen Dimensionen der Wirklichkeit vor Augen Ohren und Nasen. Sie wollen genau wissen, wo drinnen anfängt und draußen aufhört. Ist die Welt ein Raum? Ist der Himmel das Dach der Welt oder geht’s dahinter weiter? Wem gehört der Wald? Wie viele Würmer leben auf dem Schulhof? Entschuldigung, wie finde ich den Fantasieraum? Geht’s hier zum Traumraum? Auf einer spannenden Reise von außen nach innen werden die Zuschauer spielerisch für den eigenen Lebensraum sensibilisiert.
Mit: Cornelia Kupferschmid, Jan Sturmius Becker Inszenierung: Heike Kortenkamp
Das Theater Fetter Fisch wurde Ende 2006 von professionellen Theaterschaffenden aus Münster und Recklinghausen gegründet, mit der Absicht, innovatives, experimentelles, lust- und kraftvolles Kindertheater zu machen. Wir haben es uns zum Grundsatz gemacht mit einfachen Mitteln, Kraft der Behauptung zu arbeiten und nicht auf fertige Stücke zurückzugreifen. Im Mittelpunkt unseres Theaters stehen Körper und Verwandlung. Verwandlung ist Theater. Nicht nur für Kinder. www.fetter-fisch.de
»Breitbeinig brüllen« titelte die »Rheinische Post«! Augenzwinkernd fragt die Inszenierung it’s a man’s world der Choreografin Silke Z. nach den Klischees der Superhelden und spürt unterhaltsam die archaischen Wurzeln der Männer hinter den Superhelden der Populärkultur auf. Die Tänzer erzählen mal humorig, mal dramatisch von der Kraft der Kerle, ihrer Verletzbarkeit und Schönheit. Die Kölnerin Silke Z. und ihre Kompanie Silke Z./resistdance. zeigt nach machtMut mit it’s a man’s world erneut eine Arbeit, die sich an ein junges Publikum wendet. machtMut wurde 2008 für den Deutschen Theaterpreis »Der Faust« in der Kategorie »Beste Kinder- und Jugendregie« nominiert und mit dem Kölner Tanz- und Theaterpreis 2008 ausgezeichnet.
Konzept und Choreografie: Silke Z. in Zusammenarbeit mit den Tänzern: Antonio Cabrita, Damian Gmuer, Pedro Ramos und Eliana Campos
Silke Z. lebt und arbeitet als freischaffende Choreografin in Köln. Sie ist Mitbegründerin von resistdance., von Studio 11 und von die.idee//artist network – einem überregionalen Tanznetzwerk. Sie zeigt und koproduziert ihre Arbeiten im In- und Ausland und kooperiert mit Künstlern aus unterschiedlichen Bereichen. Von 2004– 2008 war sie u.a. künstlerische Projekleiterin der Reihe TANZKONKRET in Köln. Seit 1999 wurden ihre Produktionen mehrfach ausgezeichnet, zuletzt erhielt sie den Kölner Tanzpreis 2008 für ihre Produktionen »private spaces (the p.s. project)« und »machtMut«. »private spaces (the p.s. project)« erhielt eine Einladung zum NRW-Festival »favoriten 08/Theaterzwang«. www.resistdance.de
Stein auf Stein – das Häuschen wird bald fertig sein – oder wird ein riesiger Turm, ein Labyrinth, eine Spiellandschaft oder der Anfang von etwas ganz Neuem? Joachim von der Heiden lädt mit seinem Theater-Spiel in die Welt der Erfinder, Phantasten und Spielereien. Bei seiner risikofreudigen und humorvollen Untersuchung am beweglichen Objekt lässt er sich von der visuellen Erzählung von 2 Quadraten des Künstlers El Lissitzky zu immer neuen Spielen mit Kisten und Klötzen animieren. Die Geschichte handelt von einem roten und einem schwarzen Quadrat die aus dem All auf der Erde ein großes Chaos entdecken und herbeieilen, um Ordnung zu schaffen. Jeder weiß: Das kann schwierig werden! Es beginnt ein Ringen um die beste, neuste, andere Idee. Eine wirkliches Ende gibt es nicht: Denn »Weiter« – lautet der verspielte Auftrag an die jungen Zuschauer.
Von und mit: Joachim von der Heiden
theater monteure ist ein Freies Theater mit Sitz in Köln und geht seit 1988 als Tourneetheater mit seinen Eigenproduktionen für Kinder und Jugendliche auf Reisen. Unter der künstlerischen Leitung des Regisseurs/ Performers Joachim von der Heiden und der Choreografin/ Tänzerin Andrea Lucas erforscht es ungewöhnliche Erzählweisen im Kindertheater. Kennzeichnend ist das Spiel mit den unterschiedlichen Sprachen der Genres Tanz, Musik, Schauspiel und Performance. www.theater-monteure.de
Jonas hat sich verknallt: in Aynur. Das kann nicht gutgehen, findet Luiza, Jonas’ beste Freundin. Schließlich geht sie auf Aynurs Schule und weiß, wie die ist: Eingebildet, redet nicht mit Jungs, steckt immer mit ihren muslimischen Freundinnen zusammen. Oder ist Aynur doch ganz anders? Was ist eigentlich mit Kerim, Aynurs Bruder? Wie wird Jonas’ Vater auf die Beziehung reagieren? Und die anderen aus der Schule? Luiza und Jonas schlüpfen in die Rollen von Aynur, Kerim und den anderen, testen und verwerfen ihre Reaktionen und stolpern dabei über ihre eigenen Klischees und Vorurteile. Was wissen sie eigentlich über »die Türken«? Darf Aynur wirklich nicht mit einem deutschen Jungen zusammen sein? Und will sie das überhaupt? Es gibt nur einen Weg für Jonas, das herauszufinden ...
Mit: Dorothee Föllmer und David Adlhoch Inszenierung: Ulrike Stöck Ausstattung: Brigit Kofmel
Im COMEDIA Theater entstehen für junges Publikum pro Spielzeit vier bis fünf NeuInszenierungen, das Repertoire umfasst Stücke für alle Altersgruppen. Mit dem Umzug in das Kinderkulturhaus in der Südstadt 2009 hat sich das Team vom lange gehegten Namen der Gründungstruppe getrennt. Aus »Ö mmes & Oimel« sind COMEDIA Kindertheater und Junges Theater geworden. Der Spielplan enthält sowohl Bearbeitungen großer Stoffe und klassischer Kinderliteratur als auch zeitgenössische Autorenstücke und Ensemble-Produktionen. Ein differenziertes theaterpädagogisches Programm ist Bestandteil des Angebots. www.comedia-koeln.de