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Theaterabonnement – Spielzeit 2016/2017

Auch für die Spielzeit 2016/2017 haben wir wieder eine bunte Mischung aus Spannung, Anspruch und Unterhaltung für Sie zusammengestellt.

Gerne informieren wir Sie ausführlicher über unser Theaterangebot.
Kartentelefon: 02238/ 808-116, E-Mail: elke.neuhoff@pulheim.de

Frau Müller muss weg | 06.10.2016

Komödie von Lutz Hübner

Mit Gerit Kling / Andrea Lüdke, Wolfgang Seidenberg, Claudia Rieschel, Katrin Filzen, Thomas Martin und Iris Boss

Fünf Elternvertreter einer vierten Grundschulklasse möchten der Lehrerin Frau Müller (C. Rieschel) sagen, was sie von ihr halten: Nämlich NICHTS. Nur sie allein ist schuld am miserablen Leistungsstand der Klasse. Deshalb heißt die Parole: Frau Müller muss weg. Und zwar so schnell wie möglich, damit die Kinder die Qualifikation fürs Gymnasium noch schaffen.

Sachlich und fair soll das Gespräch geführt werden, aber schon nach kurzer Zeit spielt Objektivität keine Rolle mehr: Vorwürfe, Beleidigungen und Beschimpfungen bringen die Stimmung auf den Nullpunkt. Doch auch Frau Müllers Liste der Eltern- und Schüler-Defizite ist lang. Als die Eltern zufällig erfahren, dass die Leistungen der Kinder nicht so schlecht sind wie befürchtet, schwenken sie um: Frau Müller muss bleiben. Auch wenn sie gar nicht mehr will.

„Theaterensemble brilliert mit Schuldrama von Lutz Hübner.“ B. Battran, Neue Westfälische, 19.2.2015.

„Immer wieder aufbrandender Szenenapplaus zeugte von Realitätsnähe und vortrefflichem Wiedererkennungseffekt gepaart mit pointierter Komik. Große klasse.“ D. Schwalm, WAZ Essen, 12.12.2014.

Regie: Kay Neumann
Mitarbeit: Sarah Nemitz
Ausstattung: Monika Frenz
Mit Gerit Kling / Andrea Lüdke, Wolfgang Seidenberg, Claudia Rieschel, Katrin Filzen, Thomas Martin und Iris Boss

Produktion: EURO-STUDIO Landgraf

Die Legende vom heiligen Trinker | 30.11.2016

Schauspiel mit Musik von Silvia Armbruster nach der gleichnamigen Novelle von Joseph Roth

Andreas (Ernst Konarek) ist ein Trinker. Er lebt unter einer der vielen Brücken von Paris. Eines Abends bekommt er von einem gut gekleideten Herrn (Wolfgang Seidenberg) 200 Francs mit der Auflage, die Schulden an die kleine Heilige Therese in St. Marie de Batignolles abzutragen. Ein Wunder! Von da an wird Andreas von Wundern geradezu heimgesucht. Hat er die 200 Francs versoffen oder mit Frauen verlebt, gelangt er wie durch ein Wunder immer wieder zur gleichen Summe, und immer wieder hat er den besten Willen, der kleinen Heiligen Therese seine Schulden zu erstatten. Doch nie gelingt es. Wie das bei Trinkern eben so ist. Bis sie schließlich selbst als letztes himmelblaues Wunder zu ihm kommt und ihn erlöst. Ein Heiliger ― der Trinker. Eine wunderbare, tröstliche Geschichte.

„Das war hervorragendes, anspruchvolles Theater, wie es in der heutigen Zeit leider nur selten erlebt werden kann. Großer, begeistert applaudierender Dank.“
Julia Eiden, Westfalenpost, 20.11.2014.

„Getragen wurde der Abend von dem exzellenten Schauspielertrio. In ausgeklügeltem Rollenwechsel zeigt das Ensemble in Silvia Armbrusters zauberhafter Inszenierung alles, was Roths Werk zum weltliterarischen Ereignis macht. Langer Applaus!“ A. Hein, Kronenzeitung (Wien), 5.8.2012

Mit Wolfgang Seidenberg, Ernst Konarek und Lisa Wildmann
Musik: Robert Merdzo
Regie: Silvia Armbruster

Das Stück wurde nominiert für den INTHEGA-Preis "Neuberin" 2013

KOPRODUKTION KASSELER MUSIKTAGE, TOURNEE-THEATER THESPISKARREN

Irish Christmas | 12.12.2016

Stimmungsvolle irische Weihnacht mit Musik, Gesang und Tanz

Eine hinreißende Show mit Tanz, Gesang und irischer Musik gespielt auf typischen Instrumenten.

Auch zu Weihnachten ticken die Uhren in Irland anders als anderswo, gibt es dort doch so eigentümliche Festtagsbräuche wie die musikalischen Mummenschanz-Umzüge der mit fantasievollen Strohmasken und bunten Gewändern verkleideten Wrenboys, die obligatorische Kerze im Fenster oder das nächtliche Guinness für Santa Claus. Weihnachten ist auf der Grünen Insel ein fröhliches, stimmungsvolles Fest in großer Familien- und Freundesrunde mit viel Musik, Tanz und Gesang, bei dem sowohl die Türen als auch die Herzen weit offenstehen.
Die Show bringt die irischen Festtagstraditionen mit viel Lebenslust zu uns, und die virtuosen Musiker und Tänzer verzaubern das Publikum.

„Das fulminante Finale mit Tanz, Gesang und Musik beendete eine wunderschöne zweistündige Show. Stürmischer Applaus beleitete die Akteure auch lange nach den Zugaben von der Bühne.“ (Grit Storz, Peiner Allgemeine Zeitung, 23.12.15)

Direktion: Michael Carr
Künstlerische Leitung: Mary Millane
2 Tänzer, 2 Sänger, 5 Live-Musiker auf der Bühne

Produktion: Ceol Chiarraí, Kerry, Irland

KUNST | 18.01.2017

von Yasmina Reza

Für ihr Stück „»KUNST«“ wurde Yasmina Reza u. a. mit dem Prix Molière ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung, die ein Autor in Frankreich erhalten kann. „Reza schreibt für ihre Schauspieler wie ein Komponist für seine Virtuosen. Ein Wunder des Theaters“. LE FIGARO, Paris (Uraufführungskritik 1994).

Mit federleichten Dialogen entlarvt Reza, Meisterin der intelligenten Gesellschaftskomödie („Der Gott des Gemetzels“, „Drei Mal Leben“ u. a.), das labile Gleichgewicht einer Männerfreundschaft.
Marc (Leonard Lansink) ist entsetzt: Sein Freund Serge (Luc Feit) hat sich ein Bild gekauft. Ein Ölgemälde von etwa ein Meter sechzig auf ein Meter zwanzig, ganz in Weiß. Der Untergrund ist weiß, und wenn man die Augen zusammenkneift, kann man feine weiße Querstreifen erkennen. Aber es ist natürlich nicht irgendein Bild, sondern ein echter Antrios. Für 200.000 Francs. Geradezu ein Schnäppchen! Serge liebt das Bild. Natürlich erwartet er nicht, dass alle Welt es liebt, aber zumindest von seinem Freund Marc hatte er das erwartet. Marc ist verunsichert. Er zweifelt am Verstand seines Freundes. Und sucht als Verbündeten den gemeinsamen Freund Yvan (Heinrich Schafmeister). Doch Yvan findet, dass Serge mit seinem Geld machen kann, was er will. Und bald geht es nicht mehr um die grundsätzliche Frage, was Kunst sei, sondern um das Bild, das jeder der drei Freunde sich von den anderen gemacht hat und das nun plötzlich in Frage gestellt ist.

„Temporeiche Inszenierung. Ein echtes Festmahl für das Publikum“. K. Mauke, Wolfsburger Allgem. Ztg., 21.9.1996 (zur EURO-STUDIO-Produktion von 1996, Regie und Raum F. Berndt).

Regie und Raum: Fred Berndt
Mit Heinrich Schafmeister, Leonard Lansink, Luc Feit

Produktion: EURO-Studio Landgraf

Madame Bovary | 22.03.2017

nach dem gleichnamigen Roman von Gustave Flaubert

Es war die Skandal-Story des 19. Jahrhunderts: Gustave Flaubert sorgte 1856 mit der Veröffentlichung seiner „Sittenschilderung aus der Provinz“, so der Untertitel des Werkes, für großes Aufsehen in ganz Frankreich und musste sich wegen „Verletzung der öffentlichen Moral“ sogar vor Gericht verteidigen.
Die Bauerntochter Emma hofft durch ihre Hochzeit mit dem Landarzt Charles Bovary auf ein Leben in Wohlstand und auf gesellschaftliche Anerkennung. Doch schon bald leidet sie unter der Monotonie des Alltags. Emma flüchtet sich in romantische Literatur und träumt davon, ein Leben zu führen wie die Helden in den Romanen. Als sie Rodolphe Boulanger, einen charmanten Verführer und wohlhabenden Gutsherren kennenlernt, scheinen ihre Träume wahr zu werden. Als er sie fallen lässt, folgen weitere Affären, doch Emmas Einsamkeit bleibt – und auch der Versuch, diese mit dem Kauf von Luxuswaren zu kompensieren, scheitert. Als sie ihre Schulden nicht mehr begleichen kann, gerät ihr Leben vollends aus der Bahn.
So skandalös die Geschichte der Madame Bovary erscheint - sie beruht auf einer wahren Begebenheit: 1848 berichtete das Journal de Rouen über den Suizid einer Arztgattin. Flaubert griff diesen Fall auf und schrieb ein Meisterwerk der modernen Literatur. Nicht nur der thematische Tabubruch war revolutionär, sondern auch stilistische Neuerungen übten starken Einfluss auf die literarische Moderne aus.

Bühnenadaption und Regie: Silvia Armbruster
Bühne und Kostüme: Stefan Morgenstern
Mit Ursula Berlinghof, Lisa Wildmann, Christian Kaiser, Hans Piesbergen, Sebastian Strehler u.a.

Produktion: Theater Wahlverwandte

Vater | 28.04.2017

von Florian Zeller

„’Vater’ ist genau das richtige Stück, wenn Sie das Theater lieben (…), wenn Sie das Lachen lieben, das sich auflöst in Tränen, und wenn Sie die Tränen lieben, die sich in Gelächter verwandeln“. France Inter, Paris (Uraufführungskritik).

Der 80jährige André (Peter Striebeck) merkt, dass sich etwas verändert. Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung und versucht, vor Anne, seiner älteren Tochter, den Eindruck aufrecht zu erhalten, alles sei in Ordnung. Wobei ganz offensichtlich ist, dass er allein nicht mehr zurechtkommen kann. Also organisiert sie für ihn Pflegehilfen, mit denen er sich aber ständig zerstreitet. Ein alter Mann, für den sich der Alltag mehr und mehr in ein verwirrendes Labyrinth verwandelt, auf der Spurensuche nach sich selbst. Die Zuschauer erleben die Handlung aus der Perspektive des 80-Jährigen und können manchmal selber nicht mehr unterscheiden, was real oder bloß vorgestellt ist.
Star-Autor Zeller, der für „Vater“ 2014 den PRIX MOLIÈRE, die höchstmögliche Auszeichnung für einen französischen Autor, erhielt, gelingt es, dem zur Zeit in Film und Fernsehen virulenten Thema Alzheimer auch ein befreiendes Lachen abzugewinnen.

„Ein Stück, das ständig die Erwartungen unterläuft und wie ein Thriller funktioniert.“ L. Gardner, The Guardian, 23.10.2014.

Mit Peter Striebeck in der Titelrolle u. a.

Regie: Rüdiger Hentzschel

Martin Luther & Thomas Münzer | 13.05.2017

Seit Jakob Fugger bestimmen Finanzdynastien das Weltgeschehen.

Dieter Forte:»Das Stück spielt von 1514 bis 1525. Dass die Bezüge auf unsere Zeit so klar und unübersehbar sind, hat mich selbst überrascht. Es bedurfte keiner Aktualisierung. Es gibt anscheinend Konstellationen, die sich modellhaft wiederholen. Die Verkleidungen wechseln, die Machtstrukturen bleiben die gleichen.«
Es geht um Menschen im Netz der Macht. Es geht um wechselnde Allianzen und die Verflechtungen von Kirchengeschichte, Politik und Wirtschaftsgeschichte zur Zeit der Reformation. In spannenden Handlungssträngen stellt Forte Lebensstationen Luthers denen der Entscheidungsträger der Epoche (Kaiser, Papst, Kurfürsten) gegenüber, die seine Lehre für ihre wirtschaftlichen und machtpolitischen Ziele missbrauchen. Drahtzieher im Hintergrund ist Jakob Fugger, in dessen Bankgeschäfte alle eher mehr als weniger verstrickt sind.

„Martin Luther…“, 1970 uraufgeführt, ist ein Paradebeispiel für den Siegeszug eines Stücks. Auf 40 Bühnen in zehn Ländern sorgte Fortes mit ebenso scharfsinnigem wie scharfzüngigem Humor geschriebenes Stück bei Zuschauern wie Kritikern für Furore.

„Ein ungewöhnlich lebendiges Geschichtsbild und (…) ein differenziertes, witziges, theaterwirksames Stück.“ Uraufführungskritik in Der Spiegel, Nr. 50/1970, S. 206.

Regie: Manfred Langner (Intendant der Schauspielbühnen in Stuttgart)
Mit Carsten Klemm, Benjamin Kernen, Klaus Nierhoff u. a.
ca. 14 Schauspieler spielen die ca. 27 Rollen

Produktion: Schauspielbühnen in Stuttgart, Altes Schauspielhaus
EURO-STUDIO Landgraf

Preise

Kategorie Abo Jugend-Abo
(bis 17 Jahre)
Einzelkarte
Schauspiel
Einzelkarte
Musiktheater
1. Reihe 1- 7 135 € 68,60 € 22 € 25 €
2. Reihe 8 - 15 115 € 55,30 € 19 € 22 €
3. Reihe 16 + 18 95 € 41,30 € 16 € 19 €
4. Reihe 17 + 19 73 € 31,50 € 13 € 16 €

- Das Abonnement gibt es für Studenten in jeder Preisklasse 20 % ermäßigt.

- Last-Minute-Ticket für Schüler ab 15 Minuten vor Beginn 5,00 € an der Abendkasse.

- Der Vorverkauf von Einzelkarten beginnt im September 2015.

Abonnement-Bedingungen

- Das Abonnement ist ein beiderseitig verbindliches Abkommen zwischen dem Abonnenten und dem Veranstalter. Eine Rücknahme oder ein Umtausch abonnierter Karten ist nicht möglich.

- Das Abonnement gilt für die Dauer einer Spielzeit und kann während der Spielzeit nicht gekündigt werden.

- Das Abonnement verlängert sich automatisch um eine weitere Spielzeit, wenn es nicht bis zum 30. April 2016 (für die Spielzeit 2016/2017) schriftlich gekündigt wird. (Datum des Poststempels)

- Die Abonnementausweise sind übertragbar.

- Ersatz für versäumte Aufführungen kann nicht gewährt werden.

- Fällt eine Vorstellung aufgrund höherer Gewalt aus, wird sich der Veranstalter um einen angemessenen Ersatz zu einem anderen Termin bemühen. Ein Anspruch darauf besteht nicht.

- Termin- und Programmänderungen oder die Änderung der Spielstätte sind weder beabsichtigt noch vorgesehen, können jedoch aus zwingenden Gründen notwendig werden und bleiben vorbehalten. In diesen Fällen entsteht kein Anspruch aus Rückvergütung. Eine Benachrichtigung erfolgt nach Möglichkeit direkt über die örtliche Presse.

- Der Veranstalter weist gemäß den Bestimmungen des Datenschutzgesetzes darauf hin, dass er die personenbezogenen Daten seiner Abonnenten im Rahmen der Geschäftsbeziehung speichert und verarbeitet.

- Änderungen der Abonnementbedingungen werden spätestens einen Monat vor dem jährlichen Kündigungstermin mit der Ankündigung des neuen Spielplans im Abonnement-Prospekt veröffentlicht.

- Mit dem Abschluss oder der Verlängerung eines Abonnements werden die Abonnementbedingungen anerkannt.

Kontakt

Alte Kölner Straße 26
50259 Pulheim

Telefon: 02238 - 808-0
Telefax: 02238 - 808-345

www.pulheim.de
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Montag - Mittwoch
08.30 Uhr – 12.00 Uhr
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Donnerstag
08.30 Uhr – 12.00 Uhr
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Freitag
08.30 Uhr – 12.00 Uhr

Zusätzlich im Einwohnermeldeamt
Dienstag 16.00 Uhr – 18.00 Uhr
Donnerstag 18.00 Uhr – 19.00 Uhr


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