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Klimaschutzkonzept

Erarbeitung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes
Thema wird in Pulheim ernst genommen

„Pulheim macht Klimaschutz – und was machst Du?“ Mit diesem vorläufigen Motto ist kürzlich der öffentliche Auftakt zur Erarbeitung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes für Pulheim im Rathausfoyer erfolgt. Vorgestellt wurden die verschiedenen Schritte zur Erstellung des vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit geförderten Klimaschutzkonzeptes und die bisherige Arbeit der Stadt im Bereich Klimaschutz. In Vertretung von Bürgermeister Frank Keppeler hieß der Technische Beigeordnet Martin Höschen die Anwesenden willkommen. In seiner kurzen Ansprache reihte er die Pulheimer Veranstaltung in die lange Liste der großen Klimakonferenzen von Kyoto bis Marrakesch ein und unterstrich dabei, dass Klimaschutz im Kleinen beginnt. Ein interessanter Fachvortrag von Hans-Jürgen Schlimgen, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW, zum Thema Photovoltaik und Batteriespeicher leitete in das Thema ein. Es folgte ein anschauliches Beispiel aus der Praxis. Dieter Koenemann berichtete, wie seine Frau und er ihr Eigenheim im Sinne des Klimaschutzes mit Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien nachgerüstet haben, um sich unabhängiger von schwankenden Energiepreisen zu machen. Die bisherigen Aktivitäten der Stadt im Bereich Klimaschutz wurden von Kai Egert von der Koordinierungsstelle Umweltschutz vorgestellt. Die verschiedenen Schritte zur Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes und die Möglichkeiten zu Beteiligung am Erarbeitungsprozess wurden von Reiner Tippkötter vom Büro infas enermetric Consulting GmbH aus Greven erläutert. Insbesondere verwies er auf die Möglichkeit zur Teilnahme an den im Zeitraum Januar bis März geplanten Workshops zu den Themen „Kommunales Flächenmanagement“, „Private Haushalte“, „Mobilität“, „Unternehmen“ sowie „Öffentlichkeitsarbeit und Akteursgewinnung“. Im Rahmen dieser Workshops sollen Fachleute, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Landwirtschaft, Handwerkerschaft, Bildungseinrichtungen, Dienstleistungsunternehmen, Vereinen und Organisationen Maßnahmen für die fünf Bereiche entwickeln. Herr Tippkötter lud die Anwesenden ein, sich anzumelden und sich mit eigenen Ideen in das Konzept einzubringen. Die Termine der Workshops werden Anfang Dezember auf der Homepage der Stadt Pulheim unter dem Stichwort „Klimaschutzkonzept“ veröffentlicht. Hier besteht die Möglichkeit, sich über ein Kontaktformular direkt anzumelden. Die Auftaktveranstaltung bot bereits Raum, eigene Ideen einzubringen. Rund 70 Interessierte sind dem Aufruf gefolgt und nutzten im Anschluss an die Vorträge das Angebot zum Meinungsaustausch. Neben Ideen zum Klimaschutz werden im Rahmen eines Wettbewerbs auch ein Logo mit hohem Wiedererkennungswert sowie ein prägnanter Slogan zum Thema Klimaschutz gesucht. Das neue Logo und der passende Slogan dazu sollen zu einer „festen Marke“ der Klimaschutzarbeit in Pulheim werden. Erster Preis ist ein Fahrrad. Mehr Infos unter www.pulheim.de. Als Ergebnis der Auftaktveranstaltung bleibt festzuhalten: Das Thema Klimaschutz wird in Pulheim ernst genommen.

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