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Jugendhilfe im Strafverfahren

Hallo Leute!

Mist gebaut? Was ausgefressen? Von der Polizei festgenommen worden?
Jetzt die Anklage geschickt bekommen? Vielleicht macht Ihr Euch jetzt Sorgen, aber das bedeutet ja nicht gleich, dass Ihr ins Gefängnis müsst!

Aber Fragen sind schon da:

    Was kommt auf mich zu?

    • Wie geht’s weiter?
    • Was kann ich tun?
    • Welche Möglichkeiten gibt es?
    • Welche Pflichten und Rechte hab´ ich eigentlich?
    • Diese Fragen können wir zusammen klären...

    Wir sind ein Dipl. Sozialpädagoge und eine Dipl. Sozialarbeiterin in der Jugendgerichtshilfe! Zu uns kommen Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 14 – 21 Jahren, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind.

    Was ist denn die Jugendgerichtshilfe (JGH)?

    Die JGH ist ein Spezialdienst vom Jugendamt. Keine Sorge – Jugendamt bedeutet nichts Schlimmes. Wir arbeiten unabhängig von Polizei oder Staatsanwaltschaft und sind keine Ermittlungsbehörde. Bei uns stehst Du im Vordergrund, nicht die Tat die Dir zur Last gelegt wird. Wir werden immer informiert, wenn gegen einen Jugendlichen oder Heranwachsenden im Alter von 14 – 21 Jahren ein Strafverfahren eingeleitet wurde. Manchmal bekommen wir die Information auch schon von der Polizei, wenn jemand eine Straftat begangen hat.

    Die Beteiligung und Informierung der JGH in solchen Fällen ist im Kinder - und Jugendhilfegesetz und im Jugendgerichtsgesetz festgelegt – also ganz normal und nicht nur bei Dir so. Wir laden Dich dann ein, um mit Dir ein Gespräch zu führen. Wie schon gesagt, wir sind da, um Dich zu beraten und zu unterstützen.

    Uns geht es darum, Dich kennen zu lernen und im Gespräch mit Dir heraus zu finden, warum die Straftat passiert ist.

    Wir haben dann die Aufgabe, nach dem Gespräch einen Bericht für das Gericht anzufertigen und eine erzieherische Maßnahme (Strafe) vorzuschlagen.
    Wir sind bei jeder Jugendgerichtsverhandlung zugegen.

    Die Weisungen und Auflagen aus einem Urteil organisieren wir.

    Eine erzieherische Maßnahme vor Gericht wäre z.B unentgeltliche Arbeit im gemeinnützigen Bereich. Wir vermitteln Dir eine geeignete Einrichtung, in der Du die Sozialstunden ableisten kannst.

    Manchmal schlagen wir dem Gericht eine Betreuungsweisung vor, d.h., dass wir Dich in regelmäßigen Gesprächen bei Themen, in denen Du möglicherweise Hilfe benötigst, unterstützen.

    Hier eine kleine Auswahl unserer Angebote

    • Hilfe vor Gericht
    • Vermittlung von Sozialdienst und entsprechende Betreuung
    • Durchführung von Verkehrskursen (in Zusammenarbeit mit der Polizei & anderen Jugendämtern)
    • Durchführung von Sozialen Trainingskursen
    • Durchführung von Täter – Opfer – Ausgleichen (TOA)
    • Begleitung bei Betreuungsweisungen
    • Anlaufstelle für jugendliche Opfer von Straftaten und deren Eltern

    Ansprechpartner (Nach Bezirken)

    Michael Hönnighausen
    Telefon: 02238-808-318
    Fax: 02238-808-455
    Email: Michael Hönnighausen

    Pulheim, Stommeln, Sinnersdorf, Manstedten, Orr und Ingendorf

    Marion Kluft-Liesner
    Telefon: 02238-808-308
    Fax: 02238-808-455
    Email:Marion Kluft-Liesner
    Brauweiler, Dansweiler, Freimersdorf, Geyen, Sinthern und Stommelerbusch

    Rathaus-Center
    Zimmer 210

    Sprechzeiten

    Montag und Donnerstag von
    14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

    Wir sind häufig vor Gericht, deshalb empfiehlt es sich, für die anderen Tage Termine telefonisch zu vereinbaren

    Kontakt

    Alte Kölner Straße 26
    50259 Pulheim

    Telefon: 02238 - 808-0
    Telefax: 02238 - 808-345

    www.pulheim.de
    stadtpulheim@pulheim.de

    Öffnungszeiten

    Montag - Mittwoch
    08.30 Uhr – 12.00 Uhr
    14.00 Uhr – 16.00 Uhr

    Donnerstag
    08.30 Uhr – 12.00 Uhr
    14.00 Uhr – 18.00 Uhr

    Freitag
    08.30 Uhr – 12.00 Uhr

    Zusätzlich im Einwohnermeldeamt
    Dienstag 16.00 Uhr – 18.00 Uhr
    Donnerstag 18.00 Uhr – 19.00 Uhr


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