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Michael Sailstorfer "Pulheim gräbt", 2009

Auf Einladung der Kulturabteilung der Stadt Pulheim hat, der in Berlin lebende Künstler, Michael Sailstorfer sein Projekt Pulheim gräbt im Rahmen der Reihe „Stadtbild.Intervention“ realisiert.

Auf einem brach liegendem städtischen Grundstück an der Jakobstraße wurde im August 2009 Gold im Wert von 10.000€ vergraben; insgesamt 14 Barren à 10 Gramm und 14 Barren à 20 Gramm. In Anschluss daran wurde auf der Freifläche gelber Senf ausgesät. Mit einer Pressekonferenz am Donnerstag, den 29. Oktober wurde dann das Feld der Öffentlichkeit überantwortet.

Sailstorfers Projekt löste einen Prozess des Umgrabens auf einem städtischen Grundstück aus. Circa 150 Menschen beteiligten sich an der friedvollen Schatzsuche, überwiegend Familien mit Kindern und Jugendliche.

Die gemeinsame Suche gab dem ungenutzten Feld ein neues Gesicht. Unterschiedliche Anhöhen und tiefe Gräben fügen sich zufällig aneinander, hier und da finden sich zurückgelassene Arbeitsmaterialien wie Schaufel und Harke. Die neu entstandene Struktur des Feldes dokumentiert die Spuren der Goldsuche und offenbart dabei skulpturale Qualitäten.

Doch was hat das mit Kunst zu tun? Und ist das überhaupt Kunst? Diesen und anderen Fragen wurde in einer Podiumsdiskussion Mitte Januar im Kleinen Saal des Kultur- und Medienzentrums Raum gegeben. Es diskutierten der Künstler Michael Sailstrofer, Martin Germann (Kestner Gesellschaft) und Christoph Schreier (Kunstmuseum Bonn).

www.stadtbild-intervention.de

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