Seitenanfang

Aktuelles zum Nordpark

Wanderausstellung zum NRW Landschaftsarchitekturpreis 2014 im Rathaus Pulheim und Rundgang durch den Nordpark am 06.05.2015 um 15 Uhr

Ende letzten Jahres hat die Landesgruppe des Bundes deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) den Nordpark Pulheim aus insgesamt 22 Arbeiten ausgewählt und mit 3 anderen Arbeiten ausgezeichnet. Zu den eingereichten Arbeiten ist vom bdla und dem Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI) eine Wanderausstellung erstellt worden, die vom 16.04.2015 bis zum 13.05.2015 (verlängert!) im Pulheimer Rathaus zu sehen ist.

Im Rahmen der Ausstellung ist vom bdla am Mittwoch, 06. Mai, um 15 Uhr ein Rundgang durch den Nordpark organisiert. Treffpunkt ist der Parkplatz am Parkfriedhof Schürgespfad. An dem Rundgang nehmen interessierte Landschaftsarchitekten teil. Das Büro bbzl um die Entwurfsverfasserin des Nordparks, die Landschaftsarchitektin Frau Prof. Böhm, wird die Planung erläutern. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Nähere Informationen zu den im Rahmen der Reihe "Gartenwelten" stattfindenden Veranstaltungen können dem Einladungsflyer entnommen werden.

Einladung zum RegioGrün Projekttag am 26.04.2015

Am 26.04.2015 findet auf dem Gelände der städtischen Freiluft- und Gartenarbeitsschule (Freiluga) im äußeren Kölner Grüngürtel der RegioGrün Projekttag 2015 statt. Neben Führungen vor Ort, dem RegioGrün Projektmarkt und einem bunten Rahmenprogramm kann der Veranstaltungsort auf einer der angebotenen geführten Sternradfahrten durch die einzelnen RegioGrün Korridore erreicht werden. Näheres entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer:

2. Realisierungsabschnitt Nordpark Pulheim sowie weitere RegioGrün Teilprojekte auf Pulheimer Stadtgebiet am 27.06.2014 offiziell eröffnet

Der 2. Realisierungsabschnitt im Nordpark Pulheim ist offiziell eröffnet. Die interessierten Pulheimerinnen und Pulheimer sind ab sofort herzlich eingeladen, die Parklandschaft am Westrand des Zentralortes in Besitz zu nehmen.
Der Nordpark Pulheim ist ein Generationenprojekt. Es soll über die Orrer Straße einen Anschluss zum Pulheimer See erreicht werden. Die Charakteristik der Landschaft soll erhalten bleiben. Sie wird an vielen Stellen bei der Gestaltung aufgegriffen; so wie es im 1. Realisierungsabschnitt bereits erkennbar ist. Erfreulicherweise konnten in den vergangenen beiden Jahren zwei weitere Flächen in die Parkgestaltung einbezogen werden.
Im vergangenen Jahr ist die RegioGrün Hauptroute (die vom Kölner Mediapark zum Kloster Knechtsteden führt) entlang der Großen Laache von der Kölner Stadtgrenze bis zur Pletschmühle ausgebaut worden. In einem weiteren Abschnitt erfolgt zur Zeit ein Lückenschluss der Radwegeverbindung mit einer neuen Brücke über den Pulheimer Bach und einem Wegeanschluss an die Bonnstraße und in das Wohnviertel Edelsteingarten.
In Stommeln ist zwischen Bolander Weg und Hagelkreuzstraße ein Informationspunkt errichtet worden. Hier sind gleichzeitig die beiden Wege ausgebaut worden, so dass ein Anschluss der RegioGrünRoute Nord an das Routensystem der RadRegionRheinland entstanden ist. Für die Bevölkerung ist ein Rundweg für die Naherholung geschaffen worden.
Das fünfte RegioGrün Teilprojekt auf Pulheimer Stadtgebiet ist der Ausbau eines Teilstücks der Route Nordwest, die vom Adenauer Weiher zum Schloss Paffendorf führt. Hier wurde die Radwegeverbindung zwischen Freimersdorf und der L 91 auf einem landwirtschaftlich genutzten Weg ausgebaut, so dass ein angenehmeres Fahren möglich ist.
Alle diese im Rahmen der Regionale 2010 entwickelten Projekte konnten realisiert werden, weil sie mit Förderprogrammen zu 80 Prozent finanziert worden sind. 50 Prozent sind von der Europäische Union im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert worden; 30 Prozent hat die Stadt von Bund und Land über die Städtebauförderung erhalten. Der von der Stadt zu leistende Eigenanteil betrug lediglich 20 Prozent.

Informationsbroschüre zu den RegioGrün Teilprojekten der Stadt Pulheim bei der Eröffnung des 2. Realisierungsabschnitts Nordpark Pulheim veröffentlicht

Um die insgesamt 5 RegioGrün Teilprojekte der Stadt Pulheim anschaulich zu präsentieren, hat die Stadt Pulheim die Landschaftsarchitektin Prof. Ulrike Böhm vom Büro bbzl aus Berlin mit der Erstellung einer Broschüre beauftragt. Die Broschüre konnte den Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen der Eröffnung des 2. Realisierungsabschnitts Nordpark Pulheim vorgestellt werden und liegt derzeit im Umweltinformationsständer der Stadt im Foyer des Rathauses zur Mitnahme aus.

Ulrike Böhm für Nordpark-Projekt ausgezeichnet

Nordrhein-Westfälischer LandschaftsArchitekturPreis 2014

Zum fünften Mal hat die Landesgruppe Nordrhein-Westfalen des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla nw) in diesem Jahr den Nordrhein-Westfälischen LandschaftsArchitekturPreis vergeben. Insgesamt 22 Arbeiten sind eingereicht worden. Vier Projekte wurden prämiert. Eine der Auszeichnungen hat Ulrike Böhm, vom bbzl böhm benfer zahiri landschaften städtebau (Berlin) für das Projekt Nordpark Pulheim erhalten. In der Begründung heißt es, dass das Preisgericht „besonders von der schlichten, aber kraftvollen und wie selbstverständlich wirkenden Lösung des Übergangs zwischen Innen und Außen beeindruckt ist. Mit der Definition eines Siedlungsrandes über eine Art „parc agricole“ gelingt bbzl die Schaffung eines neuen Typs von Naherholungslandschaften am Stadtrand. Integriert in das Projekt „Regio Grün“ der Regionale 2010 schafft der Nordpark eine abwechslungsreiche und spannende Genese aus Landwirtschaft und Stadtrand. Die Qualitäten des Wettbewerbsentwurfes wurden mit großer Sorgfalt in gebaute Landschaft übersetzt.“

Mit dieser Preisvergabe sollen die Kreativität und die Gestaltungs- und Leistungsfähigkeit von Landschaftsarchitektinnen und –architekten sichtbar werden. Projekte und Planer und Bauherren werden ausgezeichnet, die mit ihrer Arbeit vorbildlich wirken, weil sie eine gestalterisch hochwertige, sozial und ökologisch orientierte Siedlungs- und Landschaftsentwicklung und eine zeitgemäße, mutige und kreative Landschaftsarchitektur fördern. Die Projekte müssen abgeschlossen sein. Die Firma RINN Beton- und Naturstein GmbH & Co.KG unterstützt dankenswerterweise den Landschaftsarchitekturpreis 2014.
Am 12. März hat die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dirk Junker, Hochschule Osnabrück und Landschaftsarchitekt bdla getagt. Die weiteren Preise gingen an Thomas Dietrich, Planergruppe GmbH Oberhausen für das Projekt Schalker Verein Gelsenkirchen, an Ehm Eike Ehrig, L-A-E LandschaftsArchitektur Ehrig & Partner (Bielefeld) für das Projekt Johannisberg Bielefeld und an das Büro LILL + SPARLA Landschaftsarchitekten (Köln) für das Projekt Familienpark Zoobrücke Köln.
Die vier ausgezeichneten Beiträge zeigen nach Ansicht der Landesgruppe „… wie Orte in der Stadt mit Mitteln der Landschaftsarchitektur nachhaltig in Wert gesetzt werden. Es entstehen Freiräume, die in unterschiedlichster Art von der Bevölkerung in Besitz genommen werden können.“
Die offizielle Preisverleihung im feierlichen Rahmen soll im Herbst gefeiert werden. Die prämierten Arbeiten und die übrigen 18 Projekte werden in Kooperation mit dem M:AI (Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW) im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.

Bauarbeiten zur Fortsetzung des Nordpark Pulheim abgeschlossen

Die Bauarbeiten zur Fortsetzung des Nordpark Pulheim sind abgeschlossen. Umgesetzt wurden in zwei parallel ausgeführten Bauabschnitten das Flurstück 56 zwischen Schürgespfad und Unterster Weg sowie das Flurstück 38 entlang des Wirtschaftsweges am hinteren Ende des Parkfriedhofs bzw. des dort angelegten Teils des Nordpark. Das Flurstück 56 wurde als Ergänzung des 1. Realisierungsabschnitts Nordpark Pulheim gebaut und zu 80% mit Bundes- und Landesmitteln gefördert. Die Umsetzung des 2. Realisierungsabschnitts Nordpark Pulheim erfolgte auf dem Flurstück 38 und wurde neben Bundes- und Landesmitteln über den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) auch mit EU-Mitteln finanziert. Auch hier übernimmt die Stadt lediglich einen Eigenanteil von 20% der Gesamtkosten. Die Bauarbeiten sind abgeschlossen.

Gestaltung Flurstück 56 (1. Realisierungsabschnitt) Die Gestaltung des Flurstücks 56 zwischen Schürgespfad und Unterster Weg schließt an die Gestaltung des bereits bestehenden 1. Realisierungsabschnitt des Nordpark Pulheim an. Dementsprechend werden die hier bereits vorhandenen Elemente weiter geführt. Die Obstwiesenfelder und die extensiven Wiesenflächen wurden erweitert, der Kinderspielplatz wurde zum Park hin geöffnet und an den Platz entlang der Verlängerung des Untersten Weges angebunden. Zusätzliche Wege oder Aufenthaltsinseln entstehen in diesem ortsrandnahen Bereich nicht, es wurde lediglich eine Zufahrt aus Schotterrasen geschaffen, damit die Fläche für Pflegefahrzeuge erreichbar ist.

Gestaltung Flurstück 38 (2. Realisierungsabschnitt) Das Flurstück 38 bildet vom Ortsrand aus gesehen ‚das Fenster in die Landschaft’. Eine dichte Anpflanzung von Obstbäumen löst sich zur Landschaft hin in eine extensiv genutzte Wiesenflächen auf. Diese Fläche hat eine wichtige Funktion als Trittstein bei der Weiterentwicklung des Nordparks.
Grundsätzlich enthält die Planung die gleichen Elemente wie die schon realisierte Parklandschaft. Allerdings wurde auf die ursprünglich am Ortsrand vorgesehene Platzfläche verzichtet. Statt dessen reicht die Bepflanzung mit Obstbäumen bis an das am Ortsrand liegende Rückhaltebecken heran. Hierdurch soll eine wirksame Abschirmung der privaten Grundstücke erreicht werden.
Neben einer Aufenthaltsinsel gehören weitere Mobilitätsgeräte zur attraktiven Ausgestaltung der Parkfelder auf diesem Flurstück. Diese Geräte sind für alle Alterstufen interessant und laden zur Nutzung ein.

Erster Realisierungsabschnitt Nordpark Pulheim offiziell eröffnet

Der 1. Realisierungsabschnitt des Nordpark Pulheim wurde am Samstag, 02. Juni 2012, 14.00 Uhr durch Bürgermeister Keppeler offizielle eröffnet und der Bevölkerung zur Nutzung übergeben. Die Eröffnung fand im Rahmen einer kleinen Feier statt, an der u.a. auch der Landrat des Rhein-Erft-Kreises Herr Stump, der Geschäftsführer des Region Köln/Bonn e.V. Herr Dr. Molitor, Herr Prof. Aufmkolk von WGF Landschaft aus Nürnberg sowie die für die Planung verantwortlich zeichnende Landschaftsarchitektin Ulrike Böhm aus Berlin teilgenommen haben. Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger haben den Weg in den Nordpark gefunden, um bei der Eröffnung dabei zu sein und sich nochmals aus erster Hand über die Planung zu informieren oder den neu angelegten Parkabschnitt einfach nur zu genießen.

Nordpark Planung

Welche Planung steckt hinter dem Projekt Nordpark?

Am nordwestlichen Siedlungsrand von Pulheim soll in den nächsten 20 – 30 Jahren ein ca. 100 ha großer Landschaftspark entstehen. Das Vorhaben ist Teil des Projektes RegioGrün der Regionale 2010. Der für die Naherholung der Pulheimer Bevölkerung geplante Nordpark Pulheim soll sich behutsam in die bestehende Agrarlandschaft einfügen. Intensiv genutzte Ackerparzellen sollen in Grün- und Weideland umgewandelt werden, das zusätzlich durch Baum- und Strauchpflanzungen aufgelockert wird. Das Wegesystem des zukünftigen Nordpark soll es Spaziergängern und Erholungssuchenden ermöglichen, Rundgänge durch den Park zu machen. Auf ihrem Weg kommen sie an sogenannten Aktivitätszonen vorbei, die Möglichkeiten zu Spiel und Sport für Jung und Alt bereit halten. Alle geplanten Nutzungen im Nordpark Pulheim sind so flexibel angelegt, dass sie sich den mit der Zeit verändernden Ansprüchen an den Park anpassen lassen.
Die Umsetzung des ersten Realisierungsabschnitts hat im Frühjahr 2011 begonnen und hat etwa ein Jahr Bauzeit in Anspruch genommen. Das Projekt wird mit Städtebaufördermitteln des Landes und des Bundes gefördert. Bei der Veranstaltung „Picknick im Nordpark Pulheim“ am 17.09.2010 hat die Regierungspräsidentin Frau Walsken den Zuwendungsbescheid persönlich an Bürgermeister Keppeler überreicht. Insgesamt handelt es sich um Mittel in Höhe von 3.087.366 €, die für die Umsetzung des ersten Realisierungsabschnitts Nordpark Pulheim zur Verfügung stehen. Davon trägt die Stadt Pulheim einen 20 %igen Eigenanteil in Höhe von 617.473 €.
Die Planung der Landschaftsarchitektin Ulrike Böhm vom beauftragten Büro bbzl aus Berlin sieht folgende Elemente vor:
Die Horizontallee, die an der Kante zwischen Nordpark und angrenzender Agrarlandschaft verläuft, liegt ca. 60 cm höher als die Umgebung. Sie nimmt die Typologie der vorhandenen Feldwege auf, indem zwei Wegespuren durch eine schmale Rasenfläche getrennt werden. Als Material zur Befestigung dienen Ortbeton und helle Tenne. Die Felderpromenade erschließt und verbindet das Band der Stadt begleitenden Parzellen. Sie zeichnet sich durch Weitungen und Richtungswechsel aus. Sie verläuft höhengleich mit dem umgebenden Gelände und wurde als wassergebundene Wegedecke ausgebaut. Die Platzbeläge wurden überwiegend als Tenne hergestellt. Selbstverständlich wurden Plätze und Wege barrierefrei angelegt. Die Parkterrasse an der Venloer Straße ist über Rampen erreichbar.
Entlang der Horizontallee wurden säulenförmige Hainbuchen gepflanzt. Auf den Parkwiesen wurden Baumgruppen aus Feldahorn und Walnuss gepflanzt. Die Baumgruppen werden von Haselnuss-, Holunder- und Fliederbüschen ergänzt. Auch Obstgehölze regionaler Sorten sowie Mehlbeeren und Ebereschen haben Verwendung gefunden.
Es wurden sowohl artenreiche blühende Wiesen als auch extensive Parkwiesen als robuster Landschaftsrasen entwickelt. Innerhalb der Wiesenflächen sind an verschiedenen Stellen Aufenhalts- und Spielinseln entstanden, deren Ausstattung multifunktional zum Spielen und Klettern sowie Lagern und Sitzen genutzt werden kann.
Die Ausschreibung für den Bau des etwa 6 ha großen ersten Realisierungsabschnitts zwischen der Venloer Straße und dem nordöstlichen Ende des Parkfriedhofs am Schürgespfad ist zum Jahreswechsel 2010/2011 erfolgt. Nachdem der erste Parkabschnitt im Frühjahr 2012 fertig gestellt worden ist, wird er am 02. Juni 2012 von Bürgermeister Keppeler feierlich eröffnet und der Bevölkerung zur Nutzung übergeben.

Klicken Sie hier auf die pdf-Dateien und Sie bekommen weitere Informationen über das Projekt Nordpark Pulheim

Regionale

Was ist die Regionale?

Die REGIONALE „Kultur- und Naturräume in Nordrhein-Westfalen“ ist ein im Turnus von 2 Jahren stattfindendes Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen und richtet sich an die „Regionen“ des Landes. Diese können sich auf der Basis eines gemeinsam erarbeiteten Leitbildes um die Ausrichtung der REGIONALE bewerben. Ziel des Landes ist es in der jeweils ausgewählten Region Impulse für deren zukünftige Entwicklung zu geben. Erreicht werden soll dies durch eine gezielte Förderung strukturrelevanter Projekte. Dabei decken die Projekte ein breites Themenspektrum ab. Es reicht von Städtebau und Landschaft über Kultur und Tourismus bis hin zu Wirtschaftsförderung und Bildung. Zum Abschluss einer jeden REGIONALE präsentieren sich die Projekte der Öffentlichkeit.
Unter dem Namen EXPO-Initiative Ostwestfalen-Lippe wurden im Jahr 2000 die Projekte der ersten REGIONALE in Nordrhein-Westfalen der Öffentlichkeit vorgestellt. Es folgten die EUROGA 2002+, die REGIONALE 2004 „Links und rechts der Ems“, die REGIONALE 2006 (Bergisches Städtedreieck) und die EuREGIONALE 2008 (u. a. Aachen, Limburg, Maastricht).

Bis zum 21. Juni 2011 präsentierte sich die Region Köln/Bonn mit der sogenannten „Rheinischen Welt-Ausstellung“ und zahlreichen REGIONALE 2010 Projekten aus Themenbereichen wie ‚stadt‘, ‚rhein‘, ‚kulturelles erbe‘, ‚grün‘ oder ‚gärten der technik‘ der Öffentlichkeit. Weiterführende Informationen zu den Projekten der REGIONALE 2010 und der Rheinischen Welt-Ausstellung finden Sie unter:

http://www.regionale2010.de/

http://www.rheinische-welt-ausstellung.de/

RegioGrün

Was ist RegioGrün?

Die Stadt Pulheim beteiligt sich aktiv seit einigen Jahren an dem Regionale 2010 Projekt ‚RegioGrün‘. Als einen wesentlichen Entwicklungsschwerpunkt hat die Region Köln/Bonn die Sicherung und Entwicklung der vielfältigen Natur- und Kulturlandschaft ausgemacht. Die besondere Bedeutung dieses Themas kommt in den zahlreichen „grünen“ Projekten zum Ausdruck. Grundlage hierfür ist der ‚Masterplan :grün 2.0‘.
Aufbauend auf dem ‚Masterplan :grün‘ wurde das Projekt ‚RegioGrün‘ entwickelt. Auf der Grundlage des historisch gewachsenen Grünsystem von Köln mit seinem Inneren und Äußeren Grüngürtel und den radialen Verbindungsachsen soll eine Grünvernetzung entstehen, die den bewaldeten Höhenzug der Ville durch radiale „Grünkorridore“ mit dem Äußeren Grüngürtel verbindet. „Neben der nachhaltigen Sicherung der natürlichen Ressourcen (schutzwürdige Böden, Wälder, Flußauen, Quellbereiche etc.) und der Erhaltung unversiegelter Freiräume und landwirtschaftlicher Nutzflächen entstehen durch RegioGrün Naherholungsräume für die Bevölkerung sowie ein attraktives Umfeld für das Wohnen und Arbeiten in der Region. Darüber hinaus leistet RegioGrün nachweislich auch einen Beitrag zum Klimaschutz und zur CO2-Reduzierung.“ Dieser Auszug aus der sogenannten Grüngürtelcharta verdeutlicht knapp die Ziele und den Nutzen der Zusammenarbeit zwischen den Projektpartnern bestehend aus Kommunen, Verbänden sowie Landkreisen. Die Unterzeichnung der Grüngürtelcharta, die im Dezember 2010 von den einzelnen RegioGrün-Partnern unterzeichnet wurde, bekräftigt die Absicht der Projektpartner, die mit RegioGrün verbundenen Ziele gemeinsam und kooperativ unter der Berücksichtigung der Interessen der Land- und Forstwirtschaft sowie der Wasserwirtschaft umsetzen zu wollen.

Der linksrheinische Korridor Nord liegt zu großen Teilen im Stadtgebiet Pulheims. Aufgrund der vorhandenen Altrheinschleifen erhält dieser Korridor innerhalb der Gesamtkonzeption zu ‚RegioGrün‘ die Bezeichnung ‚Am Alten Rhein‘. Innerhalb dieses Korridors verfolgt die Stadt Pulheim mit zahlreichen Maßnahmen gemeinsam mit den Projektpartnern von ‚RegioGrün‘ das o. g. Ziel der Sicherung und Entwicklung der Natur- und Kulturlandschaft.
Mit der Zustimmung des Pulheimer Stadtrates zum Gesamtkonzept RegioGrün und dem Masterplan grün 2.0 wurde die vertiefende Untersuchung des Korridors ‚Am Alten Rhein‘ beschlossen und gemeinsam mit dem Rhein-Erft-Kreis und dem Zweckverband Stöckheimer Hof beauftragt. Das Ergebnis dieser Untersuchung stellt u.a. auch die Grundlage für die Entwicklung des Nordpark Pulheim dar. Dieser im Norden vom Zentralort Pulheim liegende Projekt-Bereich reicht von der Venloer Straße im Westen bis zur Orrer Straße im Osten. Der Nordpark Pulheim stellt einen wichtigen Baustein des Nordkorridors dar und ist von seinem Volumen auch eines der größten Projekte in der Gesamtkonzeption von RegioGrün. Es gibt weitere Maßnahmen im Korridor ‚Am alten Rhein’ auf Pulheimer Stadtgebiet, die mit dem Nordpark Pulheim in direkter Verbindung stehen und in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Neben der Förderung durch Städtebaumittel des Landes und des Bundes werden diese Maßnahmen im Rahmen eines Mantelantrags zusammen mit den übrigen RegioGrün-Projektpartnern auch mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung“ (EFRE) gefördert:

Hier geht es zum Internetauftritt von RegioGrün.

http://www.regio-gruen.de/

RegioGrün Teilmaßnahmen auf Pulheimer Stadtgebiet

Welche RegioGrün Teilmaßnahmen gibt es auf Pulheimer Stadtgebiet?

Die RegioGrün Teilmaßnahmen auf Pulheimer Stadtgebiet werden zu 80% durch die EU, den Bund und das Land gefördert. Die Förderung ist zeitlich befristet. Die Maßnahmen müssen bis Ende 2014 abgeschlossen sein.

Übersicht Projektbausteine

1. 2. Realisierungsabschnitt Nordpark Pulheim
2. Aussichtspunkt Stommeln inklusive Wegeausbau
3. Verbindungsweg Orr/Nordpark – Portal Pletschmühle
4. Ausbau RegioGrün Route Nord "Vom Mediapark zum Kloster Knechtsteden"
5. Ausbau RegioGrün Route Nordwest "Vom Adenauer Weiher zum Schloss Paffendorf"

2. Realisierungsabschnitt Nordpark Pulheim

2. Realisierungsabschnitt Nordpark Pulheim
Der Entwurf für den 2. Realisierungsabschnitt greift die Idee eines Feldflur-Parks auf. Auf dieser Fläche soll eine Vielzahl von Nutzungsmöglichkeiten entstehen, die allen potentiellen Nutzer/innen Raum bietet. Neben einer lockeren Obstwiese im Übergang zur freien Landschaft wird es Aufenthaltsinseln und Bereiche zum Lagern, Sonnen und Picknicken geben. Ein Mobilitätsparcours soll dem Training der Geschicklichkeit und Beweglichkeit von Erwachsenen und insbesondere älteren Menschen dienen. Holzdecks in verschiedenen Höhen bieten Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten für Nutzer/innen jeden Alters.

Aussichtspunkt Stommeln inklusive Wegeausbau

Aussichtspunkt Stommeln inklusive Wegeausbau
An der Hangkante in Stommeln wird eine über wenige Stufen erreichbare Aussichtsplattform mit Infopunkt errichtet. Von hier aus können die Besucher/innen den Blick über den Bereich der alten Rheinstromrinnen und den Korridor Nord bis nach Köln schweifen lassen. Neben allgemeinen Informationen zum Korridor Nord informiert eine Infotafel über diesen geologisch interessanten Bereich der Prallhangkante des alten Rheins und die kulturhistorische Entwicklung der ehemals von sumpfigen Niederungen und ausgedehnten Waldflächen geprägten Landschaft im Teilbereich Stommelner Busch. Durch die Herrichtung des vorhandenen Wirtschaftsweges vorbei am Aussichtspunkt soll Spaziergängern der „Aufstieg“ zum Aussichtspunkt erleichtert werden. Außerdem bietet sich Radfahrerinnen und Radfahrern dadurch die Möglichkeit den geplanten Aussichtspunkt unmittelbar von der Hauptroute „Mediapark – Kloster Knechtsteden“ aus anzusteuern. Zusätzlich soll der Bolander Weg, ebenfalls ein Wirtschaftsweg, ausgebaut werden. Mit dieser Maßnahme erfolgt ein Anschluss an das Routensystem der Rad Region Rheinland, wodurch nicht nur der Aussichtspunkt in Stommeln, sondern der gesamte Nordkorridor regional besser angebunden wird. Auch Spaziergängern kommt die Maßnahme zu Gute. Für diese wird ein gut begehbarer Rundweg um den Aussichtspunkt herum entstehen, der der ortsrandnahen Naherholung dient.

Verbindungsweg Orr/Nordpark – Portal Pletschmühle

Verbindungsweg Orr/Nordpark – Portal Pletschmühle
Der geplanten Wegeverbindung zwischen dem sogenannten Portal Pletschmühle und dem verwilderten Landschaftsgarten rund um die Ruine des Haupthauses von Haus Orr kommt eine große Bedeutung zu. Der Weg verbindet die Seenlandschaft Stöckheimer Hof und den naturräumlich hochwertigen Auenwaldbereich der Kleinen und Großen Laache, in denen der Pulheimer Bach versickert, mit Orr und dem zukünftigen Nordpark Pulheim.

Ausbau der RegioGrün Route Nord "Vom Mediapark zum Kloster Knechtsteden"

Ausbau der RegioGrün Route Nord "Vom Mediapark zum Kloster Knechtsteden"Der Ausbau dieses Teilstücks der RegioGrün-Hauptroute im Korridor ‚Am alten Rhein’ unmittelbar angrenzend an das Naturschutzgebiet Große Laache soll einerseits die Route für Radfahrerinnen und Radfahrer attraktiver und sicherer machen und andererseits zu einer Besucherlenkung und Entlastung des Naturschutzgebietes Große Laache führen. Es handelt sich darüber hinaus um einen Lückenschluss im Radverkehrsnetz der Rad Region Rheinland.

Ausbau der RegioGrün Route Nordwest "Vom Adenauer Weiher zum Schloss Paffendorf"

Ausbau der RegioGrün Route Nordwest "Vom Adenauer Weiher zum Schloss Paffendorf"Die Maßnahme beinhaltet die Ausbesserung einer Radwegeverbindung zwischen den Freimersdorfer Höfen und der L 91 auf einem von der Landwirtschaft genutzten und durch zahlreiche Schlaglöcher in schlechtem Zustand befindlichen Weg. Der Weg ist auf Pulheimer Stadtgebiet zentraler Bestandteil der RegioGrün Erlebnisroute Nord-West „Vom Adenauer Weiher zum Schloss Paffendorf“. Die Ausbesserung wird den Radfahrern ihren Weg vom äußeren Kölner Grüngürtel bis in die Energielandschaft rund um Bergheim erleichtern.

Kontakt

Alte Kölner Straße 26
50259 Pulheim

Telefon: 02238 - 808-0
Telefax: 02238 - 808-345

www.pulheim.de
stadtpulheim@pulheim.de

Öffnungszeiten

Montag - Mittwoch
08.30 Uhr – 12.00 Uhr
14.00 Uhr – 16.00 Uhr

Donnerstag
08.30 Uhr – 12.00 Uhr
14.00 Uhr – 18.00 Uhr

Freitag
08.30 Uhr – 12.00 Uhr

Zusätzlich im Einwohnermeldeamt
Dienstag 16.00 Uhr – 18.00 Uhr
Donnerstag 18.00 Uhr – 19.00 Uhr


Das Wetter Pulheim