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Die Leistungen des Sozialamtes

Finanzielle Hilfen

Nach dem SGB (Sozialgesetzbuch) XII und dem Asylbewerberleistungsgesetz:
Hilfe zur Sicherstellung des Lebensunterhaltes (mit Ausnahme der Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II) und Hilfe in besonderen Lebenslagen (z. B. Hilfe zur Pflege, Hilfe zur Weiterführung des Haushaltes, Krankenhilfe) kann Ihnen bei Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen als laufende oder einmalige Hilfe nach dem SGB XII (Nachfolgegesetz BSHG) bzw. Asylbewerberleistungsgesetz gewährt werden.

Sofern Sie arbeitsfähig sind, bietet Ihnen diese Hilfe unter Umständen das Jobcenter
Rhein-Erft, Industriestraße 1/Ecke Venloer Straße, 50259 Pulheim, Telefon: 02238/969400.

Bei Ihrer ersten Vorsprache beim Sozialamt bringen Sie Bitte auf jeden Fall alle Unterlagen mit, die über Ihre und die persönlichen und finanziellen Verhältnisse Ihrer Familie Auskunft geben.

Ihre AnsprechpartnerInnen:

Leistungen nach dem SGB XII

  • Buchstabe A - B: Frau Nagel, Tel. 02238/808-173, Z. 27
  • Buchstabe C - M: Frau Martini, Tel. 02238/808-595, Zi. 9
  • Buchstabe N - Sp: Herr Pohl, Tel. 02238/808-174, Zi. 8
  • Buchstabe Sq - Z: Herr Kuron, Tel. 02238/808-180, Zi. 28

Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)

  • Buchstabe A - C: Frau Nagel, Tel. 02238/808-173, Zi. 27
  • Buchstabe D - Mi: Herr Parmaksiz, Tel. 02238/808-415, Zi. 8

  • Buchstabe Mj - Z: Herr Kuron, Tel. 02238/808-180, Zi. 28

Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz

Unterhaltsvorschuss-Reform ab 01.07.2017

Vom Gesetzgeber sind weitreichende Veränderungen beim Unterhaltsvorschuss beschlossen worden.
Nachdem das Gesetzgebungsverfahren nunmehr abgeschlossen ist (die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt erfolgte am 17.08.2017), treten die Änderungen rückwirkend zum 01.07.2017 in Kraft.

So wird ab diesem Zeitpunkt der Unterhaltsvorschuss nicht nur für Kinder bis 11 Jahren (bzw. 12. Geburtstag) gezahlt, sondern bis zum 18. Geburtstag ausgeweitet. Das bedeutet, dass Alleinerziehende unter bestimmten Voraussetzungen künftig auch für ihre Kinder zwischen 12 und 17 Jahren Unterhaltsvorschuss erhalten.

Ferner wurde die Grenze der Bezugsdauer von höchstens 72 Monaten aufgehoben.

Anspruch auf Unterhaltsvorschuss oder -ausfallleistung hat dann, wer

1.
das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat,

2.
im Geltungsbereich dieses Gesetzes bei einem seiner Elternteile lebt,
der ledig, verwitwet oder geschieden ist oder von seinem Ehegatten oder Lebenspartner dauernd getrennt lebt, und

3. nicht oder nicht regelmäßig

a)
Unterhalt von dem anderen Elternteil oder,

b)
wenn dieser oder ein Stiefelternteil gestorben ist, Waisenbezüge mindestens in Höhe des Mindestunterhaltes abzüglich des Kindergeldes erhält.

Darüber hinaus besteht für Kinder nach Vollendung des 12. Lebensjahres ein Anspruch, wenn

1.
das Kind keine Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch bezieht oder durch die Unterhaltsleistung die Hilfebedürftigkeit des Kindes nach § 9 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch vermieden werden kann oder

2.
der Elternteil nach Absatz 1 Nummer 2 mit Ausnahme des Kindergeldes über
Einkommen im Sinne des § 11 Absatz 1 Satz 1 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch
in Höhe von mindestens 600 Euro verfügt, wobei Beträge nach § 11b des Zweiten
Buches Sozialgesetzbuch nicht abzusetzen sind.

Ferner sind Einkünfte aus Vermögen und der Ertrag der zumutbaren Arbeit von Kindern, die das 12. Lebensjahres vollendet haben, nur dann anzurechnen, sofern sie keine allgemeinbildende Schule mehr besuchen.

In den Fällen, bei denen die Unterhaltsvorschussleistung vor dem 01.07.2017 wegen Wegfall der damaligen Anspruchsvoraussetzungen eingestellt wurde, muss ein erneuter Antrag gestellt werden. Diesem sind alle notwendigen Unterlagen in Kopie (erneut) beizufügen.

Gern können Sie den Antrag online ausdrucken. Für die Rückgabe des vollständig ausgefüllten Antrages zusammen mit den notwendigen Unterlagen wird eine persönliche Vorsprache dringend empfohlen, um eventuell notwendige Rückfragen und somit Verzögerungen in der Bearbeitung zu vermeiden.

Für eine persönliche Vorsprache ist eine vorherige Terminabsprache unbedingt erforderlich!

Ihr Ansprechpartner für ein Beratungsgespräch bzw. für die Abgabe des
Antrages ist Herr Stenmans Tel. 02238/808 -168, Zimmer 23a, EG im Rathaus

Aufgrund der zu erwartenden zusätzlichen Anträge kann es zu längeren Bearbeitungszeiten kommen. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.

Antrag auf Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG)

Ausgabe von Anträgen

Ausgabe von Anträgen auf Leistungen für

  • Blindengeld
  • Hilfe für hochgradig Sehbehinderte und Gehörlose
  • Elterngeld
  • Kindergeld/Kindergeldzuschlag
  • Gebührenermäßigung bzw. -befreiung bei ARD/ZDF/Deutschlandradio (ehemals GEZ)
  • Steuervergünstigung für Schwerbehinderte nach § 3a Kraftfahrzeugsteuergesetz

Informationen:
Antragsausgabe in Zimmer 12, Frau Bockwinkel und Frau Otten (Tel. 02238/808-123 u. 808-161).

Rentenangelegenheiten

Leistungen der Rentenstelle

Zur Zeit werden nur Anträge auf Hinterbliebenenrenten an- und aufgenommen.

Ihre Ansprechpartnerin:

Frau Kottmann

Eine vorherige telefonische Terminabsprache unter der Rufnummer 02238/808-175 ist auf jeden Fall erforderlich.

Bezüglich aller anderen Rentenangelegenheiten wenden Sie sich bitte direkt an die unten genannten Rentenversicherungsträger.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland
Lungengasse 35 (Nähe Neumarkt)
50676 Köln
Tel.: 0221/3317-01
Öffnungszeiten:
Montag - Mittwoch 7:30 - 15:00 Uhr
Donnerstag 7:30 - 18:00 Uhr
Freitag 7:30 - 13:00 Uhr

Eine vorherige Terminabsprache ist nicht unbedingt erforderlich, aber sinnvoll, um Wartezeiten zu verkürzen bzw. zu vermeiden.

ODER

Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See
Knappschaftsallee 1
50126 Bergheim
Tel. 0800 300 700 4 (kostenlos)

Beratungen werden hier auch für Versicherte der Deutschen Rentenversicherung Rheinland oder Bund durchgeführt. Eine telefonische Terminvereinbarung ist erforderlich.

Schuldnerberatung

Ganzheitliches Beratungsangebot für überschuldete Personen und Familien mit dem Ziel, die Lebensgrundlage der Schuldner zu sichern.

Sofern Sie Leistungen nach dem SGB II beziehen, benötigen Sie einen Beratungsschein des Jobcenters.

Ihre Ansprechpartnerin:

  • Frau Hafner-Steinke, Tel. 02238/808-166, Zimmer 1.22 Rathauscenter (RHC)

Verhinderung von Obdachlosigkeit

Hilfen zur Erhaltung von Wohnraum bei drohenden Kündigungen, Räumungsklagen usw.

Ihre Ansprechpartnerin:

  • Frau Kersting Tel. 02238/808-182, Zimmer 31

Betreuung von Aussiedlern und Kontingentflüchtigen

Vermittlung von Integrationsmaßnahmen für Aussiedler und Kontingentflüchtige.

Ihre Ansprechpartnerin:

  • Frau Haseloff Tel. 02238/808-167, Zimmer 5

Vertriebenenangelegenheiten

Sollten Sie Fragen zu Vertriebenenangelegenheiten haben, wenden Sie sich bitte an
Tel.: 02238/808-171, Herr Darius, Zimmer 7

Asylsuchende/ausländische Flüchtlinge

Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz

  • Orientierungshilfen
  • Beratung und Vermittlung von weitergehenden Hilfen
  • Konfliktberatung
  • Weiterwanderung und Rückkehrberatung

Ihre Ansprechpartnerin:

  • Frau Haseloff Tel. 02238/808-167, Zimmer 5

Schwerbehindertenausweise

Antragsformulare zur Feststellung bzw. Verschlimmerung einer Schwerbehinderung werden im Sozialamt Pulheim ausgegeben. Auch Verlustanzeigen Ihres Ausweises werden hier entgegengenommen. Die weitere Bearbeitung des Antrages erfolgt danach ausschließlich durch die Schwerbehindertenstelle des Rhein-Erft-Kreises in Bergheim, Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim, Tel. 02271/83-45024 und 45025.

Die bestehenden Ausweise im Papierformat*) können durch das Sozialamt Pulheim verlängert werden, sofern die Voraussetzungen weiterhin vorliegen und noch ein Feld zur Verlängerung vorhanden ist.
Ihre Ansprechpartnerinnen hierfür:
Frau Bockwinkel, Tel. 02238/808-123 oder Frau Otten, Tel. 02238/808-161,
Zimmer 12. Um vorherige Terminabsprache wird gebeten.

*) Der neue Schwerbehindertenausweis wird nur noch im Scheckkartenformat ausgestellt. Die Verlängerung dieser Ausweise erfolgt ausschließlich durch die Schwerbehindertenstelle des Rhein-Erft-Kreises (Kontaktdaten siehe oben).
Sofern bereits bei der Erstantragstellung das Einverständnis zur dauerhaften Bilddatenspeicherung erteilt wurde, ist dem Verlängerungsantrag kein neues Passfoto beizufügen.

Familienpass

Der Familienpass wird auf Antrag vom Sozialamt ausgestellt.

Bei der Antragstellung sind der Personalausweis und eine aktuelle Meldebescheinigung der gesamten Familie vorzulegen.

Anspruchsberechtigt sind:

  • Alleinerziehende
  • Familien mit 2 und mehr Kindern, die ihren Lebensunterhalt überwiegend erzielen aus Arbeitslosengeld, aus Leistungen nach dem SGB II oder SGB XII, Kapt. 1-4
  • Familien mit 3 oder mehr Kindern*
  • Familien mit 1 Kind, bei dem eine Behinderung von wenigstens GdB 50 i. S. des Schwerbehindertengesetzes vorliegt.

* Als Kinder gelten auch SchülerInnen und Jugendliche (Auszubildende und StudentInnen sowie Grundwehrdienst- und Ersatzdienstleistende), für die dem Grunde nach ein Anspruch auf Kindergeld besteht bzw. die noch auf der Steuerkarte anerkannt sind.

Das jährliche Brutto-Familieneinkommen (Arbeitseinkommen, Zins- und Mieteinnahmen, Dividenden, Gewerbeeinkommen, Kindergeld etc.) darf 61.355 € nicht überschreiten. Für Alleinerziehende mit einem Kind gilt eine Einkommensgrenze von 30.000 Euro.

Der Pulheimer Familienpass berechtigt zur Inanspruchnahme folgender Vergünstigungen:

  • Auf Eintrittsgelder für die Bäder der Stadt Pulheim 30%
  • Auf Eintrittsgelder für kulturelle Veranstaltungen der Stadt 30%
  • Kinderausweise gebührenfrei
  • Ermäßigung der Kursgebühren und Veranstaltungsgebühren der VHS und
    der Jugendmusikschule Bergheim von 30%
  • Schülertransport -sofern kostenpflichtig- 30% Ermäßigung
  • Ermäßigung der Büchereigebühren von 30%

Ihre Ansprechpartnerin:

  • Frau Bockwinkel, Tel.: 02238/808-123, Zi. 12

Öffnungszeiten:

Montag - Mittwoch: 8.30 - 12.00 Uhr
Donnerstag: 8.30 - 12.00 Uhr u. 14.00 - 18.00 Uhr

Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigungen

Das Sozialamt ist Maßnahmeträger für 7 Arbeitsgelegenheiten innerhalb der Stadt Pulheim.

Die Arbeitsgelegenheiten stehen im handwerklich-technischen und hauswirtschaftlichen Bereich zur Verfügung.

Die Zuweisung der Teilnehmer erfolgt über das Jobcenter Pulheim und das Sozialamt. Ziel der Maßnahme ist die Integration der Teilnehmer in den Arbeitsmarkt.

Ihr Ansprechpartner:

  • Herr Darius, Tel. 02238/808-171, Zi. 7

VRS Mobilpass-Ticket

Ab dem 01.01.2013 wurde wieder das Mobilpass-Ticket eingeführt.
Die weiteren Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem VRS-Flyer.
Die Ausstellung des Mobilpasses erfolgt durch die leistungsgewährende Stelle !

Kontakt

Alte Kölner Straße 26
50259 Pulheim

Telefon: 02238 - 808-0
Telefax: 02238 - 808-345

www.pulheim.de
stadtpulheim@pulheim.de

Öffnungszeiten

Montag - Mittwoch
08.30 Uhr – 12.00 Uhr
14.00 Uhr – 16.00 Uhr

Donnerstag
08.30 Uhr – 12.00 Uhr
14.00 Uhr – 18.00 Uhr

Freitag
08.30 Uhr – 12.00 Uhr

Zusätzlich im Einwohnermeldeamt
Dienstag 16.00 Uhr – 18.00 Uhr
Donnerstag 18.00 Uhr – 19.00 Uhr
Nebenstelle Brauweiler geschlossen

Die Friedhöfe im Stadtgebiet
sind durchgehend geöffnet


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